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Sonntag, 9. August 2015

Tujunga-Canyon-Abductions


Vor ewigen Zeiten, in meinen 20gern, hatte ich mir in einem Buchladen der auf englischsprachige Literatur spezialisiert war [weit vor Amazon & Co.] ein abgegriffenes Taschenbuch mit dem Titel „The Tujunga Canyon Contacts“ von Ann Druffel und Scot Rogo besorgt.

Es geht in diesem Buch um den „ersten“, zumindest um den ersten schriftlich fixierten, „UFO-Entführungsfall“. Involviert waren eine Sara Shaw und ihre Freundin Jan Whitley die im abgelegenen Tujunga Canyon Areal in einer Hütte lebten. Ich hatte mir unlängst einen Nachdruck des Buches in Paperbackform besorgt und fand interessante Details die mir früher nicht weiter zu denken gegeben haben:

Am 22. März 1953, gegen 2h morgens, wurden beide Frauen durch gleißendes Licht geweckt das in ihre Hütte hineinstrahlte. Sara postierte sich am Fenster um zu sehen was vor sich ging und Jan holte sich ihren Bademantel um ins Freie zu treten. Plötzlich hatten beide einen „Blackout“ und die Uhr zeigte 4h20 morgens an. Sie verließen im Anschluss fluchtartig ihre Behausung und fuhren zu Janes Eltern. Interessant an dem Ablauf waren folgende Beobachtungen:

¹ Beide Frauen gaben an das die Luft in ihrer Hütte unglaublich stickig war. Der erste Gedanke galt der Propangasleitung, doch diese war dicht und kein Gas ausgeströmt. Sie fühlten sich wie nach einer Betäubung, kurioserweise wiesen auch ihre beiden Haustiere [Hund & Katze] nach dem Vorfall die gleichen Symptome auf, so als seien sie alle mit einer unbekannten Substanz „eingeschläfert“ worden.

² Bei ihrer Flucht bemerkten sie vor ihrer Behausung eine Gestalt mit langen Haaren die hinter einigen Büschen stand und sie zu beobachten schien. Nachdem in den 1950gern langhaarige Männer unüblich waren kann nicht ausgeschlossen werden das es sich um eine Frau handelte die mit den Vorfällen direkt zu tun hatte und als „Nachhut“ eingesetzt wurde.

Sara wandte sich 1975 an die kalifornische Ufologin Ann Druffel. Diese wollte die Vorfälle mit Hypnose untersuchen lassen und kontaktierte den Polizeipsychologen Dr. Reiser. Bei der dann durchgeführten Hypnose Regression stellten sich ein paar recht interessante Umstände heraus:

¹ Nach dem strahlenden Licht erschienen schwarz gekleidete Personen die ihre Gesichter mit Sturmmasken verborgen hatten. Diese marschierten „regulär“ durch die Tür. Da die Frauen darauf kaum reagierten muss angenommen werden dass sie zu der Zeit bereits betäubt waren. Sie wurden dann an Bord einer Flugscheibe gebracht und „medizinisch“ untersucht.

² Jan, die scheinbar eine etwas robustere Konstitution aufwies, lieferte sich an Bord des Objektes ein Handgemenge mit den „Aliens“, konnte dann aber wieder „ruhig gestellt“ werden.

³ Sara schilderte das sie mit einer merkwürdig gekennzeichneten „4“ „markiert“ wurde. Druffel fand heraus das diese Zahl das astrologische Zeichen für Jupiter ist. Man kann sich fragen ob das ein dilettantischer Versuch war der Verschleppung etwas „außerirdisches“ zu verleihen.

Druffel war offenbar mit den Ergebnissen der Untersuchung nicht zufrieden. Wie anders kann man sich erklären das sie auf die Dienste von Dr. Reiser verzichtete um sich an einen UFO-Freak namens Dr. McCall zu wenden der aus den Vorfällen mittels Hypnose eine „klassische“ Alien-Entführung machte?

Das zeigte sich auch an einem anderen Beispiel: Die Zeugin Jan war drei Jahre später mit einer Frau im Wagen unterwegs. Da beide völlig übermüdet waren suchten sie sich eine abgelegene Stell um zu übernachten. Nach einiger Zeit wurden sie von hellen Scheinwerfern geblendet die von einem Truck stammten der an den Wagen heranfuhr. Ein Mann stieg aus und manipulierte am Fahrzeug der beiden Frauen.

Ein „Blackout“ setzte ein und sie erwachten am folgenden Morgen wieder ohne sich erklären zu können was geschehen war. Trucks spielen bei „UFO-Entführungserfahrungen“ eine große Rolle und werden auch noch heute eingesetzt. Interessant ist das aus dieser ziemlich eindeutig „irdischen“ Begegnung mittels Hypnose ein „Alienkontakt“ gezaubert wurde. Aus dem Truck wurde ein UFO, aus dem Unbekannten ein Alien. Ufologen und sinistre Kreise der „Schattenwelt“ spielen Hand in Hand ein unsauberes Spiel.

Ist die „Ufologie“ nichts weiter als eine groß angelegte Betrugsveranstaltung um Opfern von militärischen Entführungen einzureden sie wären Außerirdischen begegnet? Sorgt die Ufologie auch dafür das „schwarze“ aeronautische Projekt auch „schwarz“ bleiben in dem Geheimwaffen zu ET-Kundschaftern werden? Stammen deshalb die meisten bekannten Ufologen aus dem militärisch-industriellen Komplex?

Druffel erwähnte übrigens noch einen Vorfall der sich Jahre nach der Entführung abgespielt hatte. Am 03-09-1975 beobachteten drei Zeugen im Bereich des Tujunga Canyon ab 20 Uhr eine höchst bizarre „Flugübung“ am Himmel. Auf einer Höhe von 2500 Fuß flog ein Helikopter, unter ihm, auf etwa 1000 Fuß, war ein scheibenförmiges Vehikel zu sehen das in diversen Farben leuchtete.

Dieses fing an sich zu bewegen, die Zeugen verglichen die Manöver mit einem „Schlangentanz“. Zeitgleich tauchten zwei weitere Hubschrauber auf die diese Manöver ebenfalls durchführten. Die „Rotte“ zog davon, war jedoch noch rund drei Stunden lang am Himmel per Fernglas zu beobachten. In der nahegelegenen Nike missile base waren, wie um das Spektakel zu illuminieren alles Lichter aktiviert worden.

Die Leser werden es sich wohl schon denken können: Hubschrauber und Flugscheibe waren in den Augen der Ufologin selbstredend „außerirdische Raumschiffe“… Ganz offensichtlich sind Flugscheiben und Hellcopter nicht weit wenn MILABS beschrieben werden…

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