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„Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.“ Arthur C. Clarke

Samstag, 5. September 2015

Holzkirchen Phänomene


Im Jahr 2005 habe ich, im Rahmen meiner Fallermittlungen, eine Anzeige [unter Chiffre] in der Münchner ‚Abendzeitung’ aufgesetzt, in der ich nach UFO-Zeugen gesucht hatte...

Neben den üblichen Ulkbriefen erreichte mich auch der Bericht eines Mannes aus Holzkirchen, einer kleinen Gemeinde südöstlich von München. Er schilderte mir dort die Sichtung eines "Lichtes" am nächtlichen Himmel, das ziemlich spektakuläre Flugmanöver absolviert haben soll.

Da ich zu der Zeit keinen weiteren Fall zu betreuen hatte, wollte ich dieser Meldung nachgehen und inserierte diesmal im "Holzkirchner Merkur" nach weiteren Beobachtern, wobei ich jedoch nichts über den mir vorliegenden Report erwähnte um mögliche ‚Trittbrettfahrer’ abzuschrecken.

Men in Black

Die Resonanz auf die Schaltung verlief verhalten, es lief lediglich ein interessanter Bericht ein, der Zeuge schilderte mir dort auch keine UFO-Sichtung, sondern viel mehr die Begegnung mit einer "gespenstischen Gestalt":

Es war im Sommer des Jahres 1984 oder 1985, hier war sich der Mann nicht mehr so sicher. Er war damals 15 Jahre alt und fuhr mit seinem Rad, unweit von Holzkirchen, um den "Teufelsgraben" [eine natürliche Senke] herum um dann – über Otterfing – nach Sauerlach zu fahren. Auf der Fahrt dorthin begegnete ihm ein älterer, schwarz gekleideter Herr in Winterbekleidung [sic!], die vom Stil her gut in die 60'ger Jahre gepasst hätte.

Nachdem sich ihr Weg gekreuzt hatte, drehte sich unser Zeuge noch einmal nach dem Mann um, um erstaunt festzustellen dass dieser plötzlich verschwunden war. In Fahrtrichtung links befand sich ein gut überschaubares Feld, rechts war ein rund vier Meter hoher Bahndamm, - der Mann hätte also unmöglich so schnell weglaufen können, – der Zeuge hatte ihn maximal zwei oder drei Sekunden nicht im Blick gehabt. Die "Erscheinung" sah völlig normal aus, wäre die höchst unpassende Bekleidung nicht gewesen [es war ein relativ heißer Tag] wäre ihm der Mann nicht weiter aufgefallen.

Bei einer anschließenden Ortsbegehung, in der ich mir ein Bild vom "Tatort" machen konnte, fand auch ich keinen möglichen "Fluchtweg". Da der Zeuge auf mich sehr glaubwürdig wirkte, schließe ich einen Betrug aus.

Der Fall war für mich damals zwar sehr interessant, doch passte er nicht in das typische UFO bzw. MIB – Schema, deshalb blieb er auch vorerst im Archiv. Erst im Sommer 2006, als ich mir das Buch "Sight Unseen" von Budd Hopkins, besorgte, stieß ich auf einen ähnlichen Fall.

Hopkins schildert dort den Report eines Amerikaners, der Spanien auf Schusters Rappen durchreiste und auf einem abgeernteten Feld einen Mann entdeckte, der einen weißen Frack trug [sic!] und teilnahmslos herum stand. Der Amerikaner lief an diesem vorbei, um sich kurz darauf noch einmal umzudrehen … und Sie können es sich schon denken ... der "Mann in weiß" hatte sich förmlich in Luft aufgelöst.

Erstaunlich ist in diesem Fall die Parallele zu dem von mir untersuchten Bericht: In beiden Fällen haben wir es mit Männern zu tun, die unpassende, einfarbige Kleidung tragen, sich auf bzw. bei einem Feld aufhalten und verschwinden, sobald man sie aus den Augen lässt. Ein paar Dekaden früher hätte man sie wohl für Feldgeister gehalten.

Das fliegende Ei

Nachdem die erste Schaltung im "Holzkirchner Merkur" nur indirekt erfolgreich war, schaltete ich ein paar Wochen später noch mal die gleiche Anzeige. Neben den schon erwähnten unseriösen Zuschriften war auch eine dabei, die mein Interesse weckte:

Ein Herr Karl B. schrieb mir, dass sein Vater in den 50ger Jahren ein sehr merkwürdiges "amerikanisches Flugzeug" ohne Flügel gesehen hatte. Diesen Vorfall hatte er mehrfach mit ihm besprochen, sich jedoch keinen Reim darauf machen können. Er versprach mir, seinen Vater zu fragen, ob er den Zwischenfall von einst mit mir erörtern wolle. Ich rief ihn an, besprach die Sache kurz und erhielt schon nach zwei Tagen positives Feedback.

Hatte ich gehofft den Zeugen erst mal telefonisch zu befragen, wurde ich spontan zu ihm nach Hause – bei Otterfing – eingeladen. Zur abgemachten Stunde war ich vor Ort. Der Zeuge – Herr Sepp B. – ist wohl durchaus als ‚Urbayer’ zu bezeichnen. Er spricht Mundart, präsentierte sich mir in Tracht und ist Mitglied im lokalen Trachten- und Schützenverein.

Der Vorfall, der uns hier beschäftigen soll, ereignete sich im Sommer des Jahres 1954 [in diesem Jahr gab es übrigens eine extrem hohe Zahl von ‚Humanoidensichtungen’ in Europa – vor allem in Frankreich - und im nördlichen Südamerika!]. Sepp B. war damals 10 Jahre alt und lebte mit seinen Eltern auf einem Bauernhof – der in den 60ger Jahren von der Gemeinde aufgekauft wurde.

Nach der Schule kam er nach Hause und aß zu Mittag. Da er an diesem Tag eine gute Note bekommen hatte, durfte er den Nachmittag mit Spielen verbringen, statt am Hof auszuhelfen. Er spielte damals am liebsten im Wald, dort auf einer Lichtung, wo sich die Kinder einen ‚Bunker’ aufgebaut hatten.

An diesem Tag ging er also dorthin und stellte fest, dass er sich dort wohl alleine amüsieren müsse – keiner seiner Freunde war zu sehen. Am ‚Bunker’ angekommen, präsentierte sich ihm jedoch ein völlig "stranger" Anblick:

Über ihm, auf einer Höhe von vielleicht vier oder fünf Metern, bewegte sich ein eiförmiges Objekt auf und ab, so als ob es an einer Schnur gezogen wurde, einem Jojo nicht unähnlich. Der obere Teil war transparent, der untere Teil war metallisch – sah aus wie ‚verspiegelt’.

In der transparenten Kabine erkannte er einen Mann der eine Uniform trug und ihn ansah. Dieser Mann lächelte ihn an und das Objekt sauste gleich im Anschluss mit unglaublicher Geschwindigkeit in den Himmel davon.

Für Sepp B. war damals – und ist es auch heute noch! – klar: Das war ein Amerikaner! Er lief rasch nach Hause um von seiner Begegnung zu erzählen, doch statt aufmerksamer Zuhörer fand er lediglich eine wütende Mutter vor, die ihm den Hosenboden stramm zog: Es war nämlich zwischenzeitlich 19.00 Uhr geworden [sic!] und sie fragte sich, wo er geblieben sei.

Als er die Geschichte vom "Amerikaner" erzählte, setzte es noch mal Prügel, denn seine Mutter hatte bei der Lichtung nachgesehen und dort niemanden vorgefunden, weder ihn noch den himmlischen Besucher!

Da das Mittagsessen in der Familie immer Punkt 13.00 Uhr gereicht wurde, und der Weg zur Lichtung keine 20 Minuten Fußmarsch ausmacht, fehlen hier also gleich mehrere Stunden – ein Phänomen das wir aus dem Bereich der "UFO-Abductions" recht gut kennen …

Bei einer anschließenden Ortsbegehung kam mir das Terrain merkwürdig vertraut vor: Keine 500 Meter vom damaligen Sichtungsort entfernt, hatte der hier anfangs erwähnte Zeuge seinen schwarz gekleideten älteren Herren gesehen und beide Flecken befinden sich unweit des "Teufelsgrabens"!

Holzkirchen „Ei“ über Węgierska?

Zum oben geschilderten Report von 1954 scheint es einen Parallelfall zu geben. Im Buch „I saw in to“ von Chris A. Rutkowski [S. 161ff] findet sich ein entsprechender Hinweis auf den Sommer des Sommer des gleichen Jahres. Involviert war damals eine 11jährige die mit drei anderen Mädchen unweit Węgierska Górka, Polen, Pilze sammelte. Nachdem sie sich von den anderen Mädchen abgesetzt hatte begegnete sie einem menschenähnlichen Wesen.

Dieses war etwa 180 cm groß, die Hautfarbe wurde mit „normal“ angegeben, der Mund war schlitzförmig, die Augen oval. Der einteilige Anzug wirkte schimmernd-transparent und leuchtete an einigen Stellen rötlich. Die Beine des Fremden waren von Nebel bzw. Rauch verhüllt. In der Nähe befand sich ein eiförmiger Flugkörper mit einem geöffneten Portal zu dem eine Treppe führte.

Obwohl die ganze Situation ziemlich strange war befiel die Zeugin keine Angst. Stattdessen marschierte sie direkt in das Objekt. Im Inneren war alles weißmetallisch gehalten, in der Mitte stand eine Säule. Darin befanden sich vier weitere Gestalten von gleichem Aussehen wie der Fremde im Freien. Telepathisch wurden ein paar Allgemeinplätze ausgetauscht, anschließend musste sie sich auf den Boden setzen, wurde plötzlich müde und hatte einen Blackout.

Nach einiger Zeit, wie viel ist nicht klar, erwachte sie wieder im Freien. Ihre Freundinnen hatten sie gefunden, nach ihrem Verschwinden ausgefragt und berichtet dass sie die ganze Zeit über nicht zu finden gewesen war.

Interessant sind die Parallelen zwischen den Fällen: Beide Zeugen waren ungefähr gleich alt, 10 und 11 Jahre, hatten ihr Erlebnis im Sommer 1954, begegneten eiförmigen Objekten und menschenähnlichen Wesen, hatten ein Missing Time und wurden von ihren Angehörigen während des Ereignisses nicht gefunden.

NOSS-Satelliten über Pullach?

Kollege Kleinschmidt untersuchte 2009 einen Fall in Pullach, gelegen ungefähr zwischen München und Holzkirchen. Ein Zeuge beobachtete an drei Nächten hintereinander [25. bis 27-07] drei Lichtpunkte am Himmel die zusammen ein Dreieck ergaben. Flugrichtung war München. Das Signifikannte an dem Fall ist das die Sichtungen immer im gleichen Zeitfenster stattfanden: 00h40 bis 00h50.

Das 'UFO' wurde stellenweise von Wolken verdeckt, bewegte sich also in größerer Höhe was 'Skylaternen' und ähnliches als Erklärung ausschließen würde. Daneben passt der regelmäßige 'Turnus' der Erscheinungen nicht zu diesen Ballons.

Dabei war er vor Ort und konnte die Formation ebenfalls sehen. Die Leuchtkraft der drei Lichter ließ sich mit der – scheinbaren - von Sternen vergleichen und die – scheinbare - Größe entsprach der eines 1 Cent Stückes bei ausgestrecktem Arm. Wir vermuten Satelliten im ‚Formationsflug’ [vielleicht sowas wie NOSS: Naval Ocean Surveillance System?].

„Solid Light“ bei Sauerlach

Kollege Kleinschmidt gab im September 2009 eine „Zeugensuchanzeige“ im Münchner Merkur auf. Neben den üblichen Scherzberichten und einigen IFOs [Skytracker, MHBs usw.] fand sich auch eine Meldung die recht interessant klang.

Der Brief [genauer die Karte] kam von Klaus B. dessen Sohn Niko B. [heute 21 Jahre alt] 2007 eine merkwürdige Begegnung hatte. Der Vorfall muss sich im Juni ereignet haben, da er und seine damalige Freundin Cora Sch. zu einer Geburtstagsfeier eingeladen waren die sich in Deisenhofen abspielen sollte und so in etwa rückdatierbar war. Sowohl Niko B. als auch seine Ex-Freundin [heute 23] waren damals Punks, Niko B. gehört dieser „Bewegung“ noch heute an.

Die beiden stiegen an dem besagten Tag gegen 22h in die S-Bahn um von Holzkirchen aus nach Deisenhofen zu kommen. Während der Fahrt brach zwischen ihnen ein Streit aus und Niko B. stieg wutentbrannt in Sauerlach aus. Da er keine Lust hatte auf die Party zu verzichten entschloss er sich die verbleibende Wegstrecke von etwa 5 Kilometern zu laufen.

Nachdem er Sauerlach verlassen hatte befand er sich auf einem unbefestigten Weg der von Wanderern, Landwirten und Forstarbeitern genützt wird, eine Schotterstrecke die bis nach Deisenhofen führte. Links von ihm befand sich ein Waldstück, rechts die Gleisanlage auf der S-Bahnen und Nahverkehrszüge fahren.

Etwa nach 20 Minuten wurde er plötzlich von einem extrem hellen Licht angestrahlt das sich in geringer Höhe über ihm befunden haben soll. Er verglich die Intensität mit der eines Flutlichtscheinwerfers in einem Fußballstadion. Das Licht war „kalt“, er bemerkte also keinerlei Hitzeeinwirkung und auch sonst keinen Effekt.

Er war völlig geblendet und konnte nicht erkennen wer oder was ihn da anstrahlte, geriet in Panik und fing an zu laufen. Während der Flucht blieb das Licht immer direkt über ihm und schien ihn zu verfolgen. Nach wenigen Metern stolperte er und fiel auf den Boden. 

Dabei landete er mit dem rechten Knie auf einigen Steinen und der Schmerz machte ihn wütend. Er warf eine handvoll Kiesel nach dem Licht und hörte dann ein „Aufprallgeräusch“, so als habe er ein massives, metallisches Objekt getroffen und das Licht ging sofort aus.

Interessant waren zwei Beobachtungen die er auf dem Boden liegend gemacht hatte: Nachdem seine Augen dem Licht nicht mehr direkt ausgesetzt waren bemerkte er das der Lichtkegel am Boden rund zu sein schien, er schätzte den Durchmesser auf etwa zwei Meter und kurioserweise warf Niko keinen Schatten auf den Boden. 

Da das Licht direkt über ihm „hing“, hätte sein Schatten aber zu sehen sein müssen. Die Begegnung dauerte vielleicht ein bis zwei Minuten, alles spielte sich in völliger Lautlosigkeit ab. Das Licht war aus, der „Spuk“ vorbei.

Niko B. rannte die Strecke zurück nach Sauerlach und flüchtete sich zu einem ehemaligen Arbeitskollegen namens Paul H., der dort lebt, und erzählte ihm von dem Vorfall. Nachdem sich der Zeuge nicht mehr ins Freie traute rief Paul. H. dessen Eltern an die ihn mit dem Wagen abholten.

Diskussion

Die Überprüfung der Daten gestaltete sich nicht schwer. Sowohl Paul H. als auch Cora Sch. bestätigten die Angaben von Niko B., gerade die Aussage von Paul H. erwies sich hier als interessant. Anfänglich war er verärgert dass er zu nachtschlafender Zeit geweckt wurde, bemerkte aber schnell dass sich etwas Schlimmes ereignet haben musste.

Niko B. sei völlig aufgelöst gewesen, habe gezittert und anfänglich nur „wirres Zeug“ von sich gegeben. Erst nachdem er sich etwas beruhigt hatte konnte er von dem „Scheinwerfer“ und der Begegnung erzählen. Auch seine Eltern konnten sich noch sehr gut an den Vorfall und seine Angstzustände erinnern, die ihn die darauf folgenden Tage und Wochen quälten [ein Psychologe wurde nicht aufgesucht].

Mein [W. Raab] anfänglicher Verdacht dass hier vielleicht Alkohol im Spiel war wurde von allen Zeugen entkräftet, er sei zum Zeitpunkt der Begegnung völlig nüchtern gewesen, das „Besäufnis“ sollte ja erst auf der besagten Geburtstagsfeier stattfinden.

Aufgrund der Vorortrecherche und der Gespräche mit den Zeugen sehen wir [Kleinschmidt & Raab] keinen Grund um von einem Betrug oder Scherz auszugehen. Auf uns wirken alle befragten Personen ausgesprochen glaubwürdig und „bunte Haare“ und „unkonventionelle Kleidung“ sprechen ja auch nicht gegen die Zeugenglaubwürdigkeit.

Als Erklärung bieten sich unserer Meinung nach drei Möglichkeiten an: 1. [Polizei?] Hubschrauber mit Suchscheinwerfer. 2. Drohne | UAV. 3. UFO i.e.S.

Die erste Hypothese erscheint uns am unwahrscheinlichsten, da weder die Lautlosigkeit noch die „Lichteigenschaften“ des „Objektes“ erklärbar sind. Auch der Umstand dass der Zeuge das „Vehikel“ mit Steinen getroffen hat spricht nicht wirklich für diese Überlegung.

Eine militärische Drohne könnte eine Erklärung sein, letztlich stellt sich die Frage welche UAVs so massive Lichtkörper tragen bzw. welchen Sinn solche Vorrichtungen machen. Das UFO-Phänomen könnte alle fraglichen Punkte erklären, wobei man jedoch ein Rätsel mit einem anderen „löst“.

Kugel über Otterfing

Am 02-10-2011 erhielt ich ein Mail von einem Zeugen aus der Gemeinde Otterfing bei München, der am gleichen Tage, gegen 14 Uhr, mit seinem Fahrrad unterwegs war und am Himmel eine silberfarbene Kugel entdeckte die sich in vergleichsweise geringer Höhe am Himmel befand und recht gut zu sehen war.

Am 04-10-2011 hatte ich Gelegenheit den Fall mit ihm telefonisch zu besprechen. Der Zeuge fand meinen alten Blog bzw. einen Beitrag von mir über merkwürdige Vorkommnisse im nahe gelegenen Holzkirchen über Google [Suchbegriff „Otterfing UFO“].

Der 58jährige Mann, ein Frühpensionär, schilderte mir dass er mit seinem Rad unterwegs war und eine kleine Pause eingelegt hatte. Beim trinken aus einer Wasserflasche bemerkte er ein silberfarbenes, rundes Objekt am Himmel das sich nicht bewegte.

Größe und Entfernung waren schwer zu schätzen da jeglicher Referenzpunkt fehlte. Am ehesten ließ sich die Größe der Kugel mit der eines 1Cent-Stückes bei ausgestrecktem Arm vergleichen, die Entfernung wurde mit „relativ nah“ angegeben.

Die Sichtung dauerte etwa zwei oder drei Minuten und endete damit dass der Körper plötzlich beschleunigte, dabei immer schneller wurde und in südliche Richtung davonzog. Das Objekt verursachte keine wahrnehmbaren Geräusche und flog in gerader Bahn.

Der Zeuge [Brillenträger] beschrieb einen merkwürdigen optischen Effekt: Beim betrachten der Kugel hatte er den Eindruck sie beim fixieren mit den Augen zunehmend besser zu sehen, so als ob sie sich optisch „fokussieren“ [O-Ton] würde, sich „besser sichtbar mache“ [O-Ton] ohne jedoch dabei größer zu werden, sich „scharf stellend“ [O-Ton].

Kurios ist auch das der Flugkörper davonflog als der Mann die Beobachtung abbrechen und weiterfahren wollte da er sich plötzlich „unwohl“ [O-Ton] fühlte. Bei unserem Gespräch gab er an den Eindruck gehabt zu haben das dem Körper klar war das er ihn beobachte. Er meinte auch den Impuls verspürt zu haben das er zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen sei und „gestört“ [O-Ton] hätte. Soweit die Details aus unserem Telefonat.

Auf mich machte der Zeuge einen glaubwürdigen Eindruck. Eine Prädispositionshaltung gegenüber „UFOs“ und verwandten Phänomenen fehlte völlig. Er beschrieb seine Sichtung sehr genau und versuchte jedes Detail genauestens darzulegen.

Gerade der beschriebene optische „Zoom-Effekt“ machte ihm dabei am meisten zu schaffen da er sich diesen nicht erklären konnte und sonst zuvor nie beobachtet hatte.

Aufgrund der „exotischen“ Elemente im Bericht [Zoomeffekt + „eigendynamischer“ Abflug mit großer Geschwindigkeit] ist der Vorfall für mich „unidentifiziert“.

Bumerang über Sauerlach

In „Ergebnisse aus 40 Jahren UFO-Forschung“ von Illobrand von Ludwiger fand ich einen weiteren Fall aus Sauerlach. Zitat:
„…wurde im August 1998 in Sauerlach bei München gegen 22 Uhr ein cirka 100 Meter großer gelb-weißer Bumerang von zwei Zeugen aus rund 200 Metern Entfernung gesehen. Das schnell und lautlos  fliegende Objekt ‚löste sich im Flug auf’ und verschwand“ (S. 305)
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