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Sonntag, 9. August 2015

Japaner + Fugos = Roswell-UFO-Crash?


2010 habe ich mir von Nick Redfern das Buch „Body Snatchers in the Desert“ kommen lassen in dem es um den Roswell-UFO-Crash von 1947 und seine möglichen Hintergründe geht. Im laufe der letzten Jahre haben sich zahlreiche Zeugen [„Whistleblower“] gemeldet die dem Autor eine ganz eigene Sicht der Dinge vermittelt haben:

▪ Redfern berichtet von einer Zeugin die in den 1940ger + 1950ger Jahren am Oak Ridge National Laboratory, Tennessee, USA, gearbeitet hat. Dort erfuhr sie dass der vermeintliche „Roswell-Aliencrash“ nichts mit Außerirdischen zu tun hatte. Stattdessen hatte man Versuche mit Höhenballons unternommen bei denen Behinderte [Progeriekranke und andere] eingesetzt wurden.

Diese Höhentests hingen u.a. mit einem Programm zusammen das unter dem Namen NEPA [Nuclear Energy for Propulsion of Aircraft] bekannt war. Das Ziel war ein Nuklearflieger der in großen Höhen operieren sollte. Dabei war festzustellen wie sich die Antriebstrahlung [radioaktives Material wurde mitgeführt] und die Höhenverhältnisse auf Piloten auswirken.

Der Zeugin waren rund 15 Probanden aktenkundig bekannt, drei hatte sie mit eigenen Augen gesehen. Diese seien bereits schon von Japanern als Versuchskaninchen missbraucht worden, daneben bezog sie sich auch auf deutsche Menschenversuche.

Bei den „Testern“ waren mehrheitlich deutsche und japanische Forscher dabei, die mittels Paperclip und ähnlichen Programmen in die USA geschleust wurden. Das Nuklearflieger-Projekt wurde [zumindest offiziell] von JFK eingestellt – wahrscheinlich ein weiterer „Sargnagel“ für ihn…

Es wird geschildert dass einer der Nuklearflieger bereits im Juli 1947 getestet wurde und zwar bei Trinity, 30 Meilen nordwestlich von Alamogordo. Der Test ging schief und das Vehikel stürzte ab.

▪ Ein weiterer Zeuge gab an [wenn man so will eine „Freund eines Freundes Geschichte“] das er jemanden auf Oak Ridge gekannt habe der mit der Aktenvernichtung beschäftigt war. Dieser „Zeuge des Zeugen“ war Mitglied der CIG [Central Intelligence Group].

Bei seiner Arbeit fiel ihm ein Autopsiebericht in die Hände. Kein gewöhnlicher. Es ging dort um drei sehr klein gewachsene Japaner, zwei weitere hätte Behinderungen aufgewiesen [große Köpfe, hervorquellende Augen usw.]. Alle waren in gelbe Einteiler gekleidet gewesen und bei einem Ballon-Höhentest im Frühsommer 1947 abgestürzt.

Dieser Zeuge wurde nun deutlicher und enthüllte als Quelle der Menschenversuche die japanische „Einheit 731“, eine „medizinische“ Truppe die im WW² für ihre barbarischen und abartigen Experimente bekannt war.

▪ Der eigentliche Kronzeuge, wieder eine Person die sich an Redfern gewandt hatte, packte so richtig aus. Er war beim Militär und arbeitete mit der Defense Intelligence Agency zusammen. Diese Truppe hatte nun die Aufgabe UFO-Berichte zu erfinden und Dokumente zu fälschen und über geheime Kanäle an die Russen weiterzuleiten.

Man hatte nämlich festgestellt das Moskau [aus welchen Gründen auch immer] ein sehr großes Interesse an dem Thema hatte. Dergestalt mit Informationen „gefüttert“ meinte man die russische Aufklärung zu beschäftigen und somit von anderen Aufgaben abzuhalten.

Interessant war sein Hinweis das man auch Ufologen mit „Märchen“ versorgt hatte, namentlich genannt wurde etwa Frank Scully der 1950 ein Buch mit dem Titel „Behind the Flying Saucers“ veröffentlichte, das sich zu einem Bestseller entwickelte und in dem es um Abstürze ging.

Dieser Zeuge erklärte auch genauer was es mit den geheimnisvollen Roswell-Ballons auf sich hatte. Die Japaner ließen bekanntlich sogenannte „Fugo“-Ballons steigen die mit Sprengstoff beladen waren. Diese trieben nach Nordamerika und richteten wesentlich mehr Schaden an als die USA offiziell zugaben. Zahlreiche Personen hatten sich den geerdeten Ballons genähert und waren dabei in die Luft geflogen.

Nun planten die Japaner noch ein weiteres Projekt, das scheinbar so weit gediehen war das es den USA einen empfindlichen Schaden hätte zufügen können. Höhentaugliche Ballone an denen Gleiter befestigt waren, die kurioserweise so aussahen wie die Entwicklungen der Horten-Brüder, womöglich hatte man sich hier innerhalb der Achsenmächte ausgetauscht. In diesen saßen Piloten, aus Gründen der Traglast recht kleine, wahrscheinlich vergleichbar den Jockeys aus dem Pferdesport.

Kurioserweise erklärte bereits von Jahrzehnten der amerikanische Forscher John Keel den Roswell-Crash mit diesen Fugo-Ballonen, da er ja recht lange beim Militär gedient hatte [psychologische Kriegsführung!] kann es sein das er entsprechende Informationen / Desinformationen erhalten hatte.

Diese Gleiter sollten ausgeklinkt werden und – mit B-Waffen befüllt – in Harakirimanier auf US-Städte herabstürzen. Diese Technologie übernahmen die USA und testeten sie auch auf eigenem Territorium. Das „Roswell-UFO“ sei so ein Ballon mit Gleiter und kleinen „Piloten“ gewesen.

Interessant ist auch die Aussage dass die Amerikaner sich ebenfalls mit dem Nachbau der Horten-Erfindungen beschäftigen bzw. das weiterentwickelten was ihnen nach dem WW² in die Hände gefallen war, diese „Kopien“ seien recht „extravagant“ ausgefallen.

▪ Der Autor erwähnt auch drei deutsche “Paperclip”-Wissenschaftler mit den Namen Morhard, Ostenrieder und Reis die ein ziemlich exotisches Antriebsprinzip entwickelt haben sollen. Da ich von Technik keine Ahnung habe und in der Übersetzung nichts verfälschen möchte hier der O-Ton: …converting heat energy from atmospheric and other sources such as atomic pile directly into electrical energy at high power levels.

▪ Redfern beschreibt auch dass die Amerikaner die merkwürdige Angewohnheit hatten Versuchstiere in technische Gerätschaften zu stecken, auch wenn es keinen Sinn machte. So zitiert er etwa ein Dokument aus dem hervorgeht das 1953 Affen in eine QF-80 Drohne [also ein UNBEMANNTES Vehikel] verfrachtet und losgeschickt wurden. Man kann sich fragen ob Dummheit oder sadistische Gründe ausschlaggebend waren. Aber wer Menschenversuche durchführt schon das Tier auch nicht.

▪ Glaubt man den Roswell-Überlieferungen so fand sich am Absturzort ein Metall das verbogen werden konnte und immer wieder seine ursprüngliche Form annahm – also über „Gedächtnis“ verfügte. Der frankoamerikanische Ufologe Jacques Vallee behauptet nun das „Silvered Saran“, ein Werkstoff der offiziell erst 1948 entwickelt wurde, über die gleichen Eigenschaften verfügt. Mag sein das dieses bereits früher zur Verfügung stand und an Bord des abgestürzten Objektes verwendet wurde.

▪ Redferns Informant Al Barker, er arbeitete in den 1950gern mit dem Army’s Psychological Warfare Center [PWC] zusammen, äußerte das in White Sands nicht nur weiterentwickelte Horten-Nurflügler getestet wurden sondern auch Kriegsbeute die geformt war wie eine „fliegende Untertasse“ - eine weitere US-Quelle also die die Existenz von Flugscheiben belegt.

Daneben wurde darauf hingewiesen das vom britischen Verteidigungsministerium diverse Unterlagen freigegeben wurden aus denen hervorgeht das die Deutschen im Zweiten Weltkrieg Flugscheiben im Einsatz hatten. Quelle sind zeitgenössische Aussagen von ehemaligen Zwangsarbeitern die befragt worden sind.

Eines der Dokumente trägt den interessanten Titel „Unorthodox Aircraft“. Neu für mich war der Umstand dass die Scheiben auch in Russland Verwendung fanden. Offenbar waren das also nicht nur Prototypen sondern bereits ausgereifte Maschinen, sonst hätte man sie nicht auf Kriegsgebiet verfrachtet. Die besagten Unterlagen finden sich in den UK-National Archives: „AIR 20/9321“ und „DEFE 41/117“.

[Kurios, und hier nur am Rande vermerkt, ist das ein UFO-Verein aus Lüdenscheid erst unlängst eine „Presseerklärung“ aufgesetzt hat aus der hervorgeht das man sich vom Flugscheiben-Thema „distanziert“, weil sich die Angelegenheit angeblich irgendwie in der politisch rechten Ecke befindet. Man kann nur froh sein das die Angelsachsen die Sache anders sehen und unkonventionelle reichsdeutsche Entwicklungen nicht verschweigen. Eigentlich könnte man ja lachen: Da sitzen ein paar UFO-Fans zusammen und diskutieren über „Fliegende Untertassen“ und exotische / nichtexotische Arbeitshypothesen, während sie gleichzeitig völlig ignorieren das fliegende Scheiben nur ein paar Jahre zuvor - also vor Arnold - entwickelt und eingesetzt wurden. Vor lauter politischem Eifer (was hat dieser eigentlich in der UFO-Forschung zu suchen?) übersieht man die „Smoking Gun“ vor der eigenen Nase!]

▪ Das die Amerikaner immer wieder Menschenversuche durchgeführt haben [letztlich haben sie da weitergemacht wo im Dritten Reich und Japan aufgehört wurde] ist nicht neu. Eines der Projekte trug den Namen „Project Sunshine“.

„Verwendet“ wurden dabei für Strahlenexperimente nicht nur Gefangene sondern auch Behinderte. Vor allem deshalb da man an diese relativ leicht herankommen konnte und in vielen Fällen Verwandte fehlten die das Schicksal der „Probanden“ interessierte.

Es ist von daher also durchaus möglich dass man auch für Testflüge auf dieses „Menschenmaterial“ zurückgriff. Dabei ging man wohl durchaus „ökonomisch“ vor und suchte sich Personen mit geringem Körpergewicht und Größe aus, was erklären könnte warum ausgerechnet Progerie-Kranke eingesetzt wurden.

▪ Als Kuriosum sei hier noch auf ein fiktionales [?] Buch des britischen Schriftstellers Bernard Newman hingewiesen das den Titel „The Flying Saucer“ trägt.

Es geht darin um gefälschte UFO-Abstürze, inszeniert von Wissenschaftlern die, bedingt durch die vermeintliche Gefahr von Außerirdischen, eine künstliche „Welt- Verteidigungsgemeinschaft“ aufziehen wollen.

Übertragen auf die heutige Zeit würde das bedeuten dass man mit dem ET-UFO-Popanz die „Neue Weltordnung“ [NWO] etablieren möchte. Newman galt im Krieg übrigens als deutsch-englischer Doppelagent, wer weiß was für Informationen er da als vermeintliche SF eingebaut hat…

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