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Samstag, 29. August 2015

Besprechung: Igor Witkowski • Die Wahrheit über die Wunderwaffe • 3 Bände • Mosquito Verlag • Paperback • je 19,50 €


In den 1950ger Jahren ging den polnischen Behörden ein „dicker Fisch“ ins Netz, der SS-General Jacob Sporrenberg der bei seiner Vernehmung über ein bizarres Projekt namens „Glocke“ berichtete.

Ein Antigravitationsvehikel das ab etwa 1942 in Niederschlesien, u.a. bei Neumarkt, heute Sroda Slaska und Ludwigsdorf, heute Ludwikowice, entwickelt worden war und zwar verborgen hinter einem Tarnunternehmen namens „Schlesische Werkstätten Fürstenau“. Unterstellt war es dem SS-Sonderstab Kammler, geleitet von SS-Obergruppenführer Emil Mazuw.

Der polnische Militärhistoriker Igor Witkowski, der sich zunächst mit konventionellen „Wunder- und Vergeltungswaffen“ beschäftigte, erhielt den Hinweis auf das Projekt von einem befreundeten Geheimdienstler der ihm Akteneinblick gewährte.

Bei seiner Vorortrecherche meldeten sich bei ihm Zeugen, Einwohner und ehemalige Zwangsarbeiter, die über dem Areal Objekte am Himmel beobachtet hatten die vertikal starten und landen konnten und aussahen wie „Fässer“.

Ein argentinischer Reporter kam völlig unabhängig von Witkowski zu dem Ergebnis dass besagte „Glocke“ [ein Projektname lautete „Laternenträger“ als Anspielung auf „Luzifer“ aka „Lichtbringer“] nach dem Zweiten Weltkrieg von Prag aus, mit einer Ju-390, nach Argentinien verbracht und dort weiterentwickelt worden ist.

Interessanterweise stieß ein weiterer polnischer Forscher namens Bartosz Rdultowski, ebenfalls zufällig, auf zwei Zeugenaussagen ehemaliger Häftlinge im „Riese“. Diese beschrieben dass sie zwei ovale fliegende Objekte beobachtet hatten die unweit hergestellt wurden, womit klar sein dürfte wer das UFO-Phänomen „erfunden“ hat…

Witkowskis Forschungsergebnisse sind in Deutschland in drei Teilen veröffentlicht worden, unter dem Titel „Die Wahrheit über die Wunderwaffe“. Er beschäftigte sich darin nicht nur mit „exotischen“ Vehikeln sondern auch durchaus konventioneller, uns heute vertrauter Technik des Dritten Reiches, die ihrer Zeit weit voraus war:

Etwa Nurflügler, Stealthtechnologie, fortschrittliche U-Boote und Panzer bzw. mobile Festungen wie die „Ratte“. Dabei hatte man Konzepte entwickelt die von den Westmächten und der UdSSR erst in den 1960ger und 1970ger Jahren umgesetzt wurden, und wenn man es genau betrachtet hat sich seit den bahnbrechenden Erfindungen seither auch nicht viel geändert:

Die Amerikaner fliegen noch heute mit ihren Stealthvehikeln herum, während Russland in modernisierten V2 den Weltraum unsicher macht. Der Leser wird erstaunt sein was bereits in den 1940ger Jahren von genialen deutschen Ingenieuren erdacht wurde!

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