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Sonntag, 9. August 2015

Der Cash-Landrum CE²


Einer der UFO-Berichte mit der meisten ‚Beweiskraft’ und einem juristischen Nachspiel, ereignete sich 1980 in den USA:

Am 29. Dezember fuhren Betty Cash [51 Jahre alt], Vickie Landrum [57 Jahre alt] und der sieben Jahre alte Colby Landrum [der Enkel von Vickie] nach einem Abendessen durch die Piney Woods nach Hause. Anfänglich haben sie diverse ‚Bingo-Hallen’ angesteuert, waren allerdings nicht recht erfolgreich bei der Suche da die meisten zum Jahresende hin geschlossen hatten.

Sie befanden sich gegen 21h auf einer abgelegenen Landstrasse die in der Regel nur ‚Insidern’ | Anrainern bekannt ist [Texas State Highway FM 1485 | 2100] unweit der texanischen Stadt Huffman [50 Kilometer von Houston entfernt], als sie ein Licht über den Bäumen bemerkten das sie anfänglich für ein Flugzeug hielten das den Flughafen von Houston ansteuerte, der rund 35 Meilen entfernt war. Das Objekt, von dem dieses Licht ausging, näherte sich ihnen jedoch beständig, wurde immer größer und erschien direkt vor ihnen, auf Höhe der Baumwipfel über der Straße.

Sie erblickten in etwa 60 Metern Entfernung ein großes, diamantförmiges UFO aus deren Unterseite Flammen schossen und das enorme Hitze abgab, daneben war ein piepender Ton zu hören. Vickie rief Betty zu, den Wagen sofort zu stoppen, da sie anfänglich die Befürchtung hatte von den Flammen erfasst zu werden und zu verbrennen. Die Frauen hielten also an und verließen den Wagen. Vickie – die ausgesprochen religiös war – dachte bei dem Anblick an die Wiederkunft Christi und beruhigte ihren Enkel, der panisch auf den Anblick reagierte.

Der erste Gedanke der die Frauen nun erfasste war der, zu wenden und sich schnellstens aus dem Staub zu machen, allerdings schien die Fahrbahn für ein Wendemanöver zu schmal und der Anblick des Objektes zu bannend, als das man sich der Situation entziehen konnte. Gerade Betty war wie hypnotisiert und ignorierte jede Gefahr, obwohl sie die brennende Hitze auf ihrer Haut spürte.

Das ‚Ding’ schien aus metallischem Material zu bestehen das aussah wie Aluminium und war so groß wie ein Wasserturm. Die Enden waren eher abgeflacht als spitz und um das Zentrum herum waren vier bis sechs kleine, blaue Lichter angeordnet. Offenbar hatte es technische Schwierigkeiten, denn es sank ständig herab und stieß – um wieder an Höhe zu gewinnen - einen Flammenstoß nach dem anderen ab, der als großer – etwa 7,5 Meter hoher - Feuerkegel zu sehen war. Vickie beschrieb es daher als ‚Feuerdiamant’.

Um das Objekt herum war es so heiß, dass Betty ihren Mantel benutzen musste um die Tür des Wagens zu öffnen, da die Karosserie förmlich glühte. Vickie hinterließ sogar einen Fingerabdruck auf dem erhitzten Armaturenbrett das aus Vinyl bestand. Der Straßenbelag – an der Stelle über der sich das UFO befunden hatte – war sichtbar mitgenommen, wurde aber später ausgesprochen schnell von der Straßenwacht wieder ausgebessert.

Das UFO stieg nun wieder höher, als plötzlich 23 Helikopter mit lautem Getöse am Himmel auftauchten die sie später als CH-47 Chinooks & Bell-Huey identifizierten. Diese umkreisten es und kurz darauf verschwand das Objekt mit seiner ‚Eskorte’ außer Sicht hinter den Bäumen und die rund 20minütige Begegnung fand ein – vorläufiges - Ende.

Betty und Vickie starteten den Motor und erreichten einen Highway, von dem aus sie das Objekt und seine Verfolger – die es erratisch umschwirrten – beobachten konnten. Das UFO wirkte aus der Entfernung wie ein Zylinder aus Licht, der die Hubschrauber und die Umgebung in der Nähe taghell erleuchtete.

Weitere Zeugen

Unweit des ‚Tatortes’ waren zur selben Zeit ein Polizeibeamter und seine Frau mit dem Wagen unterwegs, als ihnen eine Rotte von rund 12 Chinooks am Himmel auffiel, dass diamantförmige Objekt sahen sie jedoch nicht. Ein weiterer Zeuge aus Crosby bemerkte ebenfalls die Aktivität zahlreicher Militärhelikopter und ein Mann aus Dayton namens Jerry McDonald beobachtete ein diamantförmiges UFO von seinem Garten aus, dass ihn auf einer Höhe von rund 45 Metern überflog und von seiner Unterseite aus blaue Flammen ausstieß.

Gesundheitliche Folgen

Nach dem ‚Zwischenfall’ fuhren die Zeugen nach Hause. In der Nacht wurde ihnen allen schlecht, sie litten an Fieber, Erbrechen, Durchfall, allgemeiner Schwäche und ihre Augen brannten wie nach einem 'Sonnenbrand', während die Haut gerötet war.

Am nächsten Tag verschlimmerten sich die Symptome bei Betty. Auf ihrer Haut erschienen Brandblasen die so groß waren wie Golfbälle und später vernarbten und ihr fielen büschelweise die Haare aus, was letztlich dazu führte das sie ins Krankenhaus eingeliefert wurde.

Zuerst blieb sie dort für 12 Tage, wenig später musste sie abermals für 15 Tage in die Klinik – wo sie zumeist auf der Intensivstation lag. Die Diagnose war jedoch vernichtend, bei ihr wurde Hautkrebs diagnostiziert.

Vickie und Colby hatten noch relatives Glück, sie litten ‚nur’ unter Haarausfall und diversen Problemen mit der Haut und den Augen, ihre Sehkraft ließ merklich nach und Vickie hatte Angst zu erblinden, Krebs blieb ihnen bis dahin erspart.

Ein Röntgentechniker stellte fest, dass die Zeugen ionisierender Strahlung ausgesetzt gewesen waren, die auch Infrarot und UV - Bestandteile enthielt. Diese ionisierende Strahlungsquellen finden sich z. B. nur in Atomanlagen oder beim Militär – sie kommen also in der ‚freien Natur’ nicht vor!

Skeptiker & Geheimhaltung

Da der Fall für einiges Aufsehen sorgte, stellte sich die Frage woher die Hubschrauber gekommen waren. Eine nahe gelegene Luftwaffenbasis gab an keine Helikopter entsandt zu haben. Das einzige schriftliche Statement zu dem Fall kam aus Fort Hood. Der dortige Presseoffizier, ein Major Tony Geishauser, gab an nichts von irgendwelchen militärischen Operationen zu der Zeit zu wissen.

Diese ‚Antwort’ ist an sich nicht ungewöhnlich, denn hätte man den Hubschraubereinsatz zugegeben hätte man auch den ‚Modus operandi’ bekannt geben müssen – es kann also keine Hubschrauber gegeben haben, wo es auch ein UFO nicht geben darf. Nach und nach meldeten auch andere Militärstützpunkte in Louisiana und Texas zum fraglichen Zeitpunkt keine Helikopter im Einsatz gehabt zu haben.

Während einer öffentlichen Veranstaltung in Dayton im April 1981 spielte der Zufall eine merkwürdige Rolle: Vickie war mit ihrem Enkel auf einer Veranstaltung auf der auch ein CH-47 vorgeführt wurde. Die beiden unterhielten sich mit dem Piloten, der von sich aus über einen Einsatz in Houston berichtete in dem es um ein UFO ging das Probleme hatte. Nachdem sich Vickie allerdings als Zeugin ‚geoutet’ hatte warf sie der Pilot aus der Maschine! Später wurde er von Mitglieder der UFO-Gruppe VISIT befragt, wusste aber plötzlich nichts mehr über den Vorfall – so schnell kann es also gehen mit der Demenz…

Der zynische UFO-Skeptiker Phillip J. Klass, der zu Lebzeiten für seine ‚Angriffe unter die Gürtellinie’ berühmt-berüchtigt war, meinte hämisch die drei Zeugen hätten ihre UFO-Begegnung nur erfunden, immerhin hätte ihr Wagen – nach Messung mit einem Geigerzähler – keine Radioaktivität aufgewiesen. Er musste sich allerdings erklären lassen das sich für Menschen schädliche ionisierende Strahlung [etwa Gammastrahlung] nicht in ‚materiellen’ Dingen, wie etwa einem Auto, rückwirkend nachweisen lässt.

Nachdem klar war, dass die Zeugen die amerikanische Regierung auf rund 20 Millionen Dollar verklagen [man ging hier von einem geheimen militärischen Projekt aus das ‚aus dem Ruder gelaufen war’] fuhr Klass zu seiner 'Bestform' auf und agitierte gegen die Opfer so gut er konnte, was letztlich den alten Spekulationen Nahrung bot das er nur ein Befehlsempfänger des CIA war, das einen nützlichen Idioten brauchte der auf ‚privater Ebene’ gegen Zeugen vorging, wie vor ihm etwa Dr. Donald Menzel [nur die deutsche UFO-Skeptiker sind so dumm und leisten ihren Vasallendienst kostenlos ab].

Obwohl ein Col. George Sarran anführte, dass die Zeugen glaubwürdig seien, konnte er keinen Beweis finden der belegen würde das es sich bei der beobachteten Hubschrauber-Rotte um US-Maschinen gehandelt habe [sic!] und folglich wurde ihre Anklage am 21. August 1986 abgewiesen. Am 29. Dezember 1998 – genau 18 Jahre nach dem UFO-Vorfall – verstarb Betty Cash an den Folgen ihres Krebsleidens. (Quelle)

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