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„Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.“ Arthur C. Clarke

Samstag, 5. September 2015

Muhnochwa: Indiens Chupa-Chupa

Lichtkugel: Ermittler mit Muhnochwa-Model
Im Jahr 2002 hielt ein merkwürdiges Phänomen den Norden Indiens in seinem Bann. Merkwürdige, aggressive „Lichtbälle“, die von den betroffenen Einheimischen "Muhnochwa” [„Gesichtkratzer“] genannt wurden, versetzten die Bevölkerung im indischen Unionsstaat Uttar Pradesh in Angst und Schrecken.

Uttar Pradesh

Da wir uns im Folgenden mit Vorfällen in Uttar Pradesh beschäftigen werden, ist es sinnvoll, sich die geographische Lage näher zu verdeutlichen: Der Bundesstaat Uttar Pradesh; ist mit 110 Mio. Menschen der bevölkerungsreichste der Indischen Republik. Hauptstadt des Staates ist Lucknow. Die Hauptsprachen sind Hindi und Urdu.

Die Gesamtfläche beträgt 294.413 qkm. Das Staatsgebilde erstreckt sich vom Hochgebirge des Himalaya über die vorgelagerten Randgebirge und die fruchtbare nordindische Tiefebene bis zu den nördlichen Ausläufern des Dekkan-Hochlandes.

Das fruchtbare Tiefland wird von den Flußsystemen des Ganges und Yamuna [Zusammenfluß in Allahabad] und des Ghaghara be- und entwässert. Das Gebiet liegt zwischen 50 und 200 m hoch. Sein Hauptproblem sind die alljährlichen Überschwemmungskatastrophen. Allerdings bringen die Fluten auch wertvollen Dünger mit sich. Die Ebene ist intensiv bewirtschaftet und verkehrsmäßig gut erschlossen.

Wichtige Touristikzentren sind Agra [mit dem weltberühmten Taj Mahal, dem wichtigsten Ziel ausländischer Touristen überhaupt] sowie Fatehpur Sikri und Varanasi. Uttar Pradesh ist der Bundesstaat mit dem höchsten Tourismusaufkommen der Republik. Dies ist hauptsächlich auf den starken innerindischen 'Pilgertourismus' zu den vielen heiligen Stätten zurückzuführen.

Das Phänomen

Glaubt man den zahlreichen Augenzeugenberichten, ergibt sich über die Vorfälle in Indien ein vergleichsweise einheitliches Bild. Rund 100 Menschen schilderten des Nachts von kugelartigen, rotleuchtenden Objekten mit blinkenden Lichtern angegriffen worden zu sein.

Die Vorfälle hatten ungefähr im Juli begonnen – also genau ein Jahr nach dem Auftauchen des merkwürdigen „Affenmannes Hanuman" – einer haarigen, phantomartigen Kreatur die zahlreiche Menschen angegriffen haben soll und den Namen des hinduistischen Affengottes erhielt.

Diese Objekte hätten die ungefähre Größe von Fußbällen und attackierten die Menschen während sie [aufgrund der Hitze] auf den Dächern übernachten. Glaubt man der indischen Nachrichtenagentur PTI gab es rund sieben Todesfälle, die mit diesen Objekten in Zusammenhang stehen, wobei nicht ganz klar ist, wie die Menschen verstarben. Das heißt, ob also die Objekte direkt den Tod verursacht haben oder viel mehr, die in Panik geratenen bei der Flucht verstorben sind.

Interessant ist der Umstand, dass die betroffenen Zeugen Verbrennungen hatten. Die Verletzungen die zugefügt wurden, waren so schwer, dass sie über mehrere Tage hinweg in Krankenhäusern behandelt werden mußten. Daneben stellten die Mediziner fest, dass viele angegriffene Personen ein Trauma aufweisen.

Die Angriffe begannen in den Bezirken Mirzapur, Chandauli, und Varanasi und breiteten sich dann über den ganzen Osten des Bundesstaates aus. Jedoch war nicht nur der indische Bundesstaat Uttar Pradesh betroffen, sondern auch aus dem angrenzenden Nepal kamen Berichte über diese Kugeln.

In der Stadt Nepalgunj wurde eine Frau an zwei aneinanderfolgenden Nächten angegriffen, was auch von ihren Nachbarn beobachtet worden ist. Ein Zeuge für die Präsenz dieser Objekte war der hiesige Superintendent der Polizei, der das Objekt ebenfalls beobachten konnte.

Offensichtlich handelte es sich bei dem Phänomen um keine Massenhysterie, den es konnten fünf Videotapes aufgenommen werden auf denen die Objekte zu sehen seien sollen und ein Staatsbeamter konnte eines der Objekte fotografieren.

Am Mittwoch, dem 7. August 2002, hielt Kanpur-Bezirksmagistrat Arvind Kumar eine Versammlung mit dem IIT [Indisches Institut für Technologie] Direktor Sanjay Dhande ab. Eine IIT-Mannschaft solle vor Ort nach dem rechten sehen und das Phänomen erklären, so die Vorgabe.

Da die Zeugen angaben, die Objekte würden von technischen Geräten „angezogen“, war man findig und positionierte einen laufenden Mixer mit einer in der Nähe befestigten Kamera. Tatsächlich wurde dieser „Köder“ angenommen. Auf dem Band soll ein kugelförmiges Licht zu sehen sein, das an der Kamera vorbeifliegt.

Signifikant ist nun jedoch die Auswertung der Zeugenaussagen gewesen. Denn es meldeten sich unabhängige Beobachter, die angaben, dass die Objekte in ihrer eigentlichen Form oval und metallisch seien. Jedoch emittierten die Objekte soviel Licht, dass sich somit der Eindruck der Kugelform ergeben hätte.

Bei dem Versuch die kleinen Scheiben zu fangen hatten sich die Zeugen schwere Schnittverletzungen geholt. Daneben schien es den Objekten auch möglich gewesen zu sein, Elektroschocks abzugeben!

Arvind Kumar - der Bezirksmagistrat von Kanpur - meinte deshalb auch, das die Zeugen doch ziemlich eindeutig von einem „mechanischen Ding mit Blinklichtern“ redeten – nicht mehr und nicht weniger. Tatsächlich ist es erstaunlich, dass noch niemand auf das nahe liegende gekommen ist.

Da war die Rede von „gentechnisch veränderten Insekten“, Fledermäusen oder Kugelblitzen, doch das offensichtliche wurde nicht erkannt: Bei den Objekten handelte es sich ziemlich eindeutig um kleine, unbemannte, Scheibenförmige „Drohnen“ die mit nichtletalen Waffen ausgerüstet waren. Solche Objekte bezeichnet man als UAV [Unmanned Aerial Vehicles].

Die Existenz scheibenförmiger Drohnen ist keine Science Fiction – sowohl das US-Militär als auch die SWAT - Sicherheitskräfte verfügen über eine Sikorsky „Drohne“ mit dem Namen „Cypher“. Ein scheibenförmiges Konstrukt mit einem Rotor.

Jedoch sind die in Indien eingesetzten Drohnen um einiges weiterentwickelt, als etwa die uns bekannten UAV. Jedoch scheinen die USA auch ganz andere UAV zu besitzen.

Der deutsche Autor Andreas von Retyi schildert in seinen Büchern „Geheimbasis Area 51“ und „Streng geheim Area 51 und die Schwarze Welt“ Kopp Verlag in Rotenburg, dass zahlreiche Personen über dem Testgelände in Nevada hell strahlende „Lichtpunkte“ beobachtet haben, die unkonventionelle Flugmanöver durchgeführt haben: plötzliche Stopps, abrupte Richtungswechsel und ähnliches mehr.

Diese Objekte wurden gefilmt und waren auch im deutschen Fernsehen zu sehen. Da menschliche Piloten einer solchen Belastung nicht gewachsen wären, müssen es also UAV gewesen sein, die dort getestet worden sind. Hell strahlend und ungemein manövrierfähig, wie die in Indien beobachteten Objekte!

Spekulationen

Die Datensätze sind zu ungenau um wirklich feststellen zu können, was in Indien für Panik sorgte. Einige Faktoren jedoch können sicherlich ausgeräumt werden. Zum einen waren es keine Kugelblitze die beobachtet wurden, zum anderen ist das Argument der „Massenhysterie“ bei 100 Verletzten, fünf Videotapes und mindestens einer Fotografie nicht haltbar.

Es ergeben sich somit zwei Möglichkeiten: Zum einen haben wir es hier mit einem Phänomen zu tun, dass im Zusammenhang mit UFOs steht. Aufgrund der Scheibenform und der Flugeigenschaften wäre es möglich, dass diese Objekte das sind, was in frühen Jahren der UFO-Forschung als „Telemeterscheiben“ bezeichnet wurde.

Die andere Möglichkeit ist die, dass eine „unbekannte Macht“ UAV einsetzt. Eine mögliche Erklärung wäre die der „psychologischen“ Kriegsführung. Der Einsatz dieser „Drohnen“ führte bisher schon zu einer regionalen Destabilisierung:

Fremde wurden auf den Strassen der betroffenen Gebiete verprügelt, weil man sie für Agenten hielt, eine wutentbrannte Menge versuchte eine Polizeistation zu stürmen und im Parlament von Uttar Pradesh kam es wegen dem Phänomen ebenfalls bereits zu Streit, da die oppositionelle Samajwadi Party der Regierung Unfähigkeit in dieser Frage vorwarf.

Wenn man sich die Diskussion von 2002 in Indien noch mal vergegenwärtigt, gehen die meisten Schuldzuweisungen in Richtung Pakistan – dem „Erzfeind“ also. Wobei ein Land der „Dritten Welt“ sicherlich nicht in der Lage sein dürfte, solche Hightech - UAV zu konstruieren und einzusetzen. Möglich, dass diese „unbekannte Macht“ die Stimmung in Indien gegen Pakistan „anheizen“ wollte und aus diesem Grunde – psychologisch geschickt, „Drohnen“ einsetzte.

Wie gesagt, alles reine Spekulation. Vielleicht ergibt sich in der Zukunft die Möglichkeit mehr zu erfahren, denn selbst die modernsten „Drohnen“ können einen Unfall haben... [Quelle: www.ufoindia.com]

Update: Die merkwürdigen Feuerbälle die in Indien Menschen angreifen sind vielleicht noch immer aktiv und haben ihren „Aktionsradius“ von Uttar Pradesh nach Uttranchal ausgeweitet. So beobachtete man am 2. September 2002 ein grünes 'Licht' über dem Terai-Gebiet von Kumaon und einen feurigen Körper, der die gleiche Wirkung hatte wie es von Muhnochwa überliefert ist, den es gab über ein Dutzend Verletzte.

Dorfbewohner sagten aus, das gegen 20h ein grüner Streifen am Himmel beobachtet werden konnte, der rund 20 Sekunden über Khatima, Sitarganj, Kichha, Kashipur, Jaspur und Maldwani in Udham Singh Nagar-Bezirk erschien.

Der Zeuge Arvind Bisht aus Ramnijaswa sagt, daß er in seinem Hof saß, als er davon 'geblendet' wurde. In Punnapur, nahe Khatima, wiesen zwei Mädchen Gesichtsverletzungen auf und wurden während der Erscheinung Ohnmächtig.

Dr. Ramsagar, Direktor des Staats-Observatoriums bei Mainital hält das beobachtete Phänomen für einen Meteor, die Verletzungen der Zeugen würden sich durch dessen herabfallende Fragmente erklären.

Jedoch wurde zu dem Zeitpunkt kein Meteor registriert, was laut Dr. Ramsagar auf den dunstigen Himmel zu jener Zeit zurückzuführen sei. Ein Journalist aus Kichha Mahid Khan sagte aus, dass ein kleiner brennender Stein in seiner Nähe auf den Boden gefallen war.

Nun erhielt ich das Mail eines Lesers, der mir mitteilte dass in der online Ausgabe der britischen Zeitung „The Scotsman“, ein interessanter Artikel zu dem Thema erschienen sei. Dieser stammt von Ian MacKinnon, der die Redaktion in New Delhi vertritt und zum Thema recherchiert hat.

Der Artikel enthält eine gute Zusammenfassung der bisherigen Vorfälle, mit einem interessanten Detail, dass dem schottischen Journalisten gemeldet worden ist. Unter vorgehaltener Hand, geht die Polizei vor Ort offensichtlich nun davon aus, dass ein ferngesteuertes Flugobjekt das Säure verspritzen kann, für die Vorfälle verantwortlich ist.

Dieses werde von jemandem gesteuert, der für Unruhe in der Bevölkerung sorgen möchte! Somit erhärtet sich nun unser Verdacht, dass hier womöglich "psychologische Kriegsführung" erprobt wurde!

Die öffentliche Aufregung über die Muhnochwa - Attacken spiegeln sich nun zwischenzeitlich sogar in der Innenpolitik von Uttar Pradesh wieder. Minister Mayawati nahm nun die oppositionelle Samajwadi Party aufs Korn, der er vorwarf das Phänomen für ihre eigenen politischen Ziele zu missbrauchen.

Offensichtlich hat sich die Untätigkeit der Behörden bis nach ganz oben hin ausgewirkt und der Duck auf die Verantwortungsträger wächst. Das grundlegende Problem scheint auch zu sein, dass niemand eine überzeugende Erklärung für das Phänomen liefern kann und sich die Angaben von Polizei, Behörden und Wissenschaftlern laufend widersprechen.

Während sich die Wissenschaftler vom Indischen Institut für Technologie mit ihrer „Kugelblitz“ – Erklärung blamiert haben, betätigt sich die regionale Polizei als Wilderer und erschießt Füchse und Fledermäuse und anderes „verdächtiges“ Getier.

Momentan scheint ein nicht unbeträchtlicher Aktionismus angelaufen zu sein und immer wieder neue „Fundstücke“ werden präsentiert. Das von der Polizei angegebene „gentechnisch veränderte“ Insekt, das rotleuchtende Augen und ein blau leuchtendes Hinterteil haben soll erwies sich nun als Grashüpfer!

Dessen ungeachtet breitet sich das Phänomen aus. Betroffen sind bisher die Bezirke Mirzapur, Chandauli, und Varanasi daneben nun auch Sultanpur, Sitapur, Rai Bareily, Pratapgarh, Lakhimpur Kheri, Pilibhit, Lucknow, Kanpur, Allahabad, alles im Bereich des östlichen Uttar Pradeshs.

Wie man nun zwischenzeitlich festgestellt hat, weisen zahlreiche Opfer der Objekte ein Trauma auf und die Verletzungen sind zum Teil so schwer, dass die Behandlung mehrere Tage in Anspruch nimmt. Das Phänomen empfindet man in Indien nun als gar nicht mehr komisch. Zwischenzeitlich fordert ein Experte aus Allahabad das Eingreifen der Nationalen Menschenrechts-Kommission.

Update²: In Puranpur, nah Pilibhit, Uttar Pradesh, tauchte am 26. August 2002 ein fremdartiges Objekt am Himmel auf, dass einen summenden Ton von sich gab und mit einem ‚Lichtstrahl’ nach allem zielte was sich am Boden bewegte und Verbrennungen hervorrief.

Bereits am 25. August wurde eine Kuh getötet und weitere hatten Brandverletzungen davongetragen. Wenige Tage danach entdeckte man den verbrannten Leichnam eines Mannes und ein kleines Mädchen entkam mit Brandverletzungen, nur durch die Flucht in ein Haus, dem heißen ‚Lichtstrahl’ des Objektes, welches noch einige Zeit am Himmel herumflog.

Das eigentlich signifikante an den Zwischenfällen sind die Parallelen zu brasilianischen Berichten aus dem Jahr 1977. Auch dort schilderten die Menschen fliegende Objekte die mittels ‚heißem’ Licht Verbrennungen hervorriefen und auch dort waren Todesfälle zu beklagen. [Quelle: www.ufoindia.com]

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