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„Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.“ Arthur C. Clarke

Freitag, 9. Oktober 2015

Hinterkaifeck-Spuk


Vor einigen Jahren lief im Kino der Film „Tannöd“ an, in dem es um einen bizarren Mordfall geht der sich bei Hinterkaifeck, Bayern, im Jahr 1922 ereignet hat. 

Da mich der Fall interessierte sah ich mir zum einen den besagten Film an, zum anderen besorgte ich mir das Buch „Hinterkaifeck – Der Mordfall“ von Peter Leuschner. An sich hatte ich einen normalen Kriminalbericht erwartet, war aber umso erstaunter das sich im Buch immer wieder Hinweise darauf fanden das es auf dem Gut vor dem Mord zu zahlreichen Spukfällen gekommen war.

So ist überliefert das die Familie geisterhafte Schritte auf den Dachböden vernommen hat, die nach einer eingehenden Kontrolle keiner sichtbaren Person zugeordnet werden konnten.

Eine Magd namens Kreszens kündigte ihren Dienstvertrag da die Tür zu ihrer Kammer nachts immer wieder aufging, ohne dass sich eine logische Erklärung dafür fand. Kurioserweise rettete dieser „Geist“ der Frau das Leben da sie sonst, wie ihre Nachfolgerin, erschlagen worden wäre.

Im Winter fanden sich Schrittspuren im Schnee die mitten im Hof endeten und weder vor noch zurück führten, obwohl das Gut gewissenhaft abgesucht wurde fanden sich keine Eindringlinge. Die Vorfälle waren so extrem das sich die Zeugen bei einem Besuch in der Stadt Schrobenhausen ihren Frust von der Seele redeten.

Als „Erklärung“ wurde angeführt dass der im Ersten Weltkrieg gefallene Ehemann der Viktoria Gabriel, die Tochter des Bauern, „umgehe“. Interessant ist der Umstand das der Hof der Familie an ein Waldstück grenzte das als „Hexenhölzl“ bezeichnet wird/wurde.

Der Fall an sich ist völlig bizarr. Die schon erwähnte Viktoria Gabriel unterhielt ein sexuelles Verhältnis zu ihrem Vater. Beide standen deswegen vor Gericht und wurden abgeurteilt, hielten aber an der Blutschande fest.

Die Familie war ausgesprochen reich und obwohl der Mord an den sechs Personen, unter ihnen zwei Kinder, immer als Raubmord bezeichnet wurde war kaum etwas gestohlen worden. Die Opfer wurden erschlagen, mit solcher Brutalität das man von Hass als Tatmotiv ausgehen kann und nicht nur reiner Habgier.

Bei der Untersuchung des Grundstücks „filzte“ man unter anderem auch einen Heuboden. Kurz nachdem dieser von den Beamten kontrolliert wurden hing plötzlich einen daumenstarkes Seil vom Dach herab ohne das es zuvor da war.

Die Polizei setzte bei der Untersuchung dieses „spukigen“ Falles unter anderem zwei weibliche Medien ein die erstaunliche Details zu berichten wussten die sonst nur die Polizei kannte. Eine der hellsichtigen „Fräulein“ sprach desweiteren von einem „Schwarzen Mann“ den sie als Täter ausgemacht haben wollte und einem „Fluch“ der auf der Familie lastete.

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