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Donnerstag, 16. Februar 2017

Irlandufos & Verstümmlungswolken


Über UFO-Vorfälle in Irland ist heute relativ wenig bekannt. Das hängt wahrscheinlich damit zusammen, dass es eine organisierte Forschung erst seit den 1970ger Jahren gibt [folglich gilt uns das Buch „Conspiracy of Silence“ von Dermot Butler und Carl Nally als ufologischer Fremdenführer]. Damals gehörten einige wenige Iren der BUFORA [British UFO Research Organisation] und anderen Vereinigungen aus UK an.

BUFORA-Mitglied Miles Johnston gründete Mitte des besagten Jahrzehnts das ‚Irish UFO Research Center’ [IUFORC], heute die dienstälteste Gruppe auf der grünen Insel. Diverse andere Clubs kamen und gingen und auch ‚Einzelkämpfer’ traten hervor und verschwanden gleich wieder in der Versenkung. Das führte natürlich dazu das die ‚frühen’ Reporte – etwa aus den 50ger und 60ger Jahren – erst viel später gemeldet und untersucht wurden.

Die irischen Berichte unterscheiden sich nicht von denen aus anderen Weltgegenden. Es werden die gleichen UFO-Formen und Effekte geschildert. Auch unidentifizierte ‚Feuerkugeln’ die sich oft über Generatoren, Kraftwerken oder Überlandlleitungen tummeln sind dort aktiv und selbst über dem örtlichen Friedhof von Roscommon erschien ein ‚Besucher’ am Himmel, der die geschätzte Länge eines Zuges aufwies.

UFO-Abductions werden – wie auch in anderen Teilen der Welt - erlebt und berichtet. Interessant an den irischen Fällen ist, dass auch in diesen außerkörperliche Erfahrungen und Poltergeistaktivität beschrieben werden.

Signifikant ist hier die merkwürdige Verbindung zur Irischen See an der Ostküste, einem ausgesprochenen ‚Hotspot’. Die Objekte überflogen nicht nur die Wasseroberfläche, sie tauchten aus dieser auch hervor oder vom Himmel in sie hinein, was natürlich die Vermutung bestärkt das die ‚Besucher’ ggf. irgendwo Unterwasserbasen besitzen und aus diesen heraus operieren.

Rund 70% der Erdoberfläche bestehen aus Wasser, etwa 50% sind Tiefsee mit einer Tiefe von unter 800 Metern – Gebiete die weniger erforscht sind als der Mond. Jedoch werden nicht nur Meere und Ozeane von den Unbekannten genutzt.

In Lough Gara wurden bereits um das Jahr 1926 ‚fliegende Lichter’ beobachtet die in den See eintauchten und aus ihm herauskamen – das gaben zumindest betagte Honoratioren den irischen Forschern zu Protokoll. Weitere Sichtungsschwerpunkte sind übrigens Lough Derg, Lough Key Forest Park und die Dublin-Wicklow Mountain Range.

Wenn man die Sichtungsberichte nach Provinzen aufteilt führen Cork und Kerry. Kurioserweise findet sich dort auch die größte Dichte an megalithischen Steinkreisen in ganz Europa. Man kann darüber spekulieren ob mit den Kreisen am Boden ein Pedant zu den Kreisen | Scheiben am Himmel geschaffen werden sollte.

Kosmische Witzbolde

Die UFO-Piloten verfügen offenbar über einen etwas merkwürdigen | schwarzen Sinn für Humor, den sie den Iren gerne angedeihen lassen. Im Jahr 1967, am 17. Februar, wurde ein Einwohner aus dem Gebiet des County Monaghan von einem großen Objekt überflogen das Autogeräusche [sic] von sich gab und auf die Grenze zu Nordirland zusteuerte.

Unweit Belfast beobachtete ein Mann namens William Busby im gleichen Jahr ein ‚altertümliches Luftschiff’ das sich jedoch mit unglaublich hoher Geschwindigkeit über den Himmel bewegte und nach nur 10 Sekunden verschwand. Das erinnert an die Airship-Sichtungen aus den USA, die 1896 | 1897 vermeldet wurden.

Historische Anleihen nahm auch ein weiteres UFO das an die ‚Geisterraketen’ erinnerte die 1946 Europa unsicher gemacht haben. Zwei Zeugen aus Cloyne bemerkten eine schnell fliegende ‚Rakete’ bzw. ein raketenförmiges Objekt das von der See her das Festland ansteuerte und intervallweise unsichtbar wurde. Es verschwand außer Sicht und hinterließ ratlose Beobachter.

Im Jahr 2003 beobachtete ein Zeuge aus dem Gebiet von Beaumont im Norden von Dublin plötzlich ‚zwei Monde’ am Himmel. Einer der ‚Monde’ schrumpfte zusammen, so als ob er sich mit großer Geschwindigkeit entfernen würde. Vielleicht haben wir es in dem Fall auch nur mit einer atmosphärischen Spiegelung zu tun?

Aliens und Men in Black & Beige

Schon kurz nach dem Krieg machten Aliens Irland unsicher. Zu Weihnachten 1945 besuchte ein Zeuge seine Verwandten die auf einer Insel an der Westküste leben. Nach der Feier wartete er gegen Mitternacht auf einen Fährmann der ihn auf das Festland bringen sollte, jedoch erschien ein ganz anderer ‚Transporteur’.

Zuerst war nur ein Stern zu sehen der sich rasch näherte und sich letztlich als Objekt mit einem viereckigen ‚Unterbau’ herausstellte das auf seiner Oberseite eine Kuppel hatte. Während es ‚wasserte’ ging der Zeuge hinter einigen Steinen in Deckung.

Kurz darauf erhob sich das Vehikel wieder in die Lüfte und landete nun auf einem nahe gelegenen Feld, wobei es Geräusche wie ein Bohrer von sich gab. An der Kuppel öffnete sich eine ‚Pforte’ und einige Wesen spazierten ins Freie, die aus der Entfernung heraus menschlich wirkten.

Sie sammelten einige Dinge vom Boden auf und schienen die Gegenwart des Zeugen bemerkt zu haben, da sie immer wieder zu seinem Versteck blickten. Nach vollbrachter Tat marschierten die Ufonauten zu ihrem Schiff zurück, das startete und am Himmel entschwand.

1971 war eine Zeugin namens Vivian mit zwei Freunden im Auto unterwegs. Sie fuhren von Cork nach Youghal, als sie am Straßenrand plötzlich eine feurige ‚Erscheinung’ bemerkten die sich aus der Nähe als orangefarbene, glühende Kugel entpuppte.

Diese verfolgte sie nun, wobei sie anfänglich sacht durch die Lüfte segelte und später anfing auf und ab zu hüpfen und den Erdboden zu berühren schien, wie ein Ball der aus großer Höhe abgeworfen wurde. Das UFO nahm dann einen silbernen Farbton an und schien in der Mitte eine schwarze Linie zu besitzen die den Körper in zwei gleichgroße Hälften teilte. Die Zeugen hielten den Wagen an als noch mehr Lichter auftauchten und ihnen den Weg zu versperren schienen.

Zu ihnen gesellte sich ein kurioser Autofahrer, der komplett in beige gekleidet war, die Haare sehr kurz trug und pechschwarze, große Pupillen hatte. Die Zeugen bemerkten dass auch seine Hautfarbe im gleichen Ton gehalten war wie seine Kleidung und die Innenausstattung des Wagens. Der Fremde bot an die UFOs vor ihnen zu umfahren um so zu belegen dass es völlig gefahrlos sei.

Er startete und fuhr unter den am Himmel manövrierenden Objekten vorbei, wobei sein Wagen kleiner zu werden schien. Er machte kehrt, konnte aber die drei verschreckten Zeugen nicht dazu bewegen es ihm gleich zu tun. Er startete abermals – wobei kein Motorengeräusch zu hören war und fuhr davon, mit ihm verschwanden auch die Flugvehikel.

Als die Zeugen zu Hause ankamen ‚fehlten’ ihnen fünf Stunden – so lange konnte der ganze Vorfall unmöglich gedauert haben. Der Report hatte noch ein interessantes Nachspiel, denn wenige Tage darauf wurde der Freund der Zeugin Vivian von drei schwarz gekleideten Herren aufgesucht die sich nach ihr erkundigten und ankündigten mit ihr sprechen zu wollen – allerdings tauchten sie nie wieder auf.

Die Mahoney-McManus-Sichtungen

Es war am frühen Morgen des 30. September 1992 als der Farmer John McManus, gegen 4h45, nackt auf dem Bett liegend in seinem Schlafzimmer erwachte. Seine Füße waren schmutzig und der Boden übersäht mit Dreck und Steinen.

Nachdem er sich seinen desolaten Zustand nicht erklären konnte, unterzog er sich einer Hypnose-Regression und dabei kam eine klassische UFO-Entführungserfahrung zu Tage. Fremdartige Wesen verschleppten ihn und er fand sich in einem hell erleuchteten Raum wieder in dem ‚medizinische’ Eingriffe an ihm vorgenommen worden sind.

Bestätigt wird seine Schilderung indirekt von seiner Nachbarin Rose Mahony, die am gleichen Morgen um 5h15 austreten musste und durch das Badezimmerfenster aus einen runden Flugkörper ausmachte, der mit hellen Lichtern bestückt war. Sie weckte ihre Kinder und sie beobachteten die Erscheinung über 20 Minuten hinweg.

Am 14. März 1993 sahen Mr. McManus und zwei Freunde, während sie sich gerade im Freien aufhielten, ein vom Himmel auf den Boden fallendes Licht, dass in zwei separate Leuchtquellen zerfiel. Beide stiegen wieder auf und flogen gen Norden davon.

Mr. John McManus hatte am 26. März 1994 eine weitere unheimliche Begegnung. Um 1h30 sah er aus dem Fenster und entdeckte einen diskusförmigen Apparat am Himmel der ein Licht von sich gab das an brennendes Magnesium erinnerte. Der ‚Besucher’ pendelte hin und her und verschwand kurz darauf.

Der Vater von Mr. McManus war gerade zu Besuch, als sich am 16. März 1995 ein weiterer Zwischenfall ereignete. Mehrere scheibenförmige Objekte waren am Himmel zu sehen, eines von ihnen richtete einen ‚Scheinwerfer’ auf den Boden als ob es etwas suchen würde. In Blickrichtung auf das Meer tauchte ein sehr großer Flugkörper auf, der die Ausmaße eines Transportflugzeuges hatte.

Am 11. September 1996 blickte Frau Mahony gegen 4h45 aus dem Fenster und sah am Himmel ein großes Objekt das die Sterne abdeckte. Sie rief ihren Mann herbei und sie konnten sechs helle, scheibenförmige UFOs beobachten die die Gegend taghell erleuchteten.

Im Visier

Ein besonders bizarrer Fall ereignete sich am 29. Dezember 1958 auf einer Farm unweit Portglenone in Nordirland. Der Farmer Joseph Bennett durchquerte gerade sein Land als er am Himmel ein schwarzes Objekt bemerkte das entlang einer Baumreihe flog. Scheinbar war man an Bord des UFOs abgelenkt den der Flugkörper prallte gegen eine ‚im Weg stehende’ Eiche und teilte diese in der Mitte durch. Zwar gab es reichlich Kleinholz doch der Bruchpilot flog unbeschadet davon.

Begegnungen mit UFOs verlaufen auch in Irland nicht immer freundlich. Am 1. März 1996 war eine Familie im Bereich des abgelegenen Sugar Loaf Mountain unterwegs. Plötzlich tauchte ein scheibenförmiger Flugkörper am Himmel auf und bedrängte die verängstigten Insassen mit ‚Harakiri-Flügen’ direkt auf das Auto zu, um dann abrupt die Richtung zu wechseln und das ‚Spiel’ von neuem zu beginnen. Fluchtartig verließen die Zeugen das Areal.

Wie Ermittlungen von Dermot Butler und Carl Nally ergaben gab es an dem Tag weitere Meldungen über ähnliche Zwischenfälle bei der Garda – der irischen Polizei. Die Gegend scheint ein kleiner Hotspot zu sein, den immer wieder meldeten Autofahrer das sie in der Gegend von ‚fliegenden Lichtern’ verfolgt wurden. Teilweise flogen diese knapp über der Straße.

Ein weiterer ‚feindlicher Zwischenfall’ ereignete sich am 4. Januar 2004. Involviert waren drei Verkehrsmaschinen, die Zeugen wurden auch in diesem Fall von den Forschern Dermot Butler und Carl Nally interviewt. Gegen 20h30 waren eine Boing 737-400 und eine Airbus 330 auf dem Weg nach Dublin.

Von der 737 aus bemerkte man ein sich näherndes dreieckiges Flugobjekt mit stroboskopischen Lichtern, die aufblitzten als würde von dort aus jemand das Flugzeug fotografieren. Der Eindringling umzirkelte die Maschine und die Besatzung hatte den Eindruck irgendeine Art von ‚Energie’ würde auf sie gerichtet. Tatsächlich beobachtete die Besatzung der Airbus 330 einen purpurfarbenen ‚Glorienschein’ um die Boing.

Das UFO umkreiste den Jet derart massiv dass Luftturbulenzen entstanden und die Außentemperatur anstieg. Das Dreieck verschwand und nachdem die Maschine gelandet war, stellte man Schäden an den Tragflächen fest, die aussahen als habe jemand mit dem Hammer darauf geschlagen.

Gut zwei Stunden später – wir schreiben noch immer das gleiche Datum – erwischte es eine Airbus 320-200 Maschine die in Richtung Ostküste unterwegs war. Auch diesmal wurde das Flugzeug in aggressiver Art von einem Dreieck mit stroboskopischer ‚Beleuchtung’ umrundet so das Luftturbulenzen auftraten. In Anbetracht solcher Zwischenfälle ist es ratsam ‚merkwürdige’ Flugzeugabstürze auch auf mögliche ‚Fremdeinwirkung’ hin zu untersuchen!

Tödliche Begegnungen

Das UFOs ein ziemlich ungesundes Phänomen sind ist bekannt. Jedoch verlaufen tödliche Begegnungen nicht nur in den abgelegenen Winkeln der Welt sondern auch in Europa. Mancher UFO-Forscher ist durchaus angehalten seine Recherchen rasch durchzuführen solange der Zeuge noch lebt. Was etwas makaber klingen mag hat sich in der Form in Irland jedoch tatsächlich zugetragen!

Es ereignete sich am 27. März 1993 in der Snave Area, einem abgelegenen, ländlichen Gebiet. Der Zeuge Don Howley hatte einen Freund zu Gast. Gegen 1h30 am Morgen schien plötzlich helles Licht durch ein Fenster. Die beiden Männer verließen das Haus. Auf einem nahe gelegen Feld entdeckten sie eine leuchtende Masse und daneben drei Gestalten die sich lautlos durch die Pflanzung bewegten und leicht über dem Boden zu schweben schienen.

Sie trugen etwas wie ‚Tarnanzüge’. Nachdem die Ufonauten auf die beiden Männer aufmerksam geworden sind, drehten sie bei und bewegten sich auf das Haus zu. Die Zeugen verbarrikadierten sich jedoch sofort und wurden nicht weiter behelligt. Am nächsten Tag erfuhren sie, dass ihre Nachbarin in der Nacht an einem Herzinfarkt verstorben war.

Am 10. Mai 1993, gegen 23h, erschienen im Geschäft von Mr. Howley zwei fremdartige Männer. Er hörte plötzlich eine ‚Stimme in seinem Kopf’ die von einem der Unbekannten zu kommen schien. Er wurde darüber informiert das man sich bereits schon einmal getroffen habe – gemeint war der Vorfall im März diesen Jahres – und das sie auf dem Feld etwas gesucht hätten das ihnen abhanden gekommen war. Sie kündigten an wiederzukehren – was sie so auch in die Tat umsetzten - und verschwanden.

Am 31. August 1993 befand sich Mr. Howley in Kontinentaleuropa und überließ sein Haus zwei Freunden. Gegen 2h am Morgen erwachte einer von ihnen da grelles Licht durch das Fenster schien. Er stand auf und sah nach dem rechten. Auf dem Feld vor dem Haus – der Ort an dem sich auch die erste Begegnung abgespielt hatte - schwebte ein längliches Objekt das fluoreszierendes Licht von sich gab.

Zwei Gestalten marschierten von der Stelle aus zum Haus hin und der Zeuge war plötzlich paralysiert und konnte sich nicht mehr bewegen. Hier setzte beim ihm nun ein ‚Blackout’ ein, denn seine nächste Erinnerung war die, das die Ufonauten wieder in Richtung UFO gingen. Im Jahr 1994 musste die Untersuchung des Falles eingestellt werden. Mr. Don Howley verstarb im Alter von nur 35 Jahren!

Garda-Mutilation-Report

Das Phänomen der Tierverstümmelungen [Mutilations] ist zwar weltweit verbreitet, tritt in Irland aber kaum auf. Jedoch gibt es auch hier vereinzelt merkwürdige Fälle. Am Samstag den 4. Juni 1994 kontrollierte der Farmer John Slevin seine 39 Rinder die er auf eine Weide getrieben hatte. Sie waren in bester Verfassung und wohlauf.

Rund zwei Tage später, am Montag den 6. Juni, waren es nur noch 38 Tiere, den eines war unter mysteriösen Umständen umgekommen. Die genaue Todesursache ließ sich aber nicht mehr ermitteln, denn das Tier – dessen Kopf als einziges noch intakt war – bestand nur noch aus der ‚abgezogenen’ Haut und blanken Knochen. Weder der Farmer noch die lokale Garda konnte sich erklären was da genau geschehen ist.

Im Januar 1985 fand man 44 tote Lämmer unweit Ballymoney, im County Antrim. Keines der Tiere wies augenfällige Verletzungen auf, abgesehen von zwei punktförmigen ‚Löchern’ im Nacken. Im August 1995 erwischte es eine Kuh im Bressbrook Gebiet, nordwestlich von Newry gelegen. Das Tier war blutleer, vom Schädel war das Fleisch entfernt und die inneren Organe entnommen worden. Leider wurde der Kadaver veterinärmedizinisch nicht untersucht!

Gefährliche ‚Wolke’

Dermot Butler und Carl Nally berichten auf Seite 210 ihres Buches über einen erstaunlichen Zwischenfall der sich im Jahr 1993 in Ostengland, UK, abgespielt hat. Zu der Zeit kam es zu zahlreichen Tierverstümmellungen und da der finanzielle Verlust erheblich war, versuchte man mit Technik den Tierquälern auf die Spur zu kommen.

Es wurde ein computergestütztes Kamerasystem in einem Areal eingerichtet in dem es besonders oft zu entsprechenden Vorfällen gekommen ist. Tatsächlich registrierten die Bewegungsmelder etwas und einer Kamera gelangen Aufnahmen. Zu sehen war lediglich eine ‚weiße Wolke’ in der Bildmitte, an dem Ort wo sich am Tage ein verstümmeltes Lamm fand.

Es kann tatsächlich sein, dass dieser Schnappschuss den ‚Täter’ präsentiert, und zwar in seiner ‚Urform’ – also vor der soziokulturellen und optischen Anpassung als ‚UFO’ oder ‚Alien’ an das menschliche Auge. Es ist ja schon oft spekuliert worden, dass die beobachteten Entitäten und Objekte in ihrer ‚realen’ Erscheinung völlig anders daherkommen als sie sich uns präsentieren.

Iona

Die nordschottische Insel Iona, auf der Columban seine Residenz hatte, ist übrigens auch ein „Fensterort“, also ein Areal in dem es immer wieder zu paranormalen Erscheinungen kommt.

Columban bekehrte nicht nur Schotten und Pikten, er trat auch gegen das Ungeheuer von Loch Ness („Nessie“) an, das in früheren Zeiten nicht so „handzahm“ war wie heute. Das alles hielt aber einen seiner Mönche nicht davon ab, ein „Verhältnis“ mit einer „Seejungfrau“ zu beginnen, was letztlich dramatisch endete.

In früheren Jahrhunderten sah man auf der Insel gespenstische Mönche, deren Erscheinung von Glocken und überirdischen Klängen begleitet wurde und manche Menschen haben Szenen von Episoden aus der Geschichte Ionas gesehen, darunter die Plünderung des Klosters durch einfallende Wikinger.

So ganz geheuer war es wohl auf Iona noch nie gewesen, da dort zeitgenössischen Quellen nach auch Elfen hausten, die einen Mann zu ihrem Elfentanz zwangen, so dass dieser ein Jahr seines Lebens verlor.

In einem anderen überlieferten Fall kam es ebenfalls zu einer „unheimlichen Begegnung. In einem Haus wurde einmal eine ganze Feenschar beobachtet. Sie wurden zuerst draußen von einer norwegischen Besucherin gesehen. Die Wesen waren etwa dreißig Zentimeter groß.

Die englische Zauberin Dion Fortune hatte eine Freundin namens Netta Fornario, die 1930 unter bizarren Umständen starb. Nach ihrem Biographen Alan Richardson war Miss Fornario eine Künstlerin, die unter dem Namen Mac Tyler viele Artikel über Okkultismus geschrieben hatte. Auf einer Reise nach Iona wurde sie gefunden ... wie sie nackt auf einem kahlen Berg lag.

Ihr Körper war mit Kratzern übersät. Um den Hals trug sie eine Kette an der ein Kreuz Hing, in der Nähe ihrer Hand lag ein großes Messer, das benutzt worden war, um ein großes Kreuz in den Rasen zu stechen. Auf der Insel gab es Gerüchte über blaue Lichter, die in der Nähe der Stelle, an der man die Leiche fand, gesehen worden seien.

Der amerikanische UFO–Forscher und Autor John Mack, schildert uns ebenfalls ein mysteriöses Szenario, dass sich auf der Insel zugetragen hatte. Der Zeuge des „überirdischen Spektakels“ war ein Mann mit dem Pseudonym „Carlos“. Mack lässt uns wissen:

“Obwohl die Nacht pechschwarz und triefendnass war, sah Carlos vor sich über dem Meer eine pinkfarbene Dunstblase mit einem Durchmesser von etwa acht oder zehn Metern, die von „innen heraus leuchtete“.

Der leuchtende Nebel vor ihm aus dem sich seine Vision herauswachsen sollte, schien sich zu verformen. Es schien leicht zu blinken, wurde immer größer, bedeckte bald das Wasser und den Nachthimmel und umhüllte auch ihn“.

Daraufhin fand sich Carlos zeitversetzt in einem historischen „Ambiente“ wieder, in dem gerade eine Horde Wikinger die Insel überrannte und alles niedermachte, was sich ihnen in den Weg stellte. Carlos selber ist nicht mehr „er selbst“, sondern sieht sich in der Gestalt eines Einheimischen, zwölfjährigen Jungen. Nach einer Weile ebbt seine „Vision“ ab und er landete wieder in der gewohnten Realität an.

Quellen

John Keel, The Mohman Prophecies, IllumiNet • Manfred Poser, Phantome der Berge, Eulen Verlag, S. 109 • John Brooks, Die Geister Großbritanniens, Eulen Verlag, S. 254 • Ulrich Magin, Von UFOs entführt, Beck’sche Reihe, S. 93 • Janet Bord, Feen – Elfen – Zauberwesen, Econ Verlag, S. 83 • John Mack, Entführt von Ausserirdischen, Bettendorf Verlag, S. 454 • Andrew Donkin, Akte Aliens, Ueberreuter Verlag, S. 85 • Morton & Thoma, Tränen der Götter, Scherz Verlag, S. 309 • Angus Hall, Bestien, Scheusale und Monster, Ullsteinverlag, S. 21 & 67 • Jacques Vallee, Konfrontationen, Zweitausendeins Verlag, Frankfurt 1994, Seite 122 ff.
597 n. Chr. – UFO über Irland?
Eher durch Zufall bin ich auf das Buch „Irische Sagen und Legenden – Von Helden, Heiligen, Elfen und Druiden“ gekommen. An sich war es nicht wirklich Zufall, ich bin derzeit auf der Suche nach einer irischen Überlieferung in der es um Kornkreise und himmlische Besucher geht, jedoch fand ich in dem Buch nicht das Gesuchte, sondern etwas anderes, nicht weniger interessantes. 
Der „Aufhänger“ der Sage die uns beschäftigen soll ist der Tod des Columban von Iona, einem Priester und Missionar der seinen christlichen Eifer in Irland und Schottland ausgelebt hat. 
Zu seinem Tod im Jahr 597 wird erzählt, dass ein Fischer in Donegal, im Westen der Insel, wo der Missionar geboren wurde, eine bizarre Himmelserscheinung wahrgenommen hat. Interessant an der Angelegenheit ist der Umstand dass der Report in Ich-Form verfasst worden ist und sie liest wie ein neuzeitlicher UFO-Bericht (Seite 269 im Buch): 
In dieser Nacht fischte ich mit einigen anderen Burschen und Männern im Tal des Flusses Fend, der von Fischen überquillt. Dann sahen wir, wie das ganze Himmelsgewölbe plötzlich erhellt wurde. 
Überwältigt von diesem Wunder hoben wir unsere Augen und schauten nach Osten hinüber. Und siehe, dort erschien etwas wie eine ungeheure Feuersäule, die zu der mitternächtlichen Stunde geradewegs emporstieg, als wolle sie die ganze Erde in Licht tauchen wie die Sommersonne am Mittag. 
Und nachdem die Säule in die Himmel eingedrungen war, wurde es dunkel, als wäre die Sonne eben untergegangen. Und nicht nur wir, die wir am gleichen Orte beisammen waren, beobachteten den Glanz dieser Lichtsäule, auch andere Fischer, die hier und dort an verschiedenen Stellen denselben Fluß entlang bei der Arbeit waren, wurden, wie sie uns später erzählten, durch die gleiche Erscheinung in Furcht und Schrecken versetzt“.

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