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Freitag, 31. Juli 2015

Chupa-Chupa!


© Douglas Spalthoff

Zwei Männer starben auf sonderbare Weise in einem Abstand von neun Jahren, aber mit fast identisch mysteriösem Hintergrund auf der brasilianischen Krabbeninsel [Ilha dos Caranguejos] in Nordbrasilien, außerdem verbrannten zwei weitere Männer bei den Vorfällen. Kein Fall wurde gelöst, aber man wusste, dass UFOs damit im Zusammenhang standen.

Die besagte Insel ist fünfundzwanzig Meilen lang und sieben Meilen breit und befindet sich in der São Marcos Bucht im Bereich von Maranhão [Nord-Brasilien]. Dort ist es sehr sumpfig, die Insel wird nur von Krabben und Stechmücken bewohnt. Der einzige Grund, warum irgendjemand dort hingeht ist Holz zu besorgen, um es in dem 15 km entfernten São Luís zu verkaufen.

Der erste Krabbeninsel-Fall passierte im Jahr 1977. Schon in den Monaten zuvor gab es immer wieder Meldungen von UFO-Sichtungen im Bereich um die kleine Stadt Pinheiro, etwa siebzig Kilometer westlich von der Insel entfernt. In der Colares-Region erlitten in den Jahren 1977 und 1978 Dutzende Menschen Brandverletzungen durch UFOs und mindestens zwei starben.

Diese Ereignisse waren allseits bekannt, weil die brasilianische Luftwaffe FAB die Sache ernst nahm und die Fälle untersuchte [unter der Bezeichnung „Operation Teller“]. Die Ergebnisse wurden nie für die Öffentlichkeit freigegeben. Erst viel später sagte der leitende Oberst der FAB Uyrange de Hollanda Lima beim TV-Sender Globo aus, was die mysteriösen Todesfälle herbeiführte. Zuvor veröffentlichte MAGAZIN2000 im Jahre 1998 in seiner Ausgabe 126 ein Interview mit dem Oberst.

Der erste Vorfall auf der Krabbeninsel fand an der Nacht des 25. April 1977 statt: Die Ermittlungsbeamten mussten in dieser Nacht zahlreiche Telefonanrufe über UFO-Sichtungen aus der Bevölkerung registrieren. Das Opfer war der Brasilianer José Souza, ein gesunder 22jähriger, der gerade nur einen Monat verheiratet gewesen war, als er starb.

Sein 39jähriger Bruder Firmino wurde durch das UFO so stark verbrannt, dass er für einen Monat im Krankenhaus behandelt werden musste und sein linker Arm gelähmt blieb. Ihr 35jähriger Vetter Auleriano Alves erlitt Verbrennungen am Rücken und an der Wange.

Niemand weiß was geschah, die amtlichen Veröffentlichungen stimmten bezüglich der Ursache für den Tod und die Verletzungen nicht überein. Die Polizei berichtete, dass eine Anzahl von UFO-Erscheinungen vor und nach der Nacht des 25. April gemeldet wurde. Unter den Augenzeugen waren Fischer und Landwirte aus dem Bereich Pinheiro, die berichteten, dass es bei dem Erscheinen der UFOs teilweise taghell wurde.

In der Nacht, als José Souza starb, schliefen er und die anderen Männer sowie sein dritter Bruder Apolinário Souza. Sie befanden sich an Bord eines alten Holzfischerbootes der Maria Rosa. Keiner der drei Überlebenden erinnerte sich an irgendetwas das geschah, nachdem sie schlafen gegangen waren. Fünf Stunden später wachten die zwei verletzten Männer auf, sie befanden sich am entgegengesetzten Ende des Bootes wieder.

„Ich war sehr überrascht“, sagte Auleriano, „ich konnte nicht aufstehen, ich hatte die Kraft nicht. Ich rief sie alle, aber nur Apolinário wachte auf und kam zu Hilfe. Er zog mich an meinem rechten Arm, der verletzt war, auch meine Schulter war geschwollen. Er zog mich an meinem linken Arm herauf.“ „Ich dachte, dass José immer noch schliefe“, sagte Apolinário, „doch er war tot.

Ich wurde ängstlich, als ich Firmino sah. Er war ganz angeschwollen und verbrannt. Die Haut schien sich zu lösen. Er hatte keine Haut mehr über den Verbrennungen, aber es roch nicht, als wenn sie verbrannt worden wäre. Er war dann für einen Monat im Krankenhaus. Seine schwersten Verletzungen waren Verbrennungen zweiten Grades auf seinem linken Arm, die linke Seite von seinem Brustkorb und auf der Vorderseite und linken Seite seiner Stirn.

Die Verbrennungen beschädigten Nerven, und die Finger seiner linken Hand sind jetzt nicht mehr bewegungsfähig. Sein Körper war kalt und wurde schwer, als ich ihn in die Hängematte legte. Josés Körper war rasch in der äquatorialen Hitze zerfallen. Keine Autopsie wurde vorgenommen, ein Mediziner der Polizeibehörde deklarierte die Ursache für den Tod als eine zerebrale schwere Blutung. Ein Polizeiermittler meinte, dass ein Blitz José tötete und Firmino und Auleriano verbrannte.“

Gefragt nach Aulerianos Verbrennung auf einer Gesäßhälfte sagte Dr. Oliveira: „Es ist wahrscheinlich, dass, wenn er vom Blitz getroffen worden wäre, seine Kleidung auch verbrannt wäre.“ Aber seine Kleidung war nicht verbrannt, seine Shorts hatten keine Spuren von Verbrennungen. Die Regierungswetterstation an in der Nähe des São Luís' Flughafen berichtete, dass es in der besagten Nacht kein ungewöhnliches Wetter gab.

Beamte bestätigten die Wetteraufzeichnungen von 17 Uhr vom Nachmittag des 25. April bis 6 Uhr des nächsten Morgens. Sie meldeten keine Blitze, keinen Donner und keine Stürme in dieser Region. Ein leichter Regen fiel um 11 Uhr und Mitternacht, sonst war die Nacht klar.

Reinaldo da Silva, einer der Ermittler sagte: „Als ich das Boot prüfte, fanden wir keine Zeichen von einem Feuer. Es gab zwar diese Verbrennungen auf der Haut der Männer, aber es gab keine Zeichen von Feuer auf Teilen des Bootes oder der Hängematte. Es gab auch keine Hinweise, die auf irgendeinen Kampf unter den Männern schließen ließen, und es gab keine Zeichen von Gewalteinwirkungen auf das Boot.

Ich kann bestätigen, dass sie keinen Alkohol getrunken hatten, und ich sah keine Zeichen von Marihuanakonsum.“ Dr. Lago, der die Überlebenden unter Hypnose behandelte, sagte: „Die Männer waren sehr ehrlich, sie sind sehr einfache Leute, sehr ernsthafte Leute, und ich glaube, dass sie die Wahrheit sagen.“

Die Polizei war verwirrt. Staatsanwalt Clésio Muniz sagte: „Dies ist ein außergewöhnlicher Fall, es war ein phänomenales Ding, das da geschah. Viele Leute hatten den Feuerball gesehen, vor und nach dem Ereignis. Sie beschrieben den Feuerball als sich kontrolliert im Zick zack bewegend, mal langsam mal schnell.“

Der zweite Vorfall in derselben Region, der praktisch identisch war, geschah neun Jahre später. Dieses Mal starb auch ein Mann, und ein weiterer wurde verbrannt. Am 28. April 1986 segelten vier Männer zur Krabbeninsel, um Holz zu holen. Sie arbeiteten zwei Tage. Sie schnitten das Holz und stapelten es an nahe dem Boot.

Am dritten Tag stellten sie ihre Arbeit ein, als es dunkel wurde. Der 22jährige Juvéncio begann, das Abendessen zu kochen, jedoch fühlte er sich nicht gut. Plötzlich wurde es Juvéncio schwindelig, und er fiel in Ohmacht. In schneller Folge fielen auch Anselmo und Lázaro in Ohnmacht. Niemand weiß, was mit Veríssimo geschah.

Lázaro gewann erst am Mittag des nächsten Tages sein Bewusstsein zurück, achtzehn Stunden später. Veríssimo lag tot auf dem Deck des Bootes. Anselmo erwachte zwei Stunden später, und Juvéncio erwachte etwa gegen fünf Uhr, fast vierundzwanzig Stunden nach seiner Ohmacht. Die rechte Seite seines Kopfes war verbrannt und angeschwollen.

Anselmo und Lázaro versuchten, das Holz auf das Boot zu laden, aber gaben bald auf. Sie wollten zurück nach São Luis segeln, aber es war schwierig, weil alle drei sich krank und geschwächt fühlten. Keiner der drei Überlebenden wusste, was in dieser Nacht geschehen war, außer, dass allen schwindelig geworden war, und sie in Ohnmacht gefallen waren. Sie waren sicher, dass es keine Lebensmittelvergiftung war, denn vor der Ohnmacht hatten sie alle noch nicht gegessen.

Es wurde keine Autopsie an Veríssimo vorgenommen, in seiner Todesbescheinigung wurde als Todesursache „Unbestimmt“ eingetragen. Eine UFO - Verbindung zu diesem zweiten Vorfall ist nicht nachweisbar, die Männer sagten jedoch, sie hätten ein fürchterlich lautes Geräusch in den Büschen, irgendwo nahe dem Boot, gehört.

Sie konnten aber nichts sehen und wussten nicht, was den Lärm verursacht hatte. Soweit sie sich erinnerten, war außer ihnen niemand auf der Insel. Erst nach dem Vorfall wurde bekannt, dass ein Bewohner in der besagten Nacht eine UFO-Begegnung, nicht weit von der Krabbeninsel, gehabt hatte:

Sein Boot war auf einem Fluss, auf der westlichen Seite der Bucht, verankert, als ein großes helles Objekt schwebend herunterkam. Der Mann und seine Begleiter versteckten sich in den Büschen, bis das UFO wegflog. Welches Phänomen auch immer für diese Vorfälle verantwortlich ist, es wird wohl ein Geheimnis bleiben.

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