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Freitag, 14. August 2015

BIG WING CE²


In der Kryptozoologie unterscheidet man drei verschiedene Arten von „anomalen“ Tieren: Da wären zum einen die „deplazierten“, also jene die man in der Biologie anerkennt, die jedoch plötzlich in einem Umfeld auftauchen in dem sie eigentlich nicht beheimatet sind. Ein gutes Beispiel sind hier freilebende Raubkatzen in UK die immer wieder gesehen werden und wahrscheinlich aus privater Tierhaltung entkommen sind.

Die zweite Gruppe setzt sich aus Spezies zusammen die es einmal gegeben hat und die laut Schulwissenschaft ausgestorben sind, aber dennoch beobachtet, gefilmt und fotografiert werden. Es sind meist „Seeungeheuer“ wie Nessie oder Champ, die man ziemlich genau vergangenen Tierarten wie dem Plesiosaurier zuordnen kann. Einige Kreaturen werden auch gefangen, man denke hier an den Quastenflosser, was die These belegt das Todgesagte länger leben.

In der dritten Gruppe, man kann diese dann wirklich mit „Begegnungen der Dritten Art“ umschreiben, finden sich die wirklich „strangen“ Kreaturen. Also Wesen wie der amerikanische „Motten-“ oder der britische „Eulenmann“, bzw. Bigfoot aka Sasquatch, alles Wesen die zwar immer wieder beobachtet und gemeldet werden, die jedoch so groß sind und so zahlreich vorhanden zu sein scheinen, das es fast schon zwingend physische Beweise in Form von Knochen oder zumindest Fellresten geben müsste die jedoch bisher völlig fehlen.

Hinzu kommt der Umstand dass diese „Kryptide“ oftmals Eigenschaften aufweisen wie man sie in der Biologie nicht kennt. Sie können plötzlich auftauchen und verschwinden, sind hieb- und stichfest, überleben also auch schwersten Beschuss durch Schusswaffen und tauchen als „Grenzgänger“ auch dort auf wo es zu UFO-Vorfällen kommt bzw. „anomale Zonen“ [wie etwa die „Skinwalker-Ranch“] beschrieben werden. Auch technische Geräte versagen gerne ihren Dienst wenn Bigfoot oder andere Gestalten in Erscheinung treten.

Ein weiteres „Monster“, das wahrscheinlich keinen biologischen Ursprung hat, ist „Big Wing“, eine Kreatur die vor allem in Nordamerika immer wieder gemeldet wird und schon in den indianischen Mythen als „Donnervogel“ bekannt ist. Big Wing hat eine geschätzte Flügelspannweite von mehreren Metern und im „gelandeten Zustand“ eine Körperhöhe die mit der eines durchschnittlichen Menschen vergleichbar ist. Auch hier besteht scheinbar ein Zusammenhang zu UFOs:

In Kuala Terengganu, Malaysia, beobachteten gegen 20h, am 2. April 2005, mehrere unabhängige Zeugen einen weißen ‚Riesenvogel’, der in der Gegend herumschwirrte. Interessant ist, das keine vier Kilometer vom Sichtungsort entfernt, über drei Nächte hinweg, ein UFO die Gegend ‚unsicher’ machte.

In einem weiteren Fall führte das Auftreten des „Federviehs“ zu einem Effekt den wir sonst eigentlich eher von UFO-Sichtungen her kennen und die man dort als „Nahbegegnung der Zweiten Art“, nach einer Klassifikation von J. A. Hynek, kennzeichnet, ein Bericht mit physikalischen Wechselwirkungen.

In Washington State [bekannt als Sasquatch-Gebiet] war im April 1994 der Zeuge Brian Canfield mit seinem Pickup Truck in einem abgelegenen Areal, unweit der Stadt Buckley, unterwegs. Es war gegen 21h30 als plötzlich der Motor seines Fahrzeuges versagte und mit ihm auch alle weiteren technischen Systeme, abgesehen von den Schweinwerfern.

Wer nun vermutet dass eine UFO-Begegnung bevorstand sieht sich getäuscht, denn plötzlich tauchte ein gewaltiger Vogel auf. Dieser war geschätzte neun Fuß groß [ca. 210 cm], hatte ein bläuliches Fell, gelbe Augen, im Maul scharf aussehende Zähne, haubenartig geformte Ohren und stand auf normal aussehenden Vogelfüßen.

Das Wesen faltete seine Flügel am Rücken zusammen und starrte Canfield für eine Weile einfach nur an um dann wieder in den Lüften zu verschwinden. [Quelle: Jonathan Downes, The Owlman and Others, CFZ Press, Bideford 2006].

Der britische Kryptozoologe Jonathan Downes geht im Rahmen seiner „Zooform“-Hypothese davon aus das diese Art von „Lebewesen“ nichtbiologischen Ursprungs ist und auf eine unbekannte Spezies zurückgeht die man als „Shapeshifter“ bezeichnen kann, Gestaltenwandler ähnlich dem amerikanischen „Skinwalker“ der in jeder gewünschten Form auftritt.

Diese Wesen tauchen im Umfeld von UFO-Begegnungen immer wieder auf, auch in Zentraleuropa. Man denke hier etwa an den merkwürdigen Fall aus Knittelfeld bei dem zwei überdimensionale „Rehe“ beobachtet wurden die ein untypisches Verhalten an den Tag gelegt haben.

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