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Mittwoch, 27. Dezember 2017

Die X-Files der SS
Himmler, Vimanas, Asen
und die Arche Noah


Im Mai 1940 wandte Heinrich Himmler sich an Walther Wüst, den Leiter des Ahnenerbes, mit der Bitte, dieser solle „doch einmal nachforschen, wo überall in der nordgermanischen arischen Kulturwelt der Begriff des Blitzstrahles, des Donnerkeils, des Thorhammers, oder des fliegenden oder geworfenen Hammers auftritt, weiter, wo bei Skulpturen der Gott mit einem kleinen Faustkeil in der Hand, aus dem Blitze hervorzucken, abgebildet ist“.   

Er forderte ihn auf, alle derartigen „bildlichen, skulptürlichen, schriftlichen und sagenmäßigen Anhaltspunkte“ zu sammeln, da er der Überzeugung sei, dass es sich hier „nicht um den natürlichen Donner und Blitz handelt, sondern dass es sich um ein frühes, hochentwickeltes Kriegswerkzeug unserer Vorfahren, das selbstverständlich nur im Besitze weniger, nämlich der Asen, der Götter war und das eine unerhörte Kenntnis der Elektrizität voraussetze, handelte“. 

Die letzte Bemerkung über die Elektrizität deutet darauf hin, dass Himmler glaubte, diese Waffe habe es tatsächlich gegeben und sie habe sich wirklich in der Hand von Göttern oder gottähnlichen Wesen befunden. [Peter Longerich, Heinrich Himmler Biographie, Siedler Verlag, Seite 276]. 

In dem Zusammenhang ist auch interessant, dass Himmler ein eifriger Leser des indischen Bhagavad Gita war, in dem u.a. auch Vimanas thematisiert worden sind. Von daher kann es durchaus sein, dass man in der SS die historischen Hinweise auf Luft- und Raumfahrt ernst nahm und ggf. durch diese zu eigenen Kreationen angespornt wurde. 

Man denke hier etwa an die „Glocke“, einem SS-Projekt, welche sich rein zufällig auch mittels eines Quecksilberantriebes (laut Henry Monteith von den Sandia Laboratories ist Quecksilber in gasförmigem Zustand ein hocheffektives Turbinentreibmittel!) fortbewegt haben soll, ganz ähnlich wie die genannten Vimanas. 

Überhaupt ist nur recht wenig über die „okkulten“ Expeditionen und Forschungen des Dritten Reiches bekannt. Unlängst wurden Unterlagen des MI6 in Großbritannien veröffentlicht die ein neues Licht auf das Thema geworfen haben. 

MI6 ist der UK Auslandsgeheimdienst, wenn man so will das Gegenstück zur CIA der USA. Die Unterlagen wurden in den 1950ger erstellt. Aus diesen geht hervor, dass es eine (?) deutsche Expedition zum Ararat gegeben hat um dort die „Arche Noah“ zu finden, dies von Mitte 1944 bis 1945, einer Zeit also, in der man eigentlich ganz andere Probleme hatte. 

Dabei soll es sich um zwei Ballonmissionen gehandelt haben. Angeblich waren diese jedoch erfolglos. Angeblich, weil ein ehemaliger Mitarbeiter der Smithsonian Institution in Washington D.C., namens David Duckworth, geplaudert hatte. 

Im Institut seien mehrere Holzkisten angeliefert worden in denen sich altes Holz und Werkzeug befand. Auch Bilder vom Ararat waren dabei, die eine verdächtige Struktur zeigten, die offenbar von einem Ballon aus aufgenommen wurde. 

Diese Struktur sei bootartig geformt gewesen und von Eis bedeckt. Das angelieferte Material stamme folglich von der Arche. Was später damit geschah ist unbekannt. 

Interessant ist jedoch, dass sich auch die CIA mit der Arche beschäftigte (das ergeben Unterlagen die im Rahmen des Freedom of Information Act herauskamen) und 1957 eine Mission mit dem U²-Spionageflugzeug gestartet wurde um das Gebirge zu fotografieren. [Nick Redfern, Die Pyramiden und das Pentagon, Kopp Verlag, Seite 42ff]
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Ahnenerbe und der gekreuzigte zwei Meter Mann
Eines der Bücher die ich in den weihnachtlichen Nachtstunden gelesen habe ist „Das Turiner Grabtuch“ von Robert K. Wilcox – das Thema geht schon aus dem Werktitel hervor. 
Was mich erstaunt hat war die angegebene Größe des „Grabtuchmannes“. Dr. Lugi Gedda, ein römischer Anatom, meinte der im Leichentuch „verpackte“ Mann sei 2,05 Meter groß gewesen und Lorenzo Ferri, Bildhauer und Professor an der Universität Rom kam unabhängig zu einem ähnlichen Ergebnis – er schätzte den Toten auf annähernd zwei Meter! [S. 41] 
Das passt natürlich nicht zu den nahöstlichen Durchschnittswerten jener Zeit, die bei knapp über 150 cm lagen! 
Während des Zweiten Weltkrieges versuchte man von deutscher Seite [wahrscheinlich SS / Ahnenerbe?] mehrfach das Turiner Grabtuch zu untersuchen, angegeben wurden wissenschaftliche bzw. religiöse Gründe. 
Heute behauptet man in Turin eine solche Untersuchung abgelehnt zu haben [S. 34], was unwahrscheinlich ist da Berlin zu der Zeit in Italien schalten und walten konnte wie es wollte!
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Vimanas - Alte Technik neu entdeckt!?