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Sonntag, 9. August 2015

UFOs in Amazonien


Der 20. Mai 2005 war ein großer Tag für die brasilianische UFO-Forschung. Verschiedene einheimische Untersucher fanden sich im Hauptquartier der Luftwaffe in der Metropole Brasilia ein und trafen dort drei Generäle der Luftwaffe.

Diese meinten nun, dass sie die Bedeutung der UFO-Forschung anerkennen würden, diese von nun an unterstützen und zusätzlich auch – bisher geheimgehaltene – Dokumente freigeben wollten! Daneben plane man einen gemeinsamen Ausschuss der aus UFO-Forschern und Militärs bestehen solle.

Die wichtigsten Unterlagen die nun an die Öffentlichkeit kamen, stammten vom Projekt ‚Operação Prato’. Dieses Projekt fand zwischen Oktober 1977 und Januar 1978 in der Amazonas-Region statt und hatte den Zweck, einem erschreckenden Phänomen nachzugehen, dass dort in Erscheinung getreten war. Es ging dabei um Berichte von Objekten die in der Region herumflogen und Zeugen mittels ‚Lichtstrahlen’ angriffen und in einigen Fällen sogar töteten.

Während dieses Treffens durften die Forscher 110 Fotos und 160 Dokumente zum Projekt einsehen. Daneben erhielten sie auch Unterlagen zu einem Vorfall aus dem Jahr 1954, in denn ein Verkehrsflugzeug involviert war und zu einem weiteren Report aus dem Jahr 1986, der aufgrund der Radarerfassung der unidentifizierten Objekte von großem Interesse ist.

Am 19. Mai tauchten am Himmel merkwürdige ‚Lichtbälle’ bzw. ‚Feuerkugeln’ auf, die von Zeugen am Boden und von den Piloten der sechs Kampfjets, die sie verfolgten, beobachtet wurden. Sowohl die Basen, als auch die Jets hatten die Objekte auf Radar erfasst.

Daneben erfuhren die angereisten Forscher auch, dass 1966 ein UFO-Büro eingereichtet wurde, schon zuvor jedoch wurden UFO-Sichtungen gezielt gesammelt. Dieses Büro nannte sich SIOANI [Serviço de Informação de Objetos Aéreos Não Identificados] und wurde von Major Gilberto geleitet, jedoch nach einer gewissen Zeit wieder geschlossen.

Die ‚Operação Prato’ wurde gestartet, nachdem einige Bürgermeister berichteten, dass die Bewohner ihrer Gemeinden von unbekannten Objekten angegriffen wurden. Das Projekt wurde von Kapitän Uyrangê Hollanda geleitet, der mit weiteren sechs Feldwebeln vor Ort in der Colares-Region war um die Vorfälle zu untersuchen.

In dieser Zeit wurden 500 Dokumente, in denen 300 Begegnungen verzeichnet sind, angefertigt, einige Hundert Bilder geschossen und zahlreiche Filmaufnahmen gemacht. Daneben legten die Militärs auch Karten mit den Flugbahnen der UFOs an.

Diese Unterlagen gingen nun nach Brasilia und verschwanden dort bis 2oo5, obwohl einige Auszüge ihren Weg in die Öffentlichkeit fanden. 1997 berichtete Uyrangê Hollanda – zwischenzeitlich pensioniert und zum Oberstleutnant befördert – UFO-Forschern von dem Projekt, da er sich nicht mehr an die Geheimhaltungspflicht gebunden fühlte.

Signifikant an den Berichten waren die Brandwunden der Zeugen, die medizinisch behandelt werden mussten und von den ‚Lichtstrahlen’ herrührten die von den Objekten ausgingen. Wellaide Carvalho, die seinerzeit als Ärztin in Colares tätig war, behandelte 40 Zeugen, zwei überlebten den UFO-Angriff nicht. Die Sichtungswelle begann im April 1977 und reichte vom Bundesstaat Maranhão über das Corales-Belem-Gebiet bis nach Manaus.

Von den in den Unterlagen befindlichen Fallberichten haben wir die ‚Nahbegegnungen’ bzw. die Fälle mit einer gewissen ‚Wechselwirkung’ ausgesucht. Jedoch stellen diese nur einen Bruchteil der gemachten Sichtungen dar, da zu der Zeit zahlreiche Erscheinungen beobachtet wurden. Hier vor allem hellstrahlende Objekte, die unkonventionelle Manöver am Himmel durchführten, Lichtstrahlen deren Quelle nicht eruierbar war und dergleichen mehr.

Interessant sind diese Sichtungen auch, da sie aus abgelegenen Teilen Amazonien stammen, aus Gebieten also, die ohne Elektrizität auskommen mussten, bzw. nur bedingt darüber verfügten [in vielen Gemeinden wurde der Strom um 22h abgeschaltet!]. Hier also ein Einblick in die verwirrenden Vorgänge der Jahre 1977 | 1978:

21. August 1977 | Santo Antônio tun Tauá | 21h30: Die Zeugin befand sich alleine in ihrem Haus, als sie durch das Fenster sah und dort ein niedrig fliegendes Objekt bzw. Licht erblickte. Es bewegte sich in einer geschätzten Höhe von 20 Metern von Ost nach West. Das Objekt war relativ klein, zwischen 120 und 150 cm groß. Die Zeugin gab an, vor Ort auch zuvor schon merkwürdige Lichterscheinungen gesehen zu haben.

2. September 1977 | Santo Antônio tun Tauá | 22h: Eine Frau war mit ihrer Tochter unterwegs, als sie ein intensives, rotgelbes Licht am Himmel sah. Das Licht kreuzte die Strasse, veränderte dann aber plötzlich die Flugbahn und flog direkt auf die beiden Zeugen zu, die sich hinter ein paar Bäumen versteckten. Das Objekt verharrte für ein paar Minuten über ihnen und flog anschließend wieder zu seinem Ausgangspunkt zurück und entfernte sich in Richtung Vigia | Belem. Das Objekt war ungefähr 130 cm groß, wirkte transparent und sah aus wie ein umgekehrter Teller mit rötlichen und bläulichen Protuberanzen.

10. September 1977 | Santo Antônio tun Ubintuba - Rio Bituba: Eine Frau befand sich gerade in ihrem Haus, als ein rötlicher Lichtstrahl die Decke durchdrang und sie traf. Sie fühlte sich paralysiert und ein Kälteschauer erfasste ihren Körper. Sie schrie nach ihrer Schwester, die aus dem Nachbarhaus zu Hilfe eilte, aber nichts ungewöhnliches entdecken konnte.

11. September 1977 | Santo Antônio tun Ubintuba - Rio Bituba: Rötliche Lichter scheinen in ein Haus und versetzen die Einwohner in Panik. Weitere Effekte sind nicht überliefert.

14. September 1977 | Santo Antônio tun Ubintuba - Rio Bituba: Der Zeuge befand sich gerade zu Hause und hörte Radio, als plötzlich blaues Licht durch die Decke schien und ihn lähmte. Sein Kopf schmerzte, er schrie um Hilfe, doch seine Stimme versagte. Nach dem Vorfall plagten ihn Kopfschmerzen und Heiserkeit.

22. September 1977 | Santo Antônio tun Tauá | 21h30: Der Zeuge lief eine Landstrasse entlang, als neben ihm plötzlich ein intensives, gelbliches Licht auftauchte, dass an einen Autoscheinwerfer erinnerte. Er rettete sich in die Büsche, jedoch suchte der ‚Apparat’ nach ihm mittels eines blauen Lichtstrahles. Die Gestalt des Objektes konnte er nicht sehen, es war jedoch völlig lautlos. Das Objekt flog dann davon und der Zeuge lief nach Hause. Noch Tage danach verspürte er eine leichte Taubheit im Körper.

11. Oktober 1977 | Santo Antônio tun Ubintuba: Ein Nachbar rief den Zeugen ins Freie, da er etwas merkwürdiges am Himmel sah. In rund 60 Metern Höhe schwebte ein rotgelbes Licht, dass einen blauen Lichtstrahl abgab. Der Zeuge wurde getroffen und spürte sowas wie einen elektrischen Schlag. Taubheit und Kälteschauer breiteten sich in seinem Körper aus.

12. Oktober 1977 | Campo Cerrado, Santo Antônio tun Tauá: Der Zeuge sah ein rundes, blaues Licht mit drei schwarzen Seitenstreifen. Er zielte mit seiner Pistole auf das Objekt, als dieses einen Lichtstrahl ‚abfeuerte’ der ihn paralysierte und wie ein elektrischer Schlag wirkte.

12. Oktober 1977 | Santo Antônio tun Tauá: Der 40 Jahre alte Zeuge schlief gerade in seinem Haus, als er durch ein grelles Licht geblendet wurde, dass vom Freien ins Haus strömte. Er versuchte aufzustehen, was ihm jedoch nicht möglich war. Auch um Hilfe rufen konnte er nicht. Nach ein paar Minuten konnte er sich wieder bewegen, allerdings fühlte sich seine linke Körperhälfte in den kommenden Tagen taub und schmerzhaft an.

13. Oktober 1977 | Colares | 3h25: Am frühen Morgen des Tages erwachte der Zeuge – ein Priester – durch Hundegebell. Als er durch das Fenster sah, erblickte er am Himmel ein rötliches Licht, in etwa 75 Metern Entfernung, dass sich rasch fortbewegte. Es war ca. 50 cm groß und völlig lautlos. Der obere Teil glühte rot, der untere hellblau – so intensiv, dass sich das Licht im Wasser spiegelte. Der Zeuge verglich die Form des Objektes mit der Oberseite eines Fasses.

13. Oktober 1977 | Santo Antônio tun Tauá | 23h30: Die Zeugin betrat ihren Hinterhof und sah über einem Mangrovenbaum ein sehr helles Licht in einer geschätzten Höhe von 20 Metern. Panisch lief sie in ihr Haus, wurde aber noch von einem roten Lichtstrahl am linken Bein getroffen und fiel über einen Hocker in die Küche. Sie fühlte sich betäubt und ein Kälteschauer durchzog ihren Körper. Sie litt die kommenden Tage an Kopfschmerzen, Zittern und einer allgemeinen Lethargie.

14. Oktober 1977 | São Braz - Santo Antônio tun Tauá | 3h: Am frühen Morgen entdeckte der Zeuge ein intensives, blaues Licht über denn Bäumen, in ungefährer Höhe von 30 Metern. Er konnte die genaue Form des Körpers jedoch nicht erkennen. Es blieb für einige Minuten in Position, um sich dann wie ein ‚fallendes Blatt’ fortzubewegen. Es war dabei völlig lautlos.

15. Oktober 1977 | Colares | 4h: Der Zeuge schlief in seinem Haus, als er durch Schmerzen im rechten Schenkel aufgeweckt wurde. Es fühlte sich an wie der Stich durch eine Nadel, jedoch war niemand im Raum zu sehen. Vor dem Gebäude schien ein Licht – der Mond befand sich allerdings an ganz anderer Stelle. Am nächsten Morgen erwachte er und fühlte sich schwach, die ‚Einstichstelle’ war gerötet und heiß, und ihm war schwindlig.

16. Oktober 1977 | Santo Antônio tun Ubintuba | 5h30: Der Zeuge war gerade auf dem Heimweg, als er ein rundes, rotgelbes Licht hinter sich entdeckte. Es war ca. 150 cm groß und ungefähr 30 bis 40 Meter von ihm entfernt, lautlos schwebend auf einer Höhe von 10 Metern. Er floh, wurde dabei jedoch von einem blauen Lichtstrahl in den Rücken getroffen. Das Objekt verfolgte ihn jedoch nicht, sondern schwebte weiterhin über den Bäumen und strahlte in allen möglichen Farben. Als er wieder in Sicherheit war, litt er unter Kopfschmerzen, Zittern und teilweisen Lähmungserscheinungen.

16. & 22. Oktober 1977 | Colares: Frau Doktor Wellaide, Leiterin des Krankenhause in Colares, gab zwei UFO-Sichtungen zu Protokoll. In beiden Fällen wurde über dem Ort ein metallischer Gegenstand in einer ungefähren Entfernung von 1.500 Metern beobachtet. Das UFO war konisch bzw. zylindrisch geformt und etwa drei auf zwei Meter groß. Es bewegte sich wellenförmig bzw. erratisch am Himmel. In ihrem Krankenhaus meldeten sich auch Zeugen die von UFOs angegriffen worden waren. Sie klagten über Verbrennungen [die wie kleine, eingebrannte Löcher in der Haut aussahen], Schwindel, Übelkeit, Lähmungserscheinungen und nervösen Stress.

18. Oktober 1977 | Santo Antônio tun Ubintuba, Rio Bituba | 21h: Die Zeugin befand sich in ihrem Hause, als sie bemerkte das alles um sie herum plötzlich in intensives, rotes Licht getaucht war, obwohl Türen und Fenster verschlossen waren. Sie ging ans Fenster, öffnete es, und sah in etwa 30 Metern Entfernung, über den Bäumen, ein intensives blaues Licht das sie blendete. Ihre Augen schmerzten und ihr Körper war taub. Ihrer Tochter erging es nicht besser: Sie wurde schmerzhaft von einem roten und ‚heißen’ Lichtstrahl an der Schulter getroffen und ihr Körper fühlte sich anschließend taub und gefühllos an. Nur der Sohn der Zeugin hatte Glück, zwar sah er das Licht, wurde jedoch nicht behelligt.

18. Oktober 1977 | Santo Antônio tun Ubintuba, Rio Bituba | 21h30: Eine Zeugin, die sich in ihrem Haus befand, wurde mittels eines ‚Lichtstrahls’ angegriffen, der sie teilweise paralysierte. Der Effekt erinnerte sie an einen starken Stromschlag. Sie zitterte und ihr Körper fühlte sich taub an. Am nächsten Tag litt sie an Heiserkeit und Kopfschmerzen.

18. Oktober 1977 | Campo Cerrado | 21h30: Ein Mann sieht ein kreisförmiges, rotgelbes Licht in geringer Höhe. Das Licht maß etwa 120 cm und bewegt sich langsam über den Himmel fort.

18. Oktober 1977 | Landstrasse nach Campo Cerrado, Santo Antônio tun Tauá | 21h30: Ein Oberstleutnant sieht in Höhe von etwa 30 Metern ein rundes, gelbes Licht mit einem Durchmesser von 120 cm über den Himmel ziehen.

19. Oktober 1977 | Colares | 19h30: Der Zeuge beobachtete ein rotgelbes Licht das sich über die Bäume vor seinem Haus bewegte und einige blaue Lichtstrahlen auf den Ort ‚abfeuerte’. Der Zeuge nahm dann seinen Revolver und nahm seinerseits das Objekt unter Beschuss.

23. Oktober 1977 | Colares | 1h: Der Zeuge befand sich in seinem Haus, als ihn ein Lichtstrahl durch das Dach hindurch am Hals traf. Er fühlte heftige Hitze und Taubheit an der Stelle. Später fand sich auch noch Blut.

23. Oktober 1977 | Colares | 2h: Der Zeuge erwachte in der Nacht und wollte aufstehen, was er jedoch nicht konnte. Am nächsten Morgen fand er auf der rechten Schenkelinnenseite einen Fleck. Aufgrund ähnlicher Vorfälle, dachte er an einen Zusammenhang mit den ‚Chupas’.

24. Oktober 1977 | Colares | 3h: Der Zeuge betrat seinen Hinterhof, als plötzlich alles von blauem Licht durchflutet wurde. Am Himmel erblickte er ein sehr helles Licht, wie einen Stern. Er wurde dann von einem Lichtstrahl getroffen, der ihn teilweise lähmte. Er schrie nach Hilfe, hatte aber bald das Gefühl zu ersticken, so, als ob sich etwas in seinem Hals befinden würde. Zwei Tage später beobachtete der gleiche Zeuge auch ein schwebendes Licht über dem Krankenhaus von Colares. [Was irgendwie kurios ist, da dort auch die Opfer der ‚Chupa’-Angriffe versorgt wurden. W.R.].

26. Oktober 1977 | unweit von Colares | 4h: Helles, blaues Licht erschien gleich in der Nähe eines Bootes. Die Besatzung machte sofort die eigenen Lichter aus und sah die Erscheinung etwa einen bis zwei Meter über dem Wasser schweben. Dann zog es mit hoher Geschwindigkeit gen Meer davon.

26. Oktober 1977 | Colares | 22h15: Zwei Frauen waren gerade in der Küche beschäftigt, als plötzlich ein Lichtstrahl durch das Dach kam und sie erschreckte. Anschließend wurden die Frauen von Militärärzten untersucht.

1. November 1977 | Colares | 19h15: Ein Zeuge beobachtete am Himmel ein rotgelbes Licht, dass ‚blaue Funken’ abgab und bald darauf verschwand. Als jedoch ein FAB-Hubschrauber abhob, kehrte das Objekt um und verfolgte ihn für eine Weile. Als sie dann die Bucht erreichten, drehte das Licht wieder ab.

5. November 1977 | Município, Dorf bei Colares | 1h10: Ein aus dem Wasser aufsteigendes [sic!] Licht wurde beobachtet das gen Norden flog.

5. November 1977 | Colares | 3h: Ein gelbes Licht bewegte sich auf ein Garnelenboot zu und verschwand plötzlich spurlos. Etwa 20 bis 30 Minuten später tauchte es an gleicher Stelle wieder auf und flog in Richtung Soure.

5 November 1977 | Município | 18h26: In Höhe von 5000 Fuß wird ein rötlichgelbes Licht mit ‚blauen Funken’ beobachtet. Es stellten sich plötzlich Probleme mit dem Funkgerät ein und die Magnetnadel eines Theodoliten schwang für rund 20 Minuten unruhig hin und her.

5. November 1977 | Rio Guamá | 19h30: Ein Pilot sieht vom Boden aus ein Licht, dass am Himmel einen Kreis zieht und dann davon fliegt. Zuvor bewegte es sich ‚abgehackt’, flog und blieb wieder stehen.

6. November 1977 | Município | 3h20: Ein rotgelbes Licht war am Himmel zu sehen, dass immer tiefer stieg und dann scheinbar im Wasser eintauchte.

6. November 1977 | Colares | 19h: Der Zeuge, ein Militärpolizist, saß gerade am Fernseher, als es plötzlich Probleme beim Empfang des Programms gab. Er stieg aufs Dach um nach der Antenne zu sehen und erblickte dabei, in rund 500 Metern Entfernung, ein grauweißes Objekt mit Kuppel. Es war etwa 150 cm groß und hatte zwei ‚Rohre’, aus denen rotes und grünes Licht herauskam.

7. November 1977 | Santo Antônio tun Ubintuba-Vigia | 5h20: Am frühen Morgen entdeckte der Zeuge ein ovales, zylinderförmiges Objekt am Himmel, dass intensiv blau strahlte. Es war rund 60 cm groß und etwa 400 Meter entfernt, auf einer Höhe von knapp 40 Metern. Es flog ‚ungleichmäßig’ und nicht mit gerader Flugbahn.

23. November 1977 | Colares | 9h30: Ein Pilot sah auf rund 30 Metern Höhe ein graumetallisches ‚Luftschiff’ am Himmel fliegen. Er schätzte die Größe des Objektes auf etwa 150 cm.

23. November 1977 | Colares | zwischen 9h39 & 10h30: Ein Mann entdeckte am Himmel ein eiförmiges bzw. zylindrisches Objekt. Die Unterseite war rot, die Oberseite graumetallisch. Es flog schneller als ein Jet.

25. November 1977 | Campinas da Vigia 19h30: Ein Priester war mit seinem Wagen unterwegs, als er ein konisch geformtes, lautloses Licht bemerkte, dass sich ihm näherte. Er hielt seinen Wagen an und sah nun, dass das Objekt drei Lichter, angeordnet zu einem Dreieck, besaß, oszillierte und sich erratisch bewegte. Der Abstand zum UFO betrug unter 100 Meter.

27. November 1977 | Colares | 2h: Drei rotgelbe Lichter wurden auf einer geschätzten Höhe von 6ooo Metern gesichtet. Eines sendete einen Lichtstrahl auf die Wasseroberfläche – was von dieser Höhe aus tatsächlich ausgesprochen signifikant ist!

28. November 1977 | Mosqueiro | 19h30: Zahlreiche Einwohner beobachteten am Himmel rotgelbe Lichter in großer Höhe [geschätzt auf 1800 bis 2000 Höhenmeter]. Diese sandten blaue Lichtstrahlen auf den Boden.

23. Januar 1978 | Colares | 23h30: Während ein Fischer am Strand gerade auf seine Kollegen wartete, entdeckte er am Himmel ein seltsames, grünblaues Licht über sich, in einer Entfernung von etwa 400 Metern. Das ‚Licht’ stellte sich als hutförmiges Objekt heraus, dass zwei ‚Füße’ bzw. ‚Landebeine’ hatte. Im unteren Bereich war es braunrötlich, dass Oberteil schien transparent zu sein. Es hatte einen – ungefähren – Durchmesser von 2 bis 3 Metern und war etwa 150 cm hoch. Er lief nun schnell wieder nach Hause um weitere Zeugen zu holen, doch als er mit Verstärkung zurückkehrte, war das Objekt bereits verschwunden.

27. Januar 1978 | Colares | 3h: Einige Fischer sahen ein dunkelblaues Objekt, mit zwei seitlich angebrachten ‚Stabilisatoren’ und Rohren’, dass im vorderen Teil ein ‚Suchlicht’ besaß. Aus diesem strahlte ein blaues Licht zu Boden. Es war ungefähr zwei Meter groß und ca. 300 Meter entfernt. Die Zeugen versteckten sich rasch in den Büschen.

18. April 1978 | Campinas da Vigia | 20h20: Ein Zeuge beobachtet während einer Autofahrt ein mit hoher Geschwindigkeit fliegendes Objekt, dass seinen Weg kreuzte, verlangsamte und dann zu landen schien. Er verließ sein Auto und erkannte nun einen scheibenförmigen Flugkörper mit einer Größe von etwa 3 Metern. Am Objekt waren drei Lichter [grün, rot & weiß], die zu einem Dreieck angeordnet waren. Er versuchte das Objekt noch zu fotografieren, jedoch war auf den Bildern nichts zu sehen.

2. Februar 1978 | Colares | 5h30: Ein Fischer war gerade auf dem Weg zur Arbeit, als er von einem sehr intensiven Licht geblendet wurde, dass aus den Bäumen zu kommen schien. Er versteckte sich rasch und wartete bis das Licht wieder verschwand.

5. Februar 1978 | Colares: Ein Fischer erblickte ein halbrundes, dunkelrotes Objekt, dass vom Boden aufstieg. Zuerst sah er es als sehr helle Lichterscheinung zwischen den Bäumen.

13. August 1978 | Benevides | 5h40: Ein Zeuge sieht ein rötliches, rundes Licht in einer Höhe von ca. 60 Metern und einer Entfernung von 300 Metern, dass einen Lichtstrahl auf ihn fokussiert und ihn blendet. Es war ungefähr 50 cm groß und bewegte sich mit 20 Km/h fort, wobei es gelegentlich stehen blieb.

6. November 1978 | Amapá | 14h30: Während eines Fluges beobachtete ein Pilot ein ovales, metallisch-rot-blaues Objekt am Himmel, in ungefähr 100 Metern Entfernung, auf einer Höhe von 1500 Metern. Das Objekte flog vor ihm her und wechselte mehrfach die Flugrichtung, stoppte, schwebte und stieg auch vertikal empor. Nach seinen ‚Kunststückchen’ verschwand das Objekt wieder. Der Pilot musste sich, schockbedingt, anschließend in ärztliche Behandlung begeben.

28. November 1978 | Tomé-Açú | 15h15: Ein Privatpilot beobachtete ein eiförmiges, helles, metallisches Flugobjekt, mit einer geschätzten Größe von 4,5 Metern, dass sich etwa 300 Meter entfernt auf einer Flughöhe von 2000 Metern befand.

Nachtrag

Bei der Beschäftigung mit dem ‚Chupa’-Phänomen, fiel mir ein, dass mich der UFO-Forscher Juri Rylkin aus Tomsk, 1992 über einige merkwürdige UFO-Vorfälle in Russland informierte. Dabei schilderten Zeugen, dass sie von ‚Lichtstrahlen’ ‚angebrannt’ wurden und auf der betroffenen Hautpartie geometrische Muster und Strukturen zu sehen waren.

Oftmals war nicht klar ersichtlich woher das Licht kam, meist war einfach nur Wärme zu spüren bzw. ein Lichtstrahl zu sehen, was die Zeugen aufmerksam werden lies. Leider habe ich die Berichte damals nicht weiterverfolgt – bis auf einen kurzen Hinweis in meinem Magazin ‚UFO-Report’.

Interessant sind an den Berichten die Parallelen in den Schilderungen: Die Wirkung der Lichtstrahlen, die zum Teil geringe Größe der Objekte, die uns an ‚Drohnen’ oder UAVs erinnern und selbst die Farbe des Lichtes, die von denn Objekten abgestrahlt wird, wird zumeist mit blau oder rot angegeben.

Signifikant – und irgendwie auch erschreckend, ist sicherlich das aggressive Vorgehen der Objekte, was letztlich ja die alte Frage aufwirft, ob das UFO-Phänomen uns gegenüber ‚negativ’ eingestellt ist oder nicht. Viele UFO-Forscher gehen ja letztlich von der These aus, dass uns die UFO-Intelligenz freundlich bis neutral gegenübertritt – denn bisher hat es ja nun keine feindliche ‚Invasion’ gegeben, wie wir sie etwa aus dem Fernsehen in der Science Fiction kennen.

Doch der Verzicht auf eine gewalttätige Okkupation bedeutet nicht unbedingt, dass UFOs und deren Piloten gutes im Schilde führen müssen. Die Entführungsberichte, Verstümmlungen, dass oftmals beschriebene ‚Machtgehabe’ der Objekte mit ‚Scheinangriffsflügen’ und die Berichte über offene Feindseeligkeit usw. lassen nicht auf viel Gutes hoffen. Letztlich macht eine ‚feindliche Übernahme’ keinen Sinn, wenn man sowieso alles unter Kontrolle hat...

Quelle

Die Berichte wurden vom amerikanischen UFO-Forscher Bob Pratt vom Brasilianischen ins Amerikanische übersetzt. Er veröffentlichte sie auf seiner Page. Pratt verstarb am 19. November 2005.

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