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Donnerstag, 20. August 2015

Jeanne d'Arc und die Chrononauten


Eine historische Persönlichkeit die mich ganz besonders interessiert ist Johanna von Orleans. Über sie, und andere, habe ich bereits einen Beitrag verfasst. Der Grund weshalb mich ihre Geschichte so anspricht hängt u.a. mit einem Film zusammen den ich vor Äonen gesehen habe. Darin wurde das französische Bauernmädchen von „Aliens“ (in der Geschichte waren es natürlich „Engel“) heimgesucht und auf eine Mission gegen England geschickt.

Derzeit liegt mir das Buch „Johanna von Orleans“ vor, von einem Edward Lucie-Smith. Bereits auf Seite 12 steht, dass Johanna kurz vor ihrem Ende eingestehen musste dass sie von den „Stimmen“ die sie hörte getäuscht wurde, tatsächlich ein verbindendes Element in der „Aliengeschichte“, denn Trickserei und Betrug gehören zu den Fremden wie das Schwert zu Johanna.

Ich sollte vielleicht noch mal erwähnen, dass sie nicht nur Stimmen gehört hat sondern Entitäten begegnet ist...

Die Besucher

Die „Visionen“ des Kindes begannen wahrscheinlich im Sommer 1425, sie war damals ca. 13 Jahre alt und neigte plötzlich zur Frömmelei und suchte ausgesprochen oft die Nähe des Pfarrers um zu beichten. So ganz geheuer waren ihr die „Begegnungen“ offenbar nicht, noch viel weniger war ihr die „Quelle“ klar aus der die „Besucher“ stammten.

Interessant ist der Umstand, dass sie ihre frühe Kindheit mit Spiel und Tanz an einem „Feenbaum“ verbrachte, wer die phänomenologischen Parallelen zwischen „Feen“ | „Elfen“ und dem modernen „Besucherphänomen“ kennt, wird nicht erstaunt sein.


Lucie-Smith, offenbar ein Brite der sich mit versteckter Polemik über den weiblichen Engländerschreck ergeht, fasst die Geschichte ihrer „Kontakte“ recht gut zusammen, auch wenn er sie natürlich mit „Halluzinationen“ deutet.

Diese erklären aber nicht die Kenntnisse des Bauernmädchens (ich will mich am Historikerstreit nicht beteiligen, ob sie nun Schafe oder Rinder gehütet hat!) die ihr später in Kriegshandwerk, Benimm, Taktik usw. attestiert worden sind!

Nicht vergessen darf man auch, dass sie über drei Jahre hinweg von ihren „Halluzinationen“ in diesen Gebieten geschult worden ist – siehe den oben verlinkten Artikel!

„’Als sie dreizehn Jahre alt war, hörte sie eine Stimme von Gott, die ihr half, zu wissen was sie tun sollte. Und das erste Mal hatte sie große Angst. Und diese Stimme kam zur Mittagsstunde zur Sommerzeit im Garten ihres Vaters … Sie hörte die Stimme auf der rechten Seite, auf die Kirche zu, und sie hörte sie selten ohne eine begleitende Helligkeit …

Und nachdem sie die Stimme bei drei Gelegenheiten gehört hatte, begriff sie, dass es die Stimme eines Engels war’. […] ‚Das erste Mal war sie in großem Zweifel, ob es Sankt Michael war, der zu ihr kam, und sie sah ihn zu wiederholten Malen, ehe sie wusste, dass es Sankt Michael war.’“  (S. 34ff)

Offensichtlich erschienen ihr gleich mehrere „Engel“ die kuriose optische Effekte manifestierten:

„’So soll Johanna einem ihrer Richter mitgeteilt haben, sie habe einmal ‚eine Vielzahl von Engeln in der Verkleidung sehr kleiner Dinge gesehen’; und einem anderen Richter berichtete sie, ihre Erscheinungen seien oftmals ‚in sehr großer Zahl und in sehr kleinen Dimensionen zu ihr gekommen.’“ (S. 36)

Besucht wurde sie regelmäßig von drei Personen:

Sie erwähnt im besonderen drei Namen: Sankt Michael (der als erster zu ihr kam); Sankt Katharina und Sankt Margarethe. Sie sprachen mit ihr französisch. […] Sankt Michael erschien ihr in der Verkleidung eines ‚gut aussehenden Herren’“. (S. 37)

Unklar ist ob dieser „Sankt Michael“ wirklich wie ein normaler Mann ausgesehen hat, Johanna war nämlich nicht bewusst ob er Haare hatte oder nicht (S. 29) und auch die weiblichen Erscheinungen ließen lediglich ihre Köpfe sehen. Auf diesen saßen „funkelnde Kronen“ (S. 38)

Die Erscheinungen müssen eigentlich ziemlich gruselig gewesen sein, für das Kind wohl nur im religiösen Kontext erträglich. Es wird auch darauf hingewiesen, dass sie die Frage nach der „Form“ der Wesen nervös gemacht habe! Die Frauengestalten, die ja nur aus „schwebenden Köpfen“ bestanden, waren physisch anfassbar, zumindest hatte Johanna eine von ihnen umarmt.

Die „Stimmen“ der Wesen hatten sie regelmäßig „bearbeitet“ und angetrieben die gestellte Aufgabe zu erfüllen. Ihr Einwand dass sie lediglich ein Bauernmädchen sei, welches vom Kriegshandwerk nichts wüsste und nicht einmal reiten könne, wurde nicht akzeptiert! Dazu eine Textpassage über ihrer Gerichtsverhandlung:

Sie bekannte auch, dass diese Stimme ihr zwei- oder dreimal in der Woche gesagt habe, es sei notwendig, dass sie, Johanna, aufbreche und nach Frankreich gehe. […] 

Sie berichtete weiter, dass ihr die Stimme sagte, sie werde nach Frankreich gehen und dass sie nicht länger dort bleiben könne, wo sie war; sie gestand auch, die Stimme habe ihr gesagt, dass sie die Belagerung von Orleans aufheben werde. 

Sie sagte, die Stimme habe ihr befohlen, dass sie, Johanna, in die Festungsstadt Vaucouleurs gehen solle, um Robert de Baudricourt, den Kommandanten des Ortes, zu finden, und dass er ihr Leute geben würde, die mit ihr gingen […] (S. 40)

Diese physischen / nichtphysischen „Regulatoren“ tauchen übrigens in der Historie immer wieder auf, erteilen „Marschbefehle“ und scheinen so die Geschichte zu manipulieren – siehe den oben verlinkten Beitrag!

UFO-Zeugin Jeanne d'Arc?

Bisher bin ich immer davon ausgegangen, dass die von Johanna beobachteten Lichterscheinungen entweder auf Bodenniveau angesiedelt waren, oder aber das Licht von den Entitäten abstrahlte. Das war aber offenbar eine Fehleinschätzung, denn das Licht flog bzw. schwebte in bester Ufomanier am Himmel:


Es mag also sein, dass das helle Licht, das Johanna bei ihrer ersten Vision sah und das bei den späteren Visionen fast immer wiederkam, beim erstenmal leuchtend neben der […] Kirchenruine schwebte“. (S. 41)

Propheten & Prophetinnen

Was am meisten an den Ereignissen um Johanna verwundert ist der Umstand, dass sie Karl (also der König für den sie in die Schlacht zog und der zu Lebzeiten nie mehr war als ein zweitklassiger Staatenlenker, ausgestattet mit allerhand Phobien und psychischen Eigenheiten) an seinem Hof empfing.

Zu der damaligen Zeit tummelten sich allerhand „Propheten“, vermeintliche oder tatsächliche Jungfrauen mit göttlicher „Berufung“ und andere Mystiker im Lande. Daneben waren die Standesgegensätze so groß, dass man eine Bäuerin nicht mal eben dem König präsentierte.

Tatsächlich scheint es so gewesen zu sein, dass auch er „Besuch“ erhielt, immerhin ist überliefert, „dass der König, ehe er ‚sie ans Werkt schickte, zahlreiche Erscheinungen und schöne Enthüllungen gehabt habe’“ (S. 89).

Johanna wurde also „angekündigt“ und von einem gemeinsamen Zeichen war die Rede, welches Johanna besessen haben soll bzw. von dem sie, und nur sie, wusste, vielleicht ein „Codewort“ das sie als die „richtige“ Jungfrau auszeichnete.

In der Hinsicht ist auch nicht völlig uninteressant, dass ihr Vater prophetische Träume gehabt haben soll, in denen er Johanna mit ihren Soldaten sah. (S. 44)

Die Sache wurde noch verwunderlicher. Sie wurde über 6 Wochen hinweg von den Intellektuellen und Geistlichen des Hofes geprüft und obwohl sie Analphabetin war und über keinerlei Bildung verfügte, hielt sie allen Anfechtungen stand, daneben zeichnete sie sich auch als Kämpferin aus. (S. 100)

Lucie-Smith, der Autor des Buches und völlig bornierter Brite, zweifelte jedoch die Aussagen an denen zufolge Johanna über ein umfangreiches militärisches und taktisches Wissen verfügt haben soll.

Er meint, dass sie ihre Kriege nach „Lehrbuch“ geführt habe, ohne aber zu erklären wie eine Bäuerin und Analphabetin, die ihr Leben mit einfachsten Arbeiten in Hof und Haus verbrachte, sich diese angeeignet haben soll. Zumindest waren ihre Gegner aus dem verfluchten Albion so beschränkt, dass sie sich von ihr vorführen ließen!

Es ist viel darüber spekuliert worden wie sich ihr Vorherwissen erklären könnte. Sie hatte bei mehreren Gelegenheiten ihren Kampfgenossen das Leben gerettet durch Hinweise zur richtigen Zeit. Offenbar wusste sie auch über ihr eigenes Schicksal bescheid.

So ist verbürgt, dass sie eine komplexe Hals/Schulter Verletzung die sie sich bei einer Erstürmung zuzog, bereits Wochen vorher schriftlich/brieflich angekündigt hatte! Das lässt sogar ihren Biographen Lucie-Smith nachdenklich werden:

Das ist vielleicht das am besten belegte Beispiel für Johannas prophetische Gabe, es ist auch ein Fall, für den es keine rationale Erklärung gibt.“ (S. 148)

Es ist möglich dass Johanna ihre Informationen über einen „Ring“ erhalten hat. Überliefert ist, dass sie einen solchen fast dauernd angesehen hat (S. 107) und dass in ihm eine besondere Kraft (S. 196) liegen würde - ohne dies näher zu erläutern! Das würde vielleicht auch erklären wie ein Bauernmädchen die Truppen geführt hat!

Denn auf die ständig wechselnde Situation auf dem Schlachtfeld musste individuell und in „Echtzeit“ reagiert werden. Wer immer auch mit Johanna in Kontakt stand, er beherrschte ihre Gegenwart und konnte in die Zukunft blicken!

Im Buch wird, leider nur am Rande und mit wenigen Worten, eine Frau namens Pierronne erwähnt. Diese stammte aus der bretonisch sprechenden Bretagne und unterstützte Johanne. Sie schien ebenfalls „Begegnungen“ gehabt zu haben, die sie natürlich im soziokulturellen Kontext ihrer Epoche ausdeutete (ihr Gott in Menschengestalt wäre heute ein Alien). Über sie steht geschrieben:

Gott erscheine ihr oft in menschlicher Gestalt und spreche mit ihr wie ein Freund zu einem anderen“ (S. 229)

Leider wird nicht erwähnt ob zwischen den Entitäten Zusammenhänge bestehen, waren die „Besucher“ beider Frauen identisch? Wurden die Frauen zusammengebracht wie wir das heute oft beim Abductionsphänomen illustriert bekommen?

Jeanne d'Arc vs. Groß-Großbritannien?

Ich hatte mich die letzen Jahre immer wieder gefragt welchen Sinn es für eine unbekannte Intelligenz machen würde ein Bauernmädchen durch „Visionen“ zu behelligen und sie in die Schlacht zu schicken.

Lucie-Smith erwähnt, dass Englands König Heinrich zur Kampfzeit von Johanna in Paris weilte und von der Pro-Burgund-Fraktion aufgefordert wurde ein gemeinsames Reich, bestehend aus England und Frankreich zu schaffen! (S. 248) Tatsächlich war der schwächliche Karl der Einzige der diesen Plänen im Wege stand. Die „Unbekannten“ wollten offenbar ein Groß-Großbritannien vermeiden!

Reizvoll wäre für mich das Gedankenspiel der „Zeitfahrerhypothese“! Da ein direktes Eingreifen in die Geschichte scheinbar nicht möglich ist, schickte man „Hologramme“ in die Vergangenheit um Johanna zu manipulieren, damit sie stellvertretend die Geschichte ändert!

Mir sind die diversen Zeitparadoxien bekannt, jedoch lasse ich sie einfach mal undiskutiert, da wir effektiv nicht wissen wie Zeit „funktioniert“ und Paradoxien überhaupt auftreten! Womöglich gab es eine „Gegenwart“ mit einem übermächtigen Französisch-Englischen-Block in Europa, der von politischen Gegenspielern „rückwirkend“ aufgelöst wurde?

„Auferstehung“?

Bekanntlich wurde Johanna von den Stimmen „prophezeit dass sie in Gefangenschaft geraten würde, ihr aber auch die Flucht gelänge. Und genau hier setzt ein weiterer „Historikerstreit“ an. Offiziell wurde sie von englischen Handlangern an der Universität Paris abgeurteilt und anschließend wie eine Hexe verbrannt.

„Inoffiziell“ jedoch tauchte sie nach ihrem Tod wieder auf – hatten sie die „Unbekannten“ oder „irdische“ Verbündete gerettet? Diese Johanna² wird für eine Betrügerin gehalten. 

Jedoch wurde sie von ihren Mitstreitern erkannt und sie passte auch in ihre Rüstungen, die damals „an den Leib geschmiedet“ wurden… Aber das ist ein Thema für einen eigenen Beitrag der folgen wird wenn ich mehr Informationen gesammelt habe… 

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