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„Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.“ Arthur C. Clarke

Dienstag, 14. Februar 2017

Es ist nicht tot, was ewig liegt…


H. P. Lovecraft dürfte den meisten als begnadeter Schriftsteller sinisterer Literatur und Erfinder des Cthulhu-Mythos bekannt sind. Dabei stellte sich immer wieder die Frage was ihn wohl dazu befähigt hat dergestalt finstere Szenarien und Chimären zu erdenken und auf Papier zu bannen.

Die Antwort könnte vielleicht etwas absonderlich ausfallen, denn es ist möglich das er selber ein ‚Heimgesuchter’ und die Figuren realer waren als man es sich vorstellen kann. Lovecraft schrieb in einem Brief - zitiert in H. P. Lovecraft - Eine Biografie von DeCamp & Lyon Sprague:

Als ich 6 oder 7 war, wurde ich ständig von einer sonderbaren Art wiederkehrenden Alptraums geplagt, in welchem eine ungeheuerliche Rasse von Wesen [die ich die ‚Nachtgestalten’ nannte – ich weiß nicht woher ich den Namen hatte] mich am Bauch hochhoben & mich durch zahllose Wegstunden schwarzer Luft über die Türme toter & schrecklicher Städte trugen.

Schließlich brachten sie mich in einen grauen Abgrund, wo ich in die nadelähnlichen Spitzen gewaltiger Berge kilometerweit über mir sehen konnte. Dann ließen sich mich fallen - & als ich in meinem an Ikarus erinnernden Sturz immer schneller fiel, schreckte ich in solcher Panik aus dem Schlaf, dass ich den Gedanken hasste wieder einzuschlafen.

Die ‚Nachtgestalten’ waren schwarze, magere, gummiartige Dinger mit Hörnern, spitzen Schwänzen, Fledermausschwingen und überhaupt keinen Gesichtern. […] Sie hatten keine Stimmen, & ihre Art der Folter war ihre Angewohnheit, meinen Bauch zu kitzeln, bevor sie mich hochrissen & mit mir fort stürzten.

Ich hatte irgendwie die vage Idee, dass sie in den schwarzen Höhlen lebten, die wie Bienenwaben den Gipfel eines unglaublich hohen Berges irgendwo durchzogen. Sie schienen in Scharen von 25 oder 50 zu kommen & warfen mich manchmal von einem zum anderen. Jede Nacht träumte ich vom selben Schrecken mit nur geringfügigen Abweichungen – doch traf ich nie auf jenen entsetzlichen Bergspitzen auf, bevor ich erwachte’.

Lovecraft beschäftigten die ‚Geflügelten’ – die wir heute als ‚Eulen’- oder ‚Mottenmann’ bezeichnen würden - aufgrund seiner Träume so sehr, dass er sie immer wieder auch in seine Geschichten einband, etwa in ‚Das Fest’ | ‚The Festival’ aus dem Jahr 1925. Auch in Versmass band er seinen Schrecken:

Woher sie kommen ist mir nicht bekannt,
doch jede Nacht erblick ich ihr Fanal;
Gehörnt sind sie,
mit Schwingen schwarz und schmal,
und Schwärze, von der Hölle angebrannt.
Sie reiten auf dem Nachtwind im Verband.
Obszöner Masse, stechen, senden Qual,
entführen mich zu irrem Bacchanal.
In graue Welten, in des Nachtmahrs Land.

An sich könnte man meinen das die Träume eines Phantasten einfach nur phantastische Träume waren, doch findet sich ein überliefertes Zitat seiner Mutter – Susie Lovecraft – das die Vermutung nährt das Lovecraft unter Umständen tatsächlich mit dem ‚Besucherphänomen’ in Berührung gekommen sein könnte. Die Nachbarin Clara L. Hess konnte sich an ein Gespräch mit ihr erinnern, über das sie später schrieb:

Ich weiß noch, wie Mrs. Lovecraft mir von unheimlichen und phantastischen Kreaturen erzählte, die in der Dunkelheit hinter Gebäuden und aus Ecken hervorkommen, und sie zitterte und sah sich aufmerksam um, wenn sie mir das Erzählte’.

Lovecraft & Airships

1909 spielten sich vor allem im angelsächsischen Bereich (USA, UK aber auch Irland) zahlreiche Luftschiff-Sichtungen ab. Beobachtet wurden sie zumeist in der Nacht.

Dabei wurde eine große, ovale „Masse“ beschrieben an der starke Suchscheinwerfer befestigt waren welche die Umgebung taghell illuminierten. Manchmal konnte man auch „Gestalten“ an Bord erkennen.


Bei den US-Reporten spielten ebenso rote Lichter an den Vehikeln eine Rolle, was uns an die UFO-Welle in Belgien bzw. die Hudson-Valley-Welle denken lässt (dunkle Masse, Suchscheinwerfer, rote(s) Licht(er) an der Unterseite). Kurioserweise wurden auch unkonventionelle Lichter und andere ufoartige Aktivitäten registriert.

Einer der Zeugen in Rhode Island, Providence, war übrigens Lovecraft höchstpersönlich, der jedoch eine höchst rationale Erklärung dafür anbot, die wir auch aus der heutigen Zeit her kennen – die Venus sei es gewesen… (Nigel Watson, UFOs of the First World War, S. 48)

Cthulhu in Stonehenge

Vor einer Weile habe ich ein Buch von Joaquim Fernandes zur Thematik der Marienerscheinung 1917 in Fatima gelesen. An sich sind es drei Bände, in denen die Parallelen zwischen diesen „himmlischen Visionen“ und UFOs aufgezeigt werden.

Mit dabei war auch ein UFO-Report aus Brasilien. Ein Farmer hatte sich bei einer UFO-Gruppe gemeldet und über seine Beobachtungen berichtet. Daraufhin rückten die Ufologen an und verteilten sich strategisch auf dessen Besitz um zu sehen ob sich in der Hinsicht etwas tat.

Tatsächlich erschien beim Haus eine hellleuchtende „Plasmakugel“, einem „Kugelblitz“ nicht unähnlich. Der Zeuge trat ins Freie und hielt sich einige Minuten bei der Erscheinung auf, bis diese verschwand.

Interessant war, dass der Erlebnisinhalt des Mannes sich von dem Unterschied was die Ufologen gesehen hatten. Er machte nämlich nicht die Kugel aus, sondern viel mehr ein „klassisches“ UFO mit einem „Alien“ an Bord der kurz mit ihm kommunizierte. Quelle:  

  
Was verrückt klingt, wird kurioserweise durch freigegebene Unterlagen des britischen Verteidigungsministeriums bestätigt. Das Salisbury Plain ist ein weiträumiges Areal in der Grafschaft Wiltshire, in dem sich u.a. auch Stonehenge befindet.

In diesem gehören 400 Quadratkilometer dem Militär, dort werden allerhand Übungen abgehalten. 1958/59 tauchten immer wieder „Lichtkugeln“ auf, die sich in Richtung Stonehenge bewegten und dabei von neugierigen Soldaten verfolgt wurden, die sich den Spuk nicht erklären konnten. Diese Kugeln hielten sich dann noch eine Weile über den Monolithen auf um dann in Richtung Himmel abzuziehen.

Insgesamt vier Soldaten erwiesen sich dabei als besonders neugierig oder wagemutig und näherten sich diesen um in unmittelbarer Nähe plötzlich in einen veränderten Bewusstseinszustand zu verfallen. Einer der Soldaten „sah“ einen Drachen vor sich, der andere hatte eine „Marienerscheinung“, der nächste „begegnete“ einem Engel und die sicherlich interessanteste „Sichtung“ hatte ein Soldat dem ein krakenartiges Ungeheuer begegnete welches wir aus den Horrorromanen von H. P. Lovecraft als „Cthullhu“ kennen.

Dass es sich bei diesen „Visionen“ tatsächlich nur um subjektive Eindrücke handelte, bestätigten deren Kameraden die sich in größerer Entfernung befanden und nichts von den „Überirdischen“ ausmachen konnten. Die Schlussfolgerung des Verteidigungsministeriums war folglich die, dass es ein unbekanntes Plasmaphänomen gibt welches bizarre Halluzinationen in Menschen hervorrufen kann.

Eine Frage die noch aufgeworfen wurde, war die der militärischen Verwertbarkeit solcher Plasmaerscheinungen. Womöglich hat man in der Hinsicht tatsächlich etwas entworfen oder umgesetzt um künstlich „übernatürliche“ Halluzinationen zu erzeugen, man denke da etwa an das MILAB-Phänomen und die „falschen Erinnerungen“ an vermeintliche Aliens… Besteht das „Paranormale“ also aus Leuchterscheinungen die Halluzinationen induzieren? Quelle:


Michael Persinger und die UFOs

Am 1. April [sic] 2006 lief auf dem deutschen Nachrichtenkanal "N24" ein recht interessanter Dokumentarfilm zum UFO-Phänomen mit dem Titel "UFOs: Begegnungen der dritten Art". Dort wurde auch das Entführungsphänomen behandelt und mit einer These des Neurowissenschaftlers (anderen Quellen zufolge des Psychologen) Michael Persinger erklärt.

Dieser meint, dass elektromagnetische Felder auf das menschliche Gehirn einwirken und zu ‚Halluzinationen’ im Bereich der Schläfenlappen führen. Die Quelle dieser Felder stammt von der Erde selbst und ergebe sich durch tektonische Spannungen, die auch zu Lichtphänomenen führen, die wir als ‚Erdbebenlichter’ kennen. Persinger meint, damit alle ‚paranormalen’ Nahbegegnungen erklären zu können – auch die Sichtung von Feen, Kobolden, religiösen Visionen usw.

In dem Beitrag war ein Proband zu sehen, dem ein Helm mit Elektroden aufgesetzt wurde. Er wurde einem schwachen elektromagnetischen Feld ausgesetzt und schilderte interessante Sinneseindrücke: Er fühlte sich leicht und schwerelos, sah Lichtmuster, helles weißes Licht, spürte Kälte und ‚erkannte’ Gesichter ihm bekannter Personen. Als letztes schilderte er, dass er gräuliche ‚Wachsmenschen’ sehen könne.

Obwohl ich Persingers Überlegungen anfänglich ablehnend gegenüberstand, frage ich mich nun doch, ob nicht ein direkter Zusammenhang bestehen könnte zwischen der geographischen/chronologischen Verteilung von „exotischen“ Sichtungen und (natürlichen) elektromagnetischen Feldern, was die globale „Linienführung“ unheimlicher Begegnungen -und deren völlig absurde Inhalte- erklären könnte!? (N24 Dokumentation ‚UFOs: Begegnungen der dritten Art’)

Cthulhu lebt!

Am Abend des 5. März 1967 befand sich der einundzwanzigjährige Beau Shertzer in Begleitung einer Krankenschwester mit einem Lieferwagen des Roten Kreuzes auf dem Weg nach Huntington im US-Bundesstaat West Virginia. Er hatte den Auftrag eine Ladung Blutkonserven zum dortigen Krankenhaus zu bringen.

Auf der dunklen Landstrasse herrschte zu dieser Zeit nur wenig Verkehr. Gerade als sie einen abgelegenen Streckenabschnitt durchfuhren, beobachteten beide, wie sich von einem nahen Hügel her ein großes, glühendes Objekt löste und direkt auf sie zukam. Shertzer gab Vollgas, der Verfolger aber ließ sich nicht abschütteln.

Als Shertzer das Wagenfenster herabließ, um die Lage besser überblicken zu können, musste er entsetzt feststellen, wie aus dem UFO über ihm zwei Greifarme (anderen Quellen zufolge Tentakel) hervorkamen, die den Wagen zu umklammern versuchten. 

Die Lichter von fern entgegenkommenden Autos allein – so berichtete Shertzer – hätten den Angreifer vertrieben. Das UFO habe die Greifer schnell eingezogen und sei im Dunkel der Nacht verschwunden. (Ernst Meckelburg, Besucher aus der Zukunft, S. 64f)


Eine durchaus ähnliche Erscheinung wurde auch von einem Ehepaar in UK beobachtet: Bruce und Priscilla Wetherill aus England bekamen einen Riesenschrecken, als ein Gegenstand, der wie eine fliegende Untertasse mit glühenden Lichtern am Unterteil aussah, nur knapp über ihrem Auto schwebte und absolut kein Geräusch machte. Aus Angst befahren sie die Straße nicht mehr nachts.

Das Paar befand sich vor zwei Jahren auf dem Heimweg zwischen Gainford und Barnard Castle, als sie etwas Ungewöhnliches am Himmel vom Waldrand sahen. "Wir sahen dieses Ding auf uns zukommen - es kam direkt auf uns zu und war ebenso niedrig wie das Auto und riesig," sagte Frau Wetherill.

Im letzten Moment erhob "es" sich und verpasste mit knapper Not das Auto. Es verschwand in einem Bruchteil von einer Sekunde. Das Paar kontrollierte Zuhause das Dach auf Kratzer, doch sie fanden keine. Die 84-jährige Frau Wetherill sagte, das Ufo hatte "Tentakel" aus Stahl, die herunter hingen. (Quelle)



Am 26. Januar 2011 war ein Ehepaar unweit dem Highway 412 unterwegs. Gegen 14h bemerkte die Frau eine graue Wolke am Himmel, die sich in eine zweidimensionale Form „transformierte“ um dann ein 3D-Objekt (zigarrenförmig mit Tentakeln) zu bilden – siehe Skizze. Das unheimliche Ding verfolgte den Wagen über eine Meile hinweg, wobei es sich auf Baumwipfelhöhe befand. 

Kurz danach flog es die Strecke wieder zurück, wobei die Tentakel eingezogen wurden. Das UFO war braun, achteckig, machte einen robusten Eindruck und verfügte über eine Reihe schwarzer Fenster. (Quelle)  

► Lovecraft und der Paraspot
Update: Die „Großen Alten“ in Mexiko 
Im Oktober 1980 war Anton Ribero mit seiner Frau und einer anderen Person unweit Toluca, Mexiko, mit dem Wagen unterwegs. Plötzlich versagte der Motor. 
Am Himmel war ein herabsteigender, blauer Lichtblitz zu sehen, etwa 50 Meter von ihnen entfernt. Die Zeugen bemerkten anschließend ein großes, konisches Flugobjekt welches gelandet und auf vier Landebeinen positioniert war. 
Vier „Dinger“ [O-Ton] in konischer Form kamen aus dem UFO, sie hatten leuchtende Tentakel mit denen sie sich fortbewegten und allerhand Bodenproben, Steine und Pflanzen einsammelten. 
Die Entitäten verschwanden wieder im Objekt, welches in einem blauen Blitz verschwand. Anschließend funktionierte der Wagen wieder. [Albert Rosales, Humanoid Encounters 1980-1984, S. 65f].
Update: Cthulhu über Rumänien?

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