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Samstag, 3. Oktober 2015

Amerindians & UFOs


Eines der Bücher die ich zu Weihnachten bekommen habe ist ENCOUNTERS WITH STAR PEOPLE. Geschrieben hat es Dr. Ardy Sixkiller Clarke (ehemals Professorin an der Montana State University) – alleine schon der Name der Autorin rechtfertigt den Kauf des Buches! ;-) 

Es geht darin um UFO-Kontakte von US-Amerindians. Wer diesen Blog aufmerksam verfolgt wird wissen, dass gerade Indianerreservate zu den Hotspots zählen und Amerikaner mit indianischen Wurzeln überproportional vertreten sind wenn es um Sichtungen und Abductions geht! 

Etwas gruselig ist der Umstand dass 8 Zeugen die Sixkiller interviewt hat verstorben sind. Tatsächlich fällt mir jetzt kein anderes UFO-Buch ein in dem es eine ähnliche Sterberate gab. 

Dies erinnert mich an das erste Bigfoot-Buch von David Paulides. Dieser befragte kalifornische Hoopa zu ihren Erlebnisen, worauf 4 Zeugen kurz danach verstarben. 

Es sollte daran erinnert werden, dass es bei den traditionellen Amerindians als Tabu gilt sich über paranormale Erlebnisse auszulassen, vor allem wenn es um Fremde, also nicht Stammesmitglieder, geht, dies würde die sinistren und tödlichen Kräfte hinter den Phänomenen auf den Plan rufen. 

Erstaunt hat mich die sehr ambivalente Haltung der amerikanischen Ureinwohner zur UFO-Thematik. Während Esoteriker behaupten „Außerirdische“ und „Indianer“ seinen die besten Freunde, sind die Erfahrungen offenbar vielfach negativer Natur. 

Abductions, Tierverluste durch Mutilations, paranormale Wechselwirkungen und bizarre Vermisstenfälle führen dazu dass man die Fremden gerne auch mal mit Schusswaffen unter Feuer nimmt, etwa wenn sie Haustiere verschleppen wollen (S. 25). 

• Am 26. November 2006 ereignete sich ein Vorfall unweit Billings, Montana, der verblüffende Parallelen zu einem Zwischenfall in Dulce, Neu Mexiko offenbart. 

Ein Ehepaar (ein Tribal-Cop und eine Lehrerin) feierten ihr 20jähriges Beziehungsjubiläum und waren zu diesem Zweck gen Billings unterwegs. 

Auf dem Weg fielen ihnen auf der Straße vier Rinderkadaver auf, die der Zeuge etwas näher untersuchen wollte. Man hatte ihnen Augen und Ohren entfernt, bei zwei Tieren war die Haut von den Beinen und bei einem Tier alle vier Beine entfernt worden. 

Daraufhin tauchte am Himmel ein zylindrisches, enorm großes (Vergleichsgröße Football-Feld) Objekt auf welches zuerst über ihnen zirkelte und sich dann direkt über ihnen befand. Es strahlte mehrere helle Lichter auf sie, wobei der Wagen seinen Dienst versagte und nicht mehr ansprang. 

Hier setzte bei beiden ein „Blackout“ ein und sie „erwachten“ vier Stunden später, der Wagen befand sich auf entgegen gesetzter Spur in umgekehrter Fahrtrichtung. 

Die Tierkadaver waren verschwunden, ebenso wie die Waffe die der Zeuge mit sich geführt hatte. Erst nach einigem Suchen fand man sie wieder. Die 357ger Magnum hatte jedoch einen geschmolzenen Lauf und war nicht mehr einsetzbar. (S. 3) 

Tierverstümmelungen scheinen integraler Bestandteil des UFO-Phänomens zu sein. An der Grenze von Idaho und Wyoming, genauer an den Togwotee Mountains, waren drei Jäger auf der Pirsch, als ihnen nachts über einem Hügelkamm schwebend ein UFO auffiel. 

Es war rund und hatte an seiner Unterseite zahlreiche Lichter, die den Eindruck einer fliegenden Stadt erweckten. Die drei Männer betrachteten es durch die Zielfernrohre ihre Gewehre und überlegten es unter „Feuer“ zu nehmen, was jedoch wieder verworfen wurde da man nicht wusste wie wohl die Reaktion der Ufonauten ausfallen würde. 

Nach rund 40 Minuten Betrachtungszeit bemerkten sie, dass etwas aus dem Vehikel herabgeworfen wurde, anschließend verschwand der „Besucher“. Am nächsten Ort waren die Jäger am „Tatort“ angekommen, also auf dem fraglichen Hügelkamm und entdeckten einen weiblichen Büffel, verstümmelt und aufgeschlitzt. 

Das Tier war trächtig gewesen und ein Embryo lag daneben. Augen, Ohren, Genitalien und die Plazenta fehlten. Die Männer machten keine Meldung, da sie mit dieser Barbarei nicht in Zusammenhang gebracht werden wollten. (S. 127ff) 

• Der St. Louis Democrat (Montana) brachte am 19. Oktober 1865 einen erstaunlichen Bericht. Demzufolge habe der Trapper James Lumley, auf der Höhe des heutigen Great Falls, ein hellleuchtendes, „abstürzendes“ Objekt am Himmel beobachtet, welches explodierte und in Flammen aufging. 

Nachdem das „Ding“ zu Boden gegangen war, breitete sich ein tornadoartiger Wind im Wald aus und es stank nach Schwefel. Trotz des dramatischen Niedergangs war dennoch ein „Objekt“ am Boden auszumachen, welches in seinem Inneren mehrere „Räume“ hatte, daneben waren auf dessen Oberfläche ihm unbekannte „Zeichen“ zu sehen. 

Über die Form wurde nichts verlautbart, wahrscheinlich war das „UFO“ zu stark verbeult. Kurz erwähnt wird im Buch noch ein kurzer Report über einen „metallischen Vogel“ am Himmel, der 1897 von Cowboys in Tombstone, Arizona, „stillecht“ unter Feuer genommen wurde (S. 7) – Cowboys und Aliens eben… 

• In den kanadischen Reservaten ist oftmals vom spurlosen Verschwinden ganzer Familien die Rede, parallel einher wurden UFOs am Himmel beobachtet. 

Sixkiller erwähnt einen Fall bei dem eine 14köpfige Familie sich „in Luft aufgelöst“ habe. „Übriggeblieben“ sei lediglich ein verbrannter Kreis am Boden nahe der Familienresidenz, dieser hielt sich über Jahre! (S. 19) 

• UFO-Berichte die keiner mag handeln oft von Autos bzw. Vans die aus UFOs herauskommen, oder aber in sie hinein fahren. Ein Zeuge beschrieb dass er auf seinem Grund und Boden regelmäßig UFOs bemerkte aus denen schwarze Limousinen herausfuhren. 

Eines Nachts blieb einer der Wagen mit einem Platten auf der Strecke liegen und ein menschlicher Fahrer bat um Support. Im Wagen befanden sich außerdem drei Männer und zwei Frauen in normaler Bekleidung die jedoch nichts sagten. 

Für seinen Hilfsdienst erhielt der Zeuge 10 Silberdollar. Er war sicher es mit Amerikanern zu tun zu haben, was belegen würde das irdische Flugscheiben technisch möglich sind! (S. 39ff) 

• Bei der „Verortung“ der Berichte hält sich Sixkiller in der Regel zurück, genaue Ortsangaben sind absolute Mangelware. Ein Zeuge der bei der Airforce gedient hatte (vielleicht in Oklahoma), schilderte, dass er und zwei Kameraden, winters und nachts, nach einem Alarm ein UFO über der Militäranlage gesehen hätten. 

Es hatte einen Durchmesser von 50-60 Fuß und eine Größe von 25-35 Fuß, es besaß kleine Fenster durch die gedämpft Licht schien, hineinblicken konnte man nicht. 

Es war aus grauem Metall und absolut ebenmäßig ohne Ecken und Kanten und die Lichter der Luftwaffenbasis spiegelten sich darin. Am nächsten Tag erklärte man ihnen, dass sie einen Experimentalflugkörper gesehen hätten, der im Rahmen einer „psychologischen Übung“ eingesetzt worden war, um zu sehen wie es um die Kampffähigkeit der Soldaten bestellt sei, wenn sich etwas ungewöhnliches ereignet. (S. 55) 

Der Zeuge glaubte die Erklärung nicht. Allerdings würde sie durchaus Sinn machen, da sich an US-Militäranlagen ständig merkwürdige Dinge abspielen! So finden sich Reporte über „Werwölfe“ und andere Kreaturen die sich den Installationen genähert haben sollen – wahrscheinlich verkleidete Soldaten. Tatsächlich dürfte psychologische Kriegsführung erprobt worden sein, vielleicht mittels Hologrammen? 

• Indianerreservate in den USA und Kanada dürfen nur von Stammesmitgliedern betreten werden. Ausnahme sind natürlich die Casinobetriebe, die Verwaltung obliegt den Chiefs. Recht und Ordnung werden durch Tribal-Cops sichergestellt – die mit Abstand coolsten Typen die man sich vorstellen kann, kräftige Kerle, oft mit langem Haar und traditionellem Schmuck! ;-) 

Sixkiller ewähnt Fälle in denen vermeintliche UFOs in abgelegenen Gebieten gelandet sind und deren Besatzungsmitglieder beobachtet werden konnten. Es waren Männer – Weiße – was zu Verwunderung geführt hat, da auch Militärs sich in den Stammesgebieten nicht tummeln dürfen, es sei den es liegen Sondergenehmigungen vor. 

In zumindest einem Fall hatten diese „Aliens“ Walky-Talkies dabei. Da vermeintliche „Außerirdische“ sicher nicht aussehen wie weiße Nordamerikaner und mit Sprechfunkgeräten ausgerüstet sind, muss vermutet werden dass hier militärische Aktivitäten stattfinden, vielleicht tarnt man den Einsatz von exotischen Flugkörpern mit dem „E.T.-Mythos“ und baut darauf, dass die Amerindians diese für Starpeople“ halten – was zumindest hier und da bei älteren Herrschaften zu funktionieren scheint! (S. 80ff) 

• In ufologischer Hinsicht ist der Südwesten der USA am interessantesten. Zwar sind die befragten Amerindians sich nicht einig darüber wer oder was hinter dem Phänomen steckt, doch alle sind überzeugt davon dass die Fremden als „Unterirdische“ im Boden stecken. 

Das geht nicht nur aus aktuellen Hinweisen über Untergrundbasen hervor die man zum Beispiel bei Abductionberichten erwähnt findet, auch die Mythologie der Völker ist in der Hinsicht ziemlich eindeutig. Als die Cherokee etwa in den Südwesten kamen, fanden sie bebaute Flächen vor, jemand betrieb also Ackerbau. 

Dieser „Jemand“ jedoch tauchte nur nachts auf, war kleinwüchsig, blauhäutig und besaß große schwarze Augen und lebte in unterirdischen Städten. 

Den Indianern war bekannt, was sich heute auch der Ufologie erschließt – die Riesenaugen der Aliens legen nahe, dass, wenn es sich um Lebewesen handelt, es eher nachtaktive Typen sind die Tageslicht scheuen wo sie nur können. 

Der Südwesten bzw. die dortige Ufologie ist im Vergleich zur restlichen USA auch eher „exotischen“ Theorien zugewandt. Etwa dass sich hochintelligente Saurierarten dem globalen Overkill vor 65 Millionen Jahren durch „Umzug“ unter die Erde entzogen haben. Daneben scheint auch das US-Militär an entsprechenden „Niederlassungen“ in der Region zu arbeiten. 

Gibt es da Teamwork? Sixkiller erwähnt in der Hinsicht auch den verstorben wordenden Ingenieur und Geologen Phil Schneider, welcher vorgab im Untergrund eine bizarre Begegnung mit fremdartigen Wesen und amerikanischen Militärs gehabt zu haben. (S. 103) 

Auf jeden Fall sind die Parallelen zwischen den Überlieferungen in Europa und Nordamerika und Ergebnissen der heutigen Ufologie über die Untergrundbewohner erstaunlich – vor allem wenn man bedenkt dass sie auch Spuren hinterlassen haben – siehe hierzu die Arbeit von Heinrich und Ingrid Kusch über entsprechende Anlagen in der Steiermark! 

Resümee 

Was mich an dem Buch erstaunt hat war die extrem hohe Zahl von 8 toten Zeugen, vor allem in Anbetracht des merkwürdigen Namens der Autorin! ;-) 

Nur um mal ein Gegenbeispiel zu bringen: 1997 erschien mein Buch „Unheimliche Begegnungen“ mit 22 Zeugenberichten – die Menschen leben alle noch! Sixkiller ging auf die Sterberate nicht ein, was ebenfalls sehr verwunderlich ist, denn als „First Nation“ sollte ihr klar sein dass paranormale Phänomene (UFOs, Bigfoot, Skinwalker usw.) unter Tabu stehen und entsprechende Erlebnisse nicht an Fremde weitererzählt werden sollten, was sonst tödliche Konsequenzen hat. 

Bis jetzt habe ich lediglich zwei Bücher über Paraphänomene und Indianer gelesen – das hier besprochene und das oben erwähnte von Paulides. 

In beiden Büchern zusammen ergeben sich 12 Tote, von daher scheint an dem „Aberglauben“ etwas dran zu sein, über solche Begegnungen besser zu schweigen, zumindest wenn man Amerindian ist! 

Sixkiller hat noch ein zweites Buch geschrieben, ich bin gespannt wie es da mit der „Verlustliste“ aussieht…
Mesoamerika-UFO-Connection

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