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Freitag, 2. Oktober 2015

PCE – Parallelen


Wenn man sich mit dem „modernen“ UFO-Phänomen und historischen Überlieferungen beschäftigt, fallen einem immer wieder erstaunliche Parallelen zwischen den eigentlich grundverschiedenen Berichten auf. Gerade diese Verbindungen belegen, dass wir es hier mit einem „zeitlosen“ Phänomen zu tun haben, welches trotz unterschiedlicher Interpretation immer wieder dieselbe „Signatur“ aufweist. Das gilt natürlich auch für PCE – Reporte [Personal Contact Experiences], die ganz offensichtlich auch eine Heimsuchung für unsere Vorfahren darstellten und Eingang in die Überlieferungen fanden. 

“Kopfloser Besuch“ in Feldern 

Die russische UFO-Forscherin Marina Popowitsch berichtet in ihrem Buch „UFO-Glasnost“ [Langen Müller Verlag, München 1991] über eine Konfrontation mit den „Anderen“ in Russland. Dazu die von Popowitsch befragte Augenzeugin:
Wir trafen hier am Rande des Feldes aufeinander. Ich kam aus dem Dorf, und er kam mir entgegen. Zuerst beachtete ich ihn nicht. Wer weiß, wer hier herumschlendert. Aber als er nur noch einige Schritte entfernt war, sah ich zu ihm hin, mein Gott, er hatte keinen Kopf. Sein ganzes Äußeres war vollkommen außergewöhnlich. Nein, das war kein Mensch“.
Eine andere Zeugin, die ebenfalls das „Glück“ hatte, diese Gestalt zu sehen, führte aus:
Am 16. Juli gegen 4h30 morgens ging ich zum Bauernhof. Es begann schon hell zu werden. Als ich das Dorf hinter mir gelassen hatte, sah ich dass mir von der Anhöhe her eine dunkle Gestalt schnell entgegenkam, als ob sie mit einem Motorrad fahre. Zunächst habe ich dem keine Beachtung geschenkt. Aber danach dachte ich, wie es komme, dass das Motorrad fährt, aber kein Motorengeräusch zu hören ist. Ich blickte genauer hin und sah, dass es gar kein Motorrad war. Eine schwarze Silhouette bewegte sich auf dem Weg hinter dem Feld auf eine unverständliche Art und mit hoher Geschwindigkeit vorwärts. Sie war größer als ein Mensch. Die Beine waren kurz; die Arme lang, sie reichten bis unter die Knie. Auf den Schultern hatten sie anstelle eines Kopfes nur einen kleinen Höcker“.
Ein weiterer Zeuge berichtete:
Im Halbdunkel der Morgendämmerung tauchten zwei schwarze Wesen ohne Kopf ungefähr dreihundert Meter vor uns wie aus dem Boden gestampft auf. Sie durchschritten sehr schnell das Feld und verschwanden hinter einem Hügel.“
Einige hundert Jahre vor den Ereignissen in Russland wurden ebenfalls kopflose Gestalten in den Feldern gesehen. Diesmal allerdings nicht im fernen Sibirien, sondern im Berliner Umland. Ingeborg Drewitz veröffentlichte den Bericht in ihrer Sagensammlung [Märkische Sagen, Diederichs Verlag, München 1992]:
In der Ernte, da man den Hafer mähte, zeigte sich 1559 dieses wunderbare Gesicht in der Nähe von Berlin. Es wurden plötzlich viel Mannspersonen auf dem Felde gesehen, erstlich fünfzehn, danach noch zwölf, und waren die letzten noch grässlicher und abscheulicher anzusehen als die ersten, denn sie waren ganz ohne Häupter. Alle siebenundzwanzig hieben mit ihren Sensen mit aller Gewalt den Hafer, dass man es hörte rauschen, und gleichwohl blieb der Hafer stehen. Da das Gerücht hiervon zu Hofe kam, gingen viele Leute hinaus, solch Wunder mit anzusehen: als aber die Männer gefragt wurden, wer sie wären, woher sie gekommen und was sie machten, antworteten sie nichts, sondern hieben immerfort in den Hafer. Und als die Leute bisweilen hinzutraten und sie angreifen wollten, entwischten sie ihnen, liefen geschwind hinweg und hieben nichtsdestoweniger unter dem Laufen in den Hafer“.
Fliegende Kugeln mit „Stacheln“ 

Als sich der Forstbeamte Bob Taylor am Morgen des 09-11-1979 gegen 10h auf seiner Kontrollrunde durch die Wälder vor der schottischen Stadt Livingston befand und auf einer Waldstrasse um die Ecke bog, sah er auf einer Lichtung zu seiner maßlosen Überraschung einen großen Metallkegel stehen. Wie er selbst sagt:
Als ich um die Kurve kam, sah ich zu meiner Verwunderung dieses Vehikel und blieb wie angewurzelt stehen. Es glich einem riesigen Brummkreisel von etwa sechs Meter Breite und der gleichen Höhe, der ringsum einen weit vorspringenden Rand aufwies. Aus diesem ragte ein Stab, der am Ende mit Propellerflügeln bestückt schien, während dahinter Luken sichtbar waren“.
Plötzlich kamen aus dem UFO zwei Kugeln mit langen, spitz zulaufenden Schäften auf Taylor zugeflogen. Er verlor das Bewusstsein, und als er – wie viel später, vermag er nicht zu sagen – wieder zu sich kam, war seine Hose zerfetzt, und er spürte heftige Kopfschmerzen. 

Obwohl er sich „völlig ausgepumpt“ fühlte, konnte er sich schließlich nach Hause schleppen. Seinen Lieferwagen ließ er am Straßenrand stehen. Taylors Hosen zeigten merkwürdig lange, nach oben verlaufende Risse im starken Gewebe, und seine Hüften waren zerkratzt. Er hatte einen unangenehmen Geschmack im Mund, ähnlich jenem Geruch, der er unmittelbar vor seiner Ohnmacht wahrgenommen hatte. [Betäubungsgas?] 

Hier wurde die Polizei hinzugezogen, die in einem Kreis von 4,50 Meter Durchmesser angeordnet, offenbar von irgendwelchen Spitzen herrührende Vertiefungen vorfand und fotografierte. Die Löcher selbst wiesen eine Tiefe von 10 und einen Durchmesser von 9 Millimeter auf. 

Doch weder die Beamten, noch der seit 16 Jahren in Livingston beschäftigte Bob Taylor konnten das Rätsel lösen. [Quelle: Arthur C. Clarke, Geheimnisvolle Welten, Droemer Verlag, Seite 175f.]. 

Bereits 17 Jahre vor dem potentiellen Entführungsfall aus Livingston, ereignete sich am Morgen des 20-08-1962 in Duas Pontes, Minas Gerais, Brasilien, ein erstaunlich ähnlicher „Zwischenfall“, der bereits am Vorabend durch eine Reihe von Paraphänomenen eingeläutet wurde und somit auch als ein Beleg für die „spukigen“ Komponenten des PCE-Phänomens angesehen werden kann. Der Sohn des Entführungsopfers berichtet:
Obwohl ich mich noch immer fürchtete, fand ich am Morgen den Mut, nach draußen zu gehen, um meines Vaters Pferd zu holen. Da sah ich plötzlich zwei große Kugeln, die nur 30 cm voneinander entfernt, etwa einen Meter über dem Erdboden schwebten. Eine von ihnen war schwarz, die andere schwarz-weiß. Beide besaßen unregelmäßige, antennenartige Verlängerungen und „Stummelschwänze“. Die Kugeln gaben summende Laute von sich. Durch Öffnungen im Gehäuse, konnte ich es in ihrem Inneren flimmern sehen. Ich rief nach meinem Vater. Er kam aus dem Haus, schritt auf die beiden Kugeln zu und blieb etwa einen halben Meter vor ihnen stehen. Im gleichen Augenblick verschmolzen beide Objekte miteinander zu einer einzigen großen Kugel. Diese saugte Staub vom Boden auf und stieß dabei gleichzeitig gelben Rauch aus. Plötzlich kroch die Kugel langsam auf meinen Vater zu, wobei sie seltsame Geräusche verursachte. Ich sah meinen Vater von gelben Rauchschwaden umhüllt und eilte sofort zu ihm. Der Rauch roch beißend. Ich sah gar nichts mehr ... da war nur noch gelber Rauch rings um mich herum. Ich schrie verzweifelt nach meinem Vater, erhielt aber keine Antwort. Mit einem Mal war alles wieder still. Die gelben Schwaden verzogen sich, die Kugeln aber waren verschwunden. Mein Vater war fort ...“. [Quelle: Ernst Meckelburg, Besucher aus der Zukunft, Scherz Verlag, Seite 131f].
Signifikant ist, dass der Mann nie wieder auftauchte – wer meint, das dass UFO-Phänomen eine grundsätzlich positive Intention hat, sollte sich mit den Berichten beschäftigen, die sich in abgelegenen Gebieten ereignen. Dort steigt nicht nur die „Kontaktzeit“ an, sondern auch das Verhalten der Objekte entpuppt sich als „aufdringlich“ bis feindlich! 

Tatsächlich sind die Übereinstimmungen in den Aussagen der Zeugen erstaunlich. Sowohl die Form der Objekte, als auch der „Gaseinsatz“ weisen darauf hin, dass wir es in beiden Fällen mit den gleichen „Entführern“ zu tun hatten. Ganz offensichtlich wurden vergleichbare runde Objekte mit merkwürdigen „Auswüchsen“ auch bereits in der Vergangenheit beobachtet:
Zum Bauer Scholz aus Groß Stöckigt kam einmal während des Abendessens ein in graue Lumpen gehülltes oder mehr wie ein Wickelkind eingepacktes Wesen von kugelförmiger Gestalt, weder Mensch noch Tier. Aus dem verbundenen Gesicht ragte eine schnabelförmige, gebogene Nase und blitzten zwei Augen wie glühende Kohlen hervor. Ohne bemerkbare Füße und Hände stand es stumm da...“
An anderer Stelle heißt es:
Einst erschien einem Schuster ... eine Gestalt mit einer langen Nase und scheuchte ihn fort ... eine Erscheinung in Lumpen phantastisch gehüllt ... Der Schuster aber packt seinen Hammer, schlägt drauf, so dass es klatscht. Dabei verlor er jedoch das Gleichgewicht und fiel in das hinter der Bühne stehende Bett. Das war sein Glück, denn schon schoss das Unding durchs Fenster herein und schwebte über der Bühne. Ein Feldgeist, ein ähnliches Ding, erschien auf den Sandhübler Feldern, größer als ein natürlicher Mensch, alle viere von sich gestreckt, mit Leinwandfetzen bekleidet und auch mit solchen in der Luft fuchtelnd ... da kam es [auf einen Burschen] herabgesaust, warf ihn hin und her und bearbeitete ihn mit den Leinwandflügeln derart, dass er lange schwerkrank gelegen hat.“ [Quelle: Will-Erich Peuckert, Schlesische Sagen, Diederichs Verlag, Seite 260].
Natürlich war das beobachtete Objekt kein „Feldgeist“ – die zeitgemäße „Exegese“ sorgt natürlich für eine „Erklärung“ die passend und dem soziokulturellen Umfeld angepasst ist. Offensichtlich flog bzw. schwebte vor langer Zeit ein kugelförmiges Objekt in einer Region Schlesiens herum, welches „Auswüchse“ aufwies, die „Leinwandflügeln“ glichen und noch obendrein Menschen angriff. Die Parallelen zum „modernen“ UFO-Phänomen und den hier zitierten Fällen sind offensichtlich.

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