Suchmaschine

SN

Sonntag, 23. August 2015

Interview mit einem Entführten


Seit im Jahr 1957 der brasilianische Bauer Antonio Villas Boas von einem UFO entführt wurde, tauchte immer wieder die Frage nach dem Sinn und Zweck der UFO-Entführungen auf.

Ende der 60ger, Anfang der 70er Jahre ging man noch davon aus, dass die Entführten einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen waren. Doch in den folgenden Jahren, als man feststellte, dass die Vorfälle einzelne Personen immer wieder betrafen und zum Teil ganze Familien über Generationen hinweg involviert waren, erfuhr das festgefügte Bild eine Wandlung.

Budd Hopkins, ein Künstler aus New York, begann sich mit entsprechenden Reporten zu beschäftigen und entwickelte mit einigen anderen Untersuchern zu Beginn der 80ger Jahre die „genetische UFO – These“, wie ich Hopkins Spekulationen mal umschreiben möchte:

Eine außerirdische Spezies, namentlich aus der Region Zeta Reticuli (siehe hier auch den „Hill“ – Klassiker) führt auf der Erde ein genetisches Projekt durch, dass die Hybridisierung der beiden Arten (Menschen und Aliens) bewirken soll. Seit dieser Zeit gibt es nun ein recht kompaktes theoretisches Konzept, dass die UFO–Frage akzeptabel lösen soll.

Anfang der 90ger Jahre jedoch meldeten sich immer mehr Betroffene mittels eigener Buchwerke zu Wort und stellten Vorfälle dar, die zuvor in der UFO-Forschung von Hopkins, Carpenter und Jacobs nie veröffentlicht worden waren.

Dort spielten außerkörperliche Erfahrungen, paranormale Phänomene und kuriose Zwischenfälle eine signifikante Rolle. Daneben war das von den Zeugen beschriebene Verhalten der Wesen wenig dazu angetan, in ihnen raumfahrende Wissenschaftler einer extraterrestrischen Zivilisation zu erkennen, da das dargelegte Verhalten der Entitäten einfach zu abstrus war.

Das Resümee, dass sich somit für die UFO–Interessierten ergab war ernüchternd: Sowohl Budd Hopkins, als auch alle anderen Untersucher in seinem Umfeld, hatten die von ihnen recherchierten Berichte nur selektiv wiedergegeben, das heißt, sie hatten nur Facetten aufgegriffen, die in das theoretische Konzept der „genetischen These passten“!

Aus diesem Grund möchte ich Ihnen einen potentiellen Entführungsfall aus  Deutschland präsentieren, der Aspekte enthält, die bislang  kaum in der Fachwelt diskutiert worden sind und uns Kuriositäten vor Augen führt, die uns zu einer völlig neuen Betrachtung des Phänomens zwingen.

Dieser Fall wurde von Herrn Bernd Houda aus Augsburg untersucht. Herr Houda führte mit dem Zeugen Herrn Walter Lang (Pseudonym) am 19-11-1996 ein Interview, dass ich in den entscheidenden Sequenzen hier aus dem Tondokument wiedergeben möchte.

Interview

BH: Also, es hat angefangen mit Lichtstrahlen?

WL: Lichtstrahlen im Zimmer.

BH: Kamen die durch die Wand diese Lichtstrahlen?

WL: Durchs Fenster durch, aber keine gewöhnlichen Lichtstrahlen, mehr so eine Art Laserstrahl, der ist über mein Bett drüber, dann wieder weg.

BH: Welche Farbe hatte den dieser Lichtstrahl?

WL: Weiß, und die Lichter waren bläulich, manchmal auch so grün.

BH: Und wie kräftig war das Licht?

WL: Eigentlich normal.

BH: Konntest du die Lichtquelle ausfindig machen?

WL: Ich war im Bett gelegen, da habe ich es nicht sehen können. Bei dem Erlebnis war ich im Bett gelegen, gelähmt, ich habe mich nicht bewegen können. Ich habe das Gefühl gehabt, jetzt kommen mehrere Leute die Treppe hoch. Ich habe nicht gewusst was los ist. Ich habe Angst gehabt und habe immer Geschrien: ‚Nein, nein, nein!’ Ich habe aber nicht reden können, also da ist kein Wort herausgekommen. Ich habe nur schwarze Schatten gesehen, die neben meinem Bett herumstanden.

BH: Bei offenen Augen oder geschlossenen?

WL: Ja, bei offenen Augen.

BH: Wie hat das alles angefangen?

WL: Am Anfang waren es nur Lichtstrahlen. Dann habe ich mal ein Erlebnis gehabt, dass mich ein bisschen erschüttert hat. 03h00 nachts war das. Da war ich plötzlich wie gelähmt, so ein Gefühl habe ich vorher noch nie gehabt – gelähmt in meinem Bett. Da habe ich gemeint, jetzt kommen Leute die Treppe hoch und wollen mich jetzt mitnehmen und ich wollte immer schreien und habe nicht schreien können. Also, meine Oma lag nebenan und ich wollte schreien, aber da ist nichts herausgekommen, kein Ton ist rausgekommen. Und dann habe ich immer ‚nein, nein, nein’ geschrieen (in Gedanken), dann ist es vergangen, dann bin ich erst mal dagestanden. Was ist jetzt los? Gut, und seit dem habe ich noch Probleme gehabt mit dem Einschlafen. Dann ist plötzlich ein Licht durch mein Fenster reingekommen.

BH: Was hat das für eine Farbe gehabt?

WL: Bläulich, weißes Licht, bläulich-grün. Es war mehr wie so eine Art Laserstrahl. Ah, aber was ich noch genau weiß, ah, da wo ich gelähmt war, da war alles in blauem Licht und ich habe gemeint, mein Bett rüttelt sich und schüttelt sich. Ich war gelähmt, habe mich nicht bewegen können. Das eine Wesen, dass durch mein Fenster ist, hat ein besonderes Merkmal gehabt. Das hat so eine gewölbte Stirn gehabt. Die anderen haben normal so einen glatten Kopf gehabt.

BH: Und die Augen?

WL: Die waren schwarz. Wo das Wesen da war, da war ich nicht mehr gelähmt. Also, da hab ich mich eigentlich frei bewegen können. Ich habe bloß gestaunt, dass es durch mein Fenster reingekommen ist. Gelähmt war ich in den ersten Erlebnissen. Ich habe auch ein Erlebnis gehabt, wo sie mir im Gesicht herumgelangt haben und auf den Bauch draufgedrückt haben und das hat weh getan – ich habe mich nicht wehren können und ich meinte, jetzt werde ich umgebracht. Aber ich habe das Gefühl, dass das sich bei mir täglich abspielt, also seit 1992.

BH: Täglich?

WL: Täglich, ja. Nachts.

BH: Gibt es Kommunikation?

WL: Kommunikation habe ich eigentlich keine. Das ist ja das, was mich irgendwie stutzig macht.

BH: Wenn das immer wieder passiert, wie läuft das nachts ab?

WL: Also, ich sehe das Wesen nicht, aber ich spür, dass das Wesen da ist und von den Erlebnissen, von denen ich rede, dass ist dann, wenn ich plötzlich aufwache und wach bin und dann das mitkriege. Zum Beispiel habe ich auch mal mitgekriegt, wie ich überrascht aufgewacht bin, dass Wesen erschrocken ist und zu einem anderen etwas in einer fremden Sprache geredet hat. Das hat irgendwie japanisch geklungen. Das war eine richtige Sprache, wie Japanisch eben. Die reden nicht hoch, sondern sie glucksen eher. Ich hatte ein Erlebnis auch mit Kindern. Ich bin mit Kindern auf einer Wiese gestanden. Wir warteten und es war kalt. Wir warteten bis praktisch das UFO gekommen ist, in einem roten Licht.

BH: Wie sehen die Hände der Wesen aus, die du in der Nacht gesehen hast?

WL: (Versteht die Frage nicht richtig.) Lang, Körper eher dünn. Einer hat eine vorgewölbte Stirn gehabt, was die anderen eigentlich nicht hatten, da oben so richtig ausgeprägt.

BH: Waren da auch Äderchen, Adern zu sehen?

WL: (Versteht die Frage nicht richtig.) Klauen, wie Klauenfüße. Ein Merkmal noch: Beim Bewegen sind sie, wie wenn sie auf und ab, die haben sich immer auf und ab bewegt.

BH: Ein wiegender Schritt?

WL: Also, sie sind geschwebt, über dem Boden und sind immer so auf und ab.

BH: Hüpfend?

WL: Hüpfend, ja. Das hat mich auch ein bisschen erinnert an die Tänze von Massai–Kriegern.

BH: Haben sie Kleidung angehabt?

WL: Nein, wie wenn sie nackt wären, so sind die rumgelaufen. Ich habe aber auch Erlebnisse gehabt mit grauen Wesen, mit noch größeren Köpfen, die menschliche Kleidung angehabt haben. Die haben eine Jeansjacke zum Beispiel angehabt und vor allem als Zusatzerscheinung hat einer gewirkt wie ein Jugendlicher, aber mit einer Geige in der Hand.

BH: Hat der auch auf der Geige gespielt?

WL: Ja, aber ohne das ich irgendetwas gehört habe. Ich sah nur die Bewegungen. Er ist neben meinem Bett gestanden und hat die Geige in der Hand gehabt und machte die Bewegungen eines Geigenspielers. Und er hat eben moderne Kleidung angehabt: Jeansjacke!

BH: Sind das alles praktisch Träume die du hast?

WL: Nein, nein! Keine Träume! Ich bin wach zu dem Zeitpunkt. Das, was ich hier gesehen habe, das ist im wachen Zustand.

BH: Hellwach? Und alles in deinem Zimmer?

WL: Ja, und alles in meinem Zimmer! Ja.

BH: Und die Hautfarbe, wie ist die Hautfarbe von den Aliens?

WL: Gräulich, oder weißlich-gräulich. Eher hell, weil sie ja so einen hellen Schein hatten.

BH: Ist ein Schein um sie herum?

WL: Wie so ein feiner, dünner Nebel.

BH: Und wie viele waren schon in deinem Zimmer, ich meine gleichzeitig?

WL: Eigentlich einzeln, oder zu zweit. Zu zweit.

BH: Und danach bist du eigentlich immer betäubt?

WL: Ja.

BH: Wie lange dauert denn so eine Sichtung meistens oder im Durchschnitt?

WL: Meistens ist das vor dem Einschlafen, oder ich wache nachts um vier Uhr auf, immer zur gleichen Zeit und sehe sie dann immer zur gleichen Zeit.

BH: Dann siehst du immer solche Gestalten?

WL: (Versteht die Frage nicht.) Gerade so aus dem Schlaf gerissen.

BH: Für wie viele Minuten?

WL: Das ist unterschiedlich. Manchmal verschwinden sie gleich wieder sobald ich dann ganz aufwache und dann sehe ich sie kurz und dann verschwinden sie wieder. Manchmal sind sie auch länger da. Zum Beispiel sitzt einer im Stuhl drin und hat ein Buch in der Hand und ließt in einem Buch.

BH: Ein Buch von dir?

WL: Ich weiß nicht, ob das Buch von mir ist, ich sah nur, er hatte ein Buch.

BH: Und dann verschwinden sie wieder und du schläfst wieder ein?

WL: Dann bin ich meistens so müde, dass ich wieder einschlafe.

BH: Seit wann hast du die Erlebnisse?

WL: Seit 1992.

BH: Die Augen der Wesen, sind die total schwarz?

WL: Schwarz und glänzend. Menschen habe ich auch schon gesehen, aber nicht so oft, ganz selten.

BH: Wie sind denn die gekleidet?

WL: Das waren eigentlich Frauen.

BH: Hast du zu denen eine Beziehung gespürt?

WL: Beziehung eigentlich nicht.

BH: Etwas Abstoßendes oder anziehendes?

WL: Eigentlich etwas abstoßendes, bei einer Frau, die war zwar schön vom äußeren her, gekleidet in etwas, dass wie ein Nachthemd aussah. Und die hat ihren Mund aufgemacht und da waren Vampirzähne.

BH: Vampirzähne?

WL: Da waren so etwas wie Vampirzähne und daneben ein kleines graues Wesen.

BH: Und das waren vorwiegend menschliche Frauen?

WL: Sie haben menschlich ausgeschaut.

BH: Und Männer waren auch dabei?

WL: Nein, habe ich nicht gesehen.

BH: Was für Bücher hast du bereits darüber gelesen?

WL: Bis zu dem Zeitpunkt (1992) eigentlich keine Bücher. Die habe ich mir ab dem Zeitraum dann beschafft.

BH: Und ab 1992, was hast du dir da für Bücher beschafft?

WL: Doch, jetzt muss ich mir ein bisschen wiedersprechen. Ein Buch habe ich schon von 1992 gehabt: das von Ed Walters. Und sonst habe ich jetzt Mittlerweilen eine ganze Sammlung an Büchern. Anfangs dachte ich, das sei ein rein amerikanisches Phänomen, das es bei uns nicht gibt.

BH: Walter, vielen Dank für das Gespräch!

Fortsetzung des Interviews am 16.09.1997

BH: Seit wann bist du umgezogen?

WL: Seit dem ersten August.

BH: Also seit dem 01-08-1997. Du wohnst jetzt also im Norden von B. Und was hat sich inzwischen ereignet?

WL: Es kommt auch „Besuch“ in die neue Wohnung.

BH: Wir haben dich einmal an deinem Arbeitsplatz besucht und da war die Rede von Engeln. Wie hat man sich das mit den Engeln vorzustellen?

WL: Ich bin aufgewacht und da hab ich gesehen, wie drei Menschen, langhaarig, lange Gewänder, mit Flügeln dastanden.

BH: Mit Flügeln?

WL: Mit Flügeln, wie Engel eben.

BH: Weiße Gewänder?

WL: (Versteht die Frage nicht.) Drei waren es.

BH: Und wie groß waren die?

WL: Ich habe sie größer empfunden, größer als ich auf jeden Fall, so zwei Meter groß.

BH: Waren die blond?

WL: Nein, eigentlich nicht blond, eigentlich lange braune Haare, so hellbraun.

BH: Wie kommst du darauf, dass das Engel waren?

WL: Durch die Flügel, weil es große Menschen mit langen Haaren sind, wie man sich auch einen Engel auch vorstellt. Von solchen habe ich drei Stück gesehen.

BH: In welcher Umgebung? In dem Dachzimmer?

WL: Umgebung? Kann ich jetzt nicht genau sagen, also ich hab gemeint, dass es in meinem Schlafzimmer war, es kann aber auch woanders gewesen sein.

BH: War das ein Erinnerungsbruchstück?

WL: Ich kann es jetzt nicht sagen.

BH: Du hast dann bemerkt, du hättest dich vor diesen Engeln versteckt.

WL: Nicht vor diesen Engeln, an die kann ich mich erinnern, an die drei und dann habe ich keine Erinnerung mehr. Im anderen Falle weis ich nur, dass neben mir ein Wesen war, mit dem ich mich versteckt habe. Ich weis nicht, aus welchem Grund. Und da ist so eine ganze Armee von kleinen Engeln geflogen.

BH: Kleine Engel?

WL: Die habe ich nicht genau erkennen können, aber ich weiß, dass da irgendein Wesen da war, ich weis, dass ich mich versteckt habe, warum eigentlich? Das ist das, an was ich mich erinnern kann, mehr weis ich dann nicht mehr.

BH: Hast du schon mal probiert eine Kommunikation herbei zu führen?

WL: Ja, aber die reagieren nicht.

BH: Sind das jetzt immer wieder die gleichen, die da kommen, sind die voneinander überhaupt zu unterscheiden, von der Kleidung her, wenn sie überhaupt was anhaben, oder vom Gesicht her oder sind es immer andere?

WL: Also, den, den ich mal gesehen habe, der durch mein Fenster herein gekommen ist, der hat wieder ganz anders ausgeschaut, als die Wesen, die ich gesehen habe. Die haben auch größere Köpfe gehabt.

BH: Hast Du das Gefühl, dass das immer der gleiche Kreis von Wesen ist, der da kommt, oder sind es immer neue Wesen?

WL: Ich habe auch mal das Gefühl gehabt, dass auch andere kamen, also menschenähnliche, aber mehr wie Echsen, echsenmäßig. Eine Frau zum Beispiel, die mehr echsenmäßig war, oder eine Frau mit blauer Haut, die schon wie ein Mensch aussah, aber bloß mit blauer Haut, oder eben das mit den Engeln.

BH: Aber egal, wer bei dir war, da hat nie irgendeiner versucht, eine Erklärung abzugeben, warum sie es machen?

WL: Gar nichts, gar nichts. Das letzte, was jetzt vorgefallen ist, da habe ich geschlafen in der Nacht. Da habe ich plötzlich etwas wie eine Eisenstange in der Hand gehabt und die wollte ich zu mir herziehen und das war dann so ein hin und her, weil einer am anderen Ende zog. Und dann habe ich auch bemerkt, dass die Wesen da sind. Die waren dann irgendwie sauer. Da hat einer in mein Gesicht geschaut und der hat eine Art Arztkittel angehabt, wie ein Menschenarzt. Der war über mir und hat zu mir hingeschaut.

BH: Am Telefon hast du mir gesagt, du hättest auch Narben?

WL: Ja, das war vorher löffelartig, aber das ist schon wieder nicht mehr so. Über Nacht müssen diese aufgetreten sein, am Arm und hinterm Ohr auch.

[BH: Walter Lang zeigte mir an der rechten Hand, zwischen Daumen und Zeigefinger einen winzigen roten Punkt, wie ein Insektenstich und auf dem rechten Arm am Ellenbogen zwei weißliche Narben. Die oberste Hautschicht scheint entfernt worden zu sein. Die Größe beider Narben betrug etwa 0,5 cm.]

BH: Hast du das nur am Arm oder am ganzen Körper?

WL: Nur am Arm, aber am Körper habe ich manchmal so rote Flecken.

BH: Die Narbe am Arm schaut aus wie eine frische Brandnarbe. Wie wenn gerade die Kruste weggegangen wäre. War es vorher verkrustet?

WL: Vorher war eine Kruste drauf, ja. Die Narbe habe ich über Nacht bekommen.

BH: Sind die gleichzeitig aufgetaucht, ein fester Zeitpunkt?

WL: Zuerst ist die, dann die aufgetaucht.

BH: Auch am ganzen Körper?

WL: Nur am Arm und am Ohr habe ich noch etwas. Am rechten Ohr.

BH: Und ist das schmerzhaft, wenn du aufwachst?

WL: Nicht schmerzhaft. Einmal habe ich so Bläschen am Rücken gehabt, die sind dann wieder weggegangen.

BH: Hast du Angst oder Panik?

WL: Die habe ich vorher gehabt, bei den ersten Begegnungen. Und manchmal wache ich dann auf und dann sind die Wesen wieder da.

BH: Sind das Lichterscheinungen, oder wie siehst du das?

WL: Manchmal Lichterscheinungen. Strahlen durchs Fenster. Manchmal Schattenwesen und die springen in meinem Zimmer herum.

BH: Kannst du die richtig fixieren mit den Augen?

WL: Mmh, ja.

BH: Du schreibst im Fragebogen, die Hände der Wesen würden sich anfühlen wie Haushaltshandschuhe?

WL: Ja, so gummiartig. Mehr so wie feine „AIDS – Handschuhe“ oder so was. Also die feineren Handschuhe.

BH: Und hast du auch Körperwärme gespürt?

WL: Das muss ich noch sagen. Wenn die da sind, dann ist es ziemlich heiß.

BH: Du hast mal erzählt, du hättest das Gefühl gehabt, als wenn die Wesen dir die Knochen brechen?

WL: Am Rücken. Ich habe das Gefühl gehabt, dass sich mich mit Gewalt runterdrücken.

BH: Drehen sie dich auf dem Bett herum?

WL: Ich war da verkehrt herum gelegen, mit dem Rücken auf dem Bett. Hinter mir war da das Wesen und hat mich mit aller Gewalt heruntergedrückt.

BH: Mit aller Gewalt? Hat das weh getan?

WL: Ja, ich wollte hochgehen, aber der hat mich mit aller Gewalt heruntergedrückt. Das hat sehr weh getan, ja. Also die erste Zeit haben sie mir schon weh getan. Sie haben mir auch Nadeln in den Bauch gesteckt.

BH: Kannst du uns näheres darüber erzählen? Wie lang waren die Nadeln? Weist du woraus die Waren, und wie tief gingen die rein?

WL: Sie gingen schon richtig innen rein, innen in den Bauch rein. Und dann ist es so, wie wenn ich aufgebläht werde oder wenn sie etwas ansaugen oder abpumpen.

BH: War bei den Nadeln irgendetwas vorne dran? War da was zu erkennen?

WL: Nein, weiß ich jetzt nicht. Und vor allem haben sie immer in der Bauchgegend herumgedrückt. Ich habe auch Magenschmerzen gehabt.

BH: Was waren das für Magenschmerzen?

WL: Wie, als ob sich innen drin im Bauch was bewegt. Ich kann es nicht so genau erklären. Auf jeden Fall keine normalen Magenschmerzen.

[Anmerkung von Wladislaw Raab: An dieser Stelle möchte ich den Interviewtext kurz unterbrechen, um auf einen Aspekt aufmerksam zu machen, der mir wichtig erscheint: Herr Lang beschreibt in seinem Bericht einen Vorgang, in dem ihm Nadeln in den Bauch eingeführt worden sind und er daraufhin den Eindruck hatte „aufgebläht“ zu werden. Die gleiche Schilderung liegt übrigens vielfach bei anderen Entführungsberichten vor. So auch bei dem von Budd Hopkins untersuchten Fall der Kathie Davis, den er in seinem Buch „Eindringlinge“ vorstellt. Dabei erinnert das von den unbekannten Wesen praktizierte Verfahren dem der Endoskopie in verblüffender Weise. Die Endoskopie dient zur Entnahme von Eizellen bei Frauen zu medizinischen und experimentellen Zwecken. Durch eine Hohlnadel, die durch die Bauchdecke einer Frau geführt wird, leitet man ein Gas, für gewöhnlich Kohlendioxyd, in die Bauchhöhle, um die Organe wegzudrücken und den Weg für das sondierende Endoskop frei zu machen. Es steht dabei zur Diskussion, ob die Wesen, die an Herrn Lang Eingriffe vornahmen, den geschlechtsspezifischen Unterschied zwischen Männern und Frauen nicht kannten, oder aber der Eingriff ganz anderen Zielen diente als bei der „irdischen“ Endoskopie!]

BH: Kannst du nicht mal fragen, woher die Wesen herkommen?

WL: Fragen? Probiert schon, aber ich kriege da keine Antwort. Die reden eigentlich nicht mit mir. Entweder nur im Unterbewusstsein, wenn sie etwas von mir wollen, dass sie dann auf diese Weise was fragen. Aber direkt reden? Nein. Ich weiß nur, dass sie eine eigene Sprache haben, wenn sie sich untereinander verständigen. Da bin ich nämlich mal aufgewacht, in der Früh um vier Uhr, und dann hat eines von den Wesen meine Hand gehalten und dann haben die sich unterhalten. Das war wie Japanisch.

BH: Du hast im Fragebogen angegeben, dass du fremdartige Gerüche wahrgenommen hast. Was waren das für Gerüche?

WL: Das war so, ah, mehr ein Schwefelgeruch.

BH: Wie war das mit der Temperatur?

WL: Das ist so, wie wenn es 40 Grad warm wäre.

BH: Als sie dich entführt haben, was hast du da gesehen?

WL: So eine durchsichtige Röhre. Nicht ganz durchsichtig, aber hell. Nicht gerade, sondern geschwunden.

BH: Hast du auch Wesen in der Röhre gesehen in der du warst?

WL: Ja, Menschen mit blauer Haut, eine blaue Frau.

BH: Was hat diese Frau getan?

WL: Was sie getan hat, weiß ich nicht.

BH: Du schreibst hier im Fragebogen, dass Kinder in Räumen waren. Was kannst du uns über diese Kinder sagen? Wie alt und wie groß waren sie? Waren es menschliche Kinder?

WL: Es waren menschliche Kinder, aber da habe ich keines gekannt. In welchem Alter? Schon so acht oder neun.

BH: Hattest du das Gefühl, dass diese Menschen zu den anderen Wesen gehörten oder hattest du geglaubt, dass diese Menschen dein Schicksal als Entführter teilen?

WL: Das die mein Schicksal teilen. Also nicht in dem Sinne teilen, sondern anders. Es waren normale Menschenkinder.

BH: Hielten sich die Kinder an den Händen oder standen sie normal herum?

WL: Gute Frage. Also, wo die Kinder auf der Wiese mit mir waren, da habe ich gesehen, dass sie sich die Hände gehalten haben, aber ich kann es jetzt nicht so ganz genau sagen. Ich weiß nur, dass wir da jetzt gestanden sind.

BH: Du hast mal erzählt, dass Gefühl gehabt zu haben, überwacht zu werden.

WL: Ich habe ein Erlebnis untertags gehabt. Das Erlebnis vor dem Haus. Da war ein Kombi, auf dem irgendetwas draufgestanden ist, das mit „Wasser“ zu tun hatte. Leitungen verlegen oder mit Wasserrohren etwas. Und was mir dann aufgefallen ist, als ich aus dem Fenster hinausgeschaut habe: Der Fahrer hat den Wagen aufgehabt und in dem Wagen war überhaupt nichts drin. Also keine Installationsgeräte oder so. Da war nur eine Abhöranlage drin, also so eine Art Mischpult, Kopfhörer und so. Und außen herum hat der Fahrer Verkehrstüten aufgestellt. Und dann weiß ich, dass es bei mir am Telefon geklickt hat.

BH: Hast du den Telefonhörer abgenommen?

WL: Als ich da den Hörer später abgehoben habe, da war irgendeine andere Frau in der Leitung. Als ich wieder aufgelegt hatte, habe ich geschaut, ob der immer noch da ist und dann hat es immer noch geklickt. Und dann habe ich den Hörer auf die Seite gelegt und geschaut, was derjenige macht. Dann hat der Fahrer des Kombis in aller Windeseile die Verkehrstüten zusammengesteckt, ins Auto rein getan und ist weggefahren.

BH: Und das war in deiner bisherigen Wohnung?

WL: Ja.

BH: Du hast dort direkt an der Straße gewohnt, also dort konntest du direkt vom Zimmer aus auf die Straße schauen?

WL: Ja, das ist in der Ortschaft. Durch das Klicken im Telefon bin ich erst aufmerksam geworden auf das, was da los ist. Da habe ich gedacht, da sind irgendwelche Leute, die Telefonkabel untersuchen.

BH: Ist dieses Erlebnis telefonisch schon irgendjemanden mitgeteilt worden?

WL: Telefonisch nicht, nein.

BH: Wann war das ungefähr? War das schon als wir miteinander bekannt waren?

WL: Das war in der Zeit. Das ist mir jedenfalls seltsam vorgekommen, dass auf dem Auto, was anderes draufgestanden ist. Aber die genaue Ortschaft auf dem Autokennzeichen weiß ich jetzt nicht. Aber, es kam von wo anders her.

BH: Im Fragebogen stand auch etwas von PSI-Phänomenen die du erlebt hast.

WL: Ja, Poltergeistphänomene. Wenn Sachen herunterfallen, ohne Ursache oder merkwürdige Geräusche.

BH: Ist das in der Nacht?

WL: Auch in der Nacht, ja. Ich wohne ja in der Dachwohnung. Ich habe über mir Schritte gehört.

BH: Laut Fragebogen hast du auch schon mal eine Verstorbene gesehen?

WL: Ja, die Schwester von meiner Oma.

BH: Wie ist die erschienen?

WL: In einem weißen Gewand, wie so ein Nachthemd, ganz weiß. Das war zu Lebzeiten eine missmutige Frau, also sie war fast nie gut aufgelegt, mehr so grantlerisch. Und zu dem Zeitpunkt, wo ich sie gesehen habe, habe ich an die Frau gar nicht gedacht. Und dann habe ich sie gesehen. Das war so eine richtige friedliche Atmosphäre. Ich weiß auch nicht, was sie so alles zu mir gesagt hat, aber ich habe gesehen, dass es ihr gut geht. Besser als vorher im Leben eigentlich.

BH: War sie durchscheinend oder materiell?

WL: Materiell.

BH: Hat sie geleuchtet?

WL: Da waren Strahlen. Es war schon hell. Sie war freundlich, was sie sonst nicht war.

BH: Hat sie geschwebt?

WL: Geschwebt? Sie war auf jeden Fall materiell. Ob sie geschwebt hat, kann ich jetzt nicht sagen.

BH: War das in einem dunklen oder hellen Raum?

WL: Im hellen.

BH: Auf was stand oder saß sie?

WL: Sie stand vor mir, auf was kann ich jetzt nicht sagen. Ich habe ja nur in ihr Gesicht geschaut und habe gesehen, dass es ihr besser geht.

BH: Wie lange hat das gedauert?

WL: Die Zeit kann ich nicht angeben.

BH: Gibt es ein Familienmitglied, außer dir, das eventuell derartige Erlebnisse gehabt hat?

WL: Mein Opa hatte da Erlebnisse, bevor es mich betraf. Da war er im Krankenhaus. Das war so eine Art Kur und da hat er einen Zimmergenossen gehabt. Und da hat mein Opa gesehen, wie er beschrieben hat: Da sind ‚kleine Männlein’ gewesen, die zu seinem Zimmergenossen ans Bett gegangen sind und so was wie Schnüre gespannt haben. So hat er es geschildert. Wie wenn sie um das Bett herum Schnüre spannen.

BH: Aber nicht bei ihm selbst, sondern bei seinem Zimmergenossen?

WL: Bei seinem Zimmergenossen. Er, der Opa, hat nur zugeschaut. Er hat das gesehen. Die sind nicht zu meinem Opa, sondern zu seinem Zimmergenossen hin. Das war im Krankenhaus. Später hat er dann berichtet, dass er das öfters gesehen hat. Mein Opa geht auf die Achtzig zu. Zu dem Zeitpunkt, als er das erlebt hatte, war er 74. Ich habe mich immer gefragt: Warum habe ich diese Erlebnisse? Und als das mein Opa geschildert hat, nach der Zeit wo er dann entlassen worden ist aus dem Krankenhaus, ist es bei mir dann losgegangen. Die Wohnung, die ich benutzt habe, war auch die Wohnung von meinem Opa. Also er hat vorhin darin gewohnt.

BH: Walter, ich bedanke mich für das Gespräch!

Diskussion

Der Fall Walter Lang offenbart uns, wie ich bereits erwähnt habe, einen sehr tiefen Einblick in das rätselhafte Besucherphänomen. 

Wir haben in diesem Fall nicht nur die Mittlerweilen „klassischen“ CE4 – Elemente wie etwa die fremdartigen Wesen, die „einfach so“ in geschlossenen Räumen auftauchen können, „quasimedizinische“ Untersuchungen, Narben, die Konfrontation mit Kindern an nebulösen Orten und die scheinbare Überwachung des Zeugen durch Unbekannte, sondern auch Hinweise auf paraphysikalische Facetten. 

Da wäre das Erscheinen der „Engel“, die Poltergeistphänomene als auch die Materialisation einer Verstorbenen. Diese Aspekte scheinen im direkten Zusammenhang mit den UFO-Entitäten zu stehen, wobei es aber auch denkbar ist, dass die Intelligenz hinter dem Phänomen auch nur den Anschein erwecken möchte, paranormal zu sein.

Einige Leser werden sich wahrscheinlich daran stören, dass der Zeuge Aliens beschrieb, die Geige spielen, Jeansjacken tragen bzw. Vampirzähne haben. Diese Elemente sind nicht nur in unserem Fall publik geworden, gerade in den USA gibt es eine ganze Reihe von Entführten die ähnlich bizarre Elemente schildern. Doch, was könnte das bedeuten?

Wenn wir annehmen, die Wesen seien Außerirdische bzw. Zeitreisende und würden hier praktisch „in geheimer Mission“ arbeiten, wäre es tatsächlich von Vorteil unglaubwürdige Elemente in die Geschichte einzustreuen, damit niemand den Zeugen glaubt.

Es besteht jedoch auch die Möglichkeit, dass das Phänomen einen „reflexiven“ Charakter aufweist und das eigene Erscheinen so moduliert, wie es sich der Zeuge aufgrund seiner soziokulturellen Konditionierung erwartet. Das würde auch erklären warum sich verschiedene paranormale Phänomene so ähnlich sind.

Es kann aber auch sein, dass wir, unbewusst natürlich, PSI – Fähigkeiten haben, mittels deren wir solche „Begegnungen“ selber erschaffen. Vielleicht erschaffen wir ja auch unsere gesamte Wirklichkeit in einem „kollektiven Akt“ und wissen es nur nicht.

Vielleicht ist ja auch alles viel trivialer und die „Aliens“ erlauben sich mit uns lediglich einen „kosmischen Scherz“, wie es mein favorisierter Autor und Forscher John Keel meint dass hypothetische 4-D Wesen, also Wesen die aus einem vierdimensionalen Raum stammen in unsere Wirklichkeit „tauchen“ und dort Dinge tun, die wir in letzter Konsequenz gar nicht nachvollziehen können.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.