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Freitag, 30. Oktober 2015

Statistische CE3 & CE4 Datensätze


Die Begegnung mit fremdartigen Wesen, oder die Entführung an Bord eines UFOs gehört mit zu dem seltsamsten, was in der modernen Welt des 21. Jahrhunderts geschehen kann. Wir wissen nicht wie lange diese Begegnungen der unheimlichen Art schon andauern, oder was sie bedeuten mögen. Eins steht jedoch fest:

Die Zahl der Betroffenen Personen ist sehr hoch! So führte zum Beispiel das US-Meinungsforschungsinstitut Roper zwischen Juli und September 1991 eine Befragung von 5947 willkürlich ausgesuchten Personen durch.

18% der Befragten gaben an, sie hätten schon einmal das Gefühl gehabt etwas Befremdliches in ihrem Schlafzimmer wahrgenommen zu haben, wobei jedoch nicht etwa erotische Extravaganzen gemeint waren, sondern viel mehr fremdartige Erscheinungen.

Bei einer früheren Umfrage gaben 15% an, als Kind oder Erwachsener eine „gespenstische Gestalt“ wie zum Beispiel ein Monster, einen Teufel einen Kobold oder etwas dergleichen Nettes in ihrem Schlafzimmer, Wohnraum oder sonst wo gesehen zu haben. (1)

Tatsächlich scheinen die Konfrontationen mit exotischen Entitäten an der Tagesordnung zu stehen, ein Umstand den jeder bestätigen kann, der eigene Fallrecherchen durchgeführt hat! So konnten etwa die Kollegen der „MUFON-Humanoid-Study-Group“ unter der Leitung von Ted Bloecher und David Webb bis 1978 2000 Berichte über UFO-Insassen und fremdartige Wesen sammeln und in ihren Fallkatalog „HUMCAT“ archivieren. (2) Der Fallkatalog ist bis 1996 auf immerhin 2500 Reporte angewachsen. (3)

Ihre Kollegen vom Chicagoer „Center for UFO-Studies“ hatten bis 1979 ihrerseits 800 recherchierte Berichte gefunden. (2) Den weltweit größten Abductions-Fallkatalog unterhält der amerikanische UFO-Forscher und Folklorist Thomas Bullard. Er erhielt rund 1700 Fallschilderungen und steht bei allen Fallsammlungen mit seinem Katalog weltweit an zweiter Stelle. (19)

Der bekannte franko-amerikanische Forscher J. Vallee fand heraus, dass bei rund 40% aller UFO-Landungsfälle (CE2) Humanoide in oder um die Objekte herum beobachtet wurden. Sein „MAGONIA“ – Fallkatalog enthält rund 300 entsprechende Berichte. (4)

Der UFO-Forscher Ted Philips aus den USA, der sich im Schwerpunkt mit UFO-Berichten beschäftigt in denen physikalische Wechselwirkungen nachgewiesen werden konnten, hat errechnet dass bei 67% der CE3-Fälle kleinwüchsige Wesen unter einer Größe von 150 Zentimetern beschrieben worden sind. (5)

Interessanterweise entspricht dieser Wert genau der brasilianischen Alien-Typologie, wie sie von der Forscherin Gilda Moura konzipiert worden ist. Auch dort behaupten 67% der Zeugen kleinwüchsige Wesen beobachtet zu haben. (6) Kurioserweise tauchen bei rund 20% aller CE3-Fälle menschliche UFO-Besatzungsmitglieder auf, was viel Raum für mögliche Spekulationen lässt. (3)

Seit einigen Jahren wird ein völlig neuer Alien-Typ, vor allem aus den USA, beschrieben. Diese Wesen erinnern am ehesten an großgewachsene Reptilien, die sich auf zwei Beinen fortbewegen. Diese Aliens tauchten vergleichsweise spontan auf und werden nun bei rund 10% der amerikanischen „Besucher-Erfahrungen“ geschildert. (6)

Das massivste in Erscheinung treten von fremdartigen humanoiden Wesen gab es im Jahr 1954. Seinerzeit gab es weltweit über 200 CE3-Berichte. Davon immerhin 51% mit mehr als nur einem Zeugen. Insgesamt fand man für dieses eine Jahr 624 CE3-Beobachter. (7) Dieser Datensatz findet sich lediglich beim Autor Johannes von Buttlar und erscheint mir übertrieben hoch.

Womöglich bezieht sich der Autor auf die Gesamtzahl aller UFO-Berichte. Auf jeden Fall findet sich für diese Statistik kein Beleg, weder bei J. Vallee noch bei Charles Bowen die über die Sichtungswelle von 1954 publiziert haben. Auch in dem Fallkatalog „LE DOSSIERE 1954 ET L’IMPOSTURE RATIONALISTE“ von Jean Sider finden sich völlig andere Datensätze! Übrigens wurden auch 13 Vorfälle bekannt in denen es mehr als zehn unabhängige Zeugen gab. (7)

Der bereits von mir zitierte Autor und Forscher J. Vallee fand für dieses bedeutende Jahr 42 Berichte aus Frankreich in denen Ufonauten auftauchten (8), und im Nachbarland Italien gab es 37 Berichte mit UFO-Insassen. (3) Die restlichen Berichte aus diesem Jahr verteilten sich auf die USA, Nordafrika und das nördliche Südamerika.

Ein weiteres signifikantes Jahr war 1973. Es wurden weltweit 75 Berichte untersucht. Von diesen stammen alleine 55 aus den USA und 36 davon waren auf den Oktober datiert. Alleine am 17 des Monats liefen sieben Zeugenaussagen ein. Dieses Jahr wurde von Forschern zum „Jahr der Humanoiden“ erkoren (9) und die UFO-Forschungsgruppe CUFOS publizierte anlässlich der Sichtungshäufung die Publikation „1973 – YEAR OF THE HUMANOIDS, AN ANALYSIS OF THE FALL, 1973 UFO/Humanoid Wave“ von David Webb. In 27 der 75 Fälle wurden die bekannten kleinwüchsigen Wesen beschrieben, die bereits auch 1954 eine entscheidende und dominante Rolle gespielt hatten. (10)

Vergleichbare Datenwerte haben wir auch über das Phänomen der UFO-Entführungen. Waren etwa 1979 gerade mal 150 Fälle bekannt (11) so sind es heute 1700! (19) David Jacobs und Budd Hopkins, beides Forscher der „ersten Stunde“ gaben 1992 eine Umfrage beim Roper - Meinungsforschungsinstitut in Auftrag.

Insgesamt wurden dabei 6000 Probanden befragt, die wieder willkürlich ausgesucht worden sind und den Bevölkerungsdurchschnitt repräsentieren. Rund 2% der befragten Personen gaben an Erlebnisse gehab zu haben, die wir auch vom UFO-Entführungsphänomen her kennen. (6)

Vergleichbar signifikant verlief auch die Reaktion auf das erste Buch des amerikanischen Schriftstellers W. Strieber. Er erhielt sechs Wochen nach der Buchveröffentlichung von „Communion“ 500 Zuschriften. 85% der Schreiber erklärten ähnliche Erlebnisse gehabt zu haben. 50% von ihnen berichteten von einer eigenen UFO-Entführung.

Bis Februar 1988 gelangten 4000 Briefe zu Strieber. 82% davon enthielten vergleichbare Schilderungen zu Striebers eigenen Erlebnissen! (13) Auch der amerikanische Autor und Abductions-Untersucher David Jacobs erhielt zahlreiche Zuschriften von Betroffenen. Bis Ende 1993 waren es 1500 und sein Kollege Budd Hopkins erhielt sage und schreibe 8000 Rückmeldungen aus aller Welt, die von potentiellen Betroffenen stammten. (3)

Angeblich eine regelrechte „Entführungs-Welle“ soll sich im Jahr 1974 in Schweden zugetragen haben (die jedoch nur in der zitierten Quelle auftaucht und auch bei schwedischen UFO-Homepages nirgendwo erwähnt wird!). Am 23.März dieses Jahres gab es dreißig Berichte über Entführungen, und in zwei Monaten wurden 100 Reporte bekannt! Sollte dies wirklich zutreffen, hätte Schweden die massivste Häufung von Entführungen erlebt, die es jemals gab! (14)

Quantitativ vergleichbar wäre höchstens noch die UFO-Welle im Staate New York, USA, von 1983/84, in der Boomrang – und Dreieckartige Objekte am Himmel beobachtet worden sind. In dieser Zeit meldeten sich 75 Zeugen mit CE4-Erlebnissen, jedoch wurden von den völlig überforderten UFO-Forschern gerade mal nur 25 untersucht! (5)

Das UFO-Entführungsphänomen tritt am häufigsten in den USA, Brasilien und Großbritannien auf. (15) Rund 50% der Entführungen ereignen sich nachts im Schlafzimmer, die übrigen im Freien. 24% der Entführten („Abduzierten“ bzw. „Abductees“) waren im Auto unterwegs, oftmals bei Überlandfahrten. (3 & 6).

Rund 40% der Betroffenen können sich zwischenzeitlich ohne jede Hypnose-Regression an die Entführung erinnern (16), jedoch sind nur 10 bis 15% der Betroffenen bereit ihr Erlebnis in der Öffentlichkeit zu diskutieren. (3)

Die meisten Entführungen, immerhin 43% ereignen sich zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens. (6) Zumeist sind Frauen die Opfer, in den USA machen sie 72% der Abduzierten aus. In Australien sind es 60% und in England 53%.

Die einzige Ausnahme bildet hier Brasilien, wo mehrheitlich Männer betroffen sind (75%). (12) Kurios ist, dass 94% der amerikanischen Opfer kaukasischer, also europäischer Herkunft sind, was eindeutig nicht dem Bevölkerungsschnitt entspricht und die Frage aufwirft, warum andere Volksgruppen nicht entsprechend ihrem Anteil in der US-Bevölkerung betroffen sind. Das Durchschnittsalter der Abduzierten liegt bei rund 28 Jahren. (6)

Somit ergibt sich, dass amerikanische Frauen, europäischer Herkunft in den Endzwanzigern mehrheitlich vom UFO-Entführungsphänomen betroffen sind, wenn sie sich in der Zeit nach Mitternacht in den eigenen Räumlichkeiten aufhalten, oder mit dem Auto unterwegs sind!

Fast die Hälfte der US-Abduzierten weist das so genannte „Posttraumatische Stresssyndrom“ auf. Ein Trauma also, dass nur durch externe Einflüsse erworben werden kann (d.h. man kann es sich nicht einbilden, wie etwa bei einem „Verfolgungswahn“) und sonst nur bei Vergewaltigungsopfern oder Kriegsveteranen auftritt. Das „Posttraumatische Stresssyndrom“ wird seit einiger Zeit verstärkt diskutiert, da viele Flüchtlinge aus den Kriegsgebieten des ehemaligen Jugoslawien davon betroffen sind. (6)

Entführte aus Deutschland hingegen verspüren zu 59,1% „extraterrestrisches Heimweh“, wie eine Untersuchung des deutschen Forschers Gerd W. Höchsmann ergab. Das heißt, sie sehnen sich nach einer anderen Welt oder Realitätsebene. (17)

Interessant ist, dass der paranormale Aspekt in den Entführungsberichten eine immer stärker werdende Rolle spielt. So hatten sage und schreibe 58% der Abduzierten aus Großbritannien nach der Entführung paranormale Erlebnisse, zumeist mit Poltergeistern und 11% von ihnen wurden von den berüchtigten „Men in Black“ heimgesucht. Hingegen erlebten nur 28% der britischen Abductees an Bord der Objekte „medizinische“ Eingriffe. (6)

Rund 73% der amerikanischen und 48% der europäischen Entführten schildern die klassischen „Greys“ als „Spacenepper“. Aus dem westeuropäischen Rahmen fällt hier ganz eindeutig Großbritannien, wo mehrheitlich „Nordische“, bzw. „Menschenähnliche“ UFO-Besatzungsmitglieder beschrieben werden. (12) Spekulationen hingegen, dass in 80% aller CE3 und CE4 Berichte der „Grey-Typus“ beschrieben wird sind völlig unsinnig! (18)

Quellen: 1. UFO-REPORT, Ausgabe Oktober / Dezember 1993 • 2. J.Allen Hynek, UFO-REPORT, Goldmann Verlag, München 1978 • 3. Illobrand von Ludwiger, UFOs: Zeugen & Zeichen, Edition Q • 4. J. Vallee, Passport to Magonia, Contemporary Books • 5. Illobrand von Ludwiger, Der Stand der UFO-Forschung, 2001 Verlag, Frankfurt 1992 • 6. Autorenteam, Alien-Discussions – Von Außerirdischen entführt, 2001 Verlag, Frankfurt 1995 • 7. Johannes von Buttlar, Die Außerirdischen von Roswell, Lübbe Verlag • 8. Charles Bowens, The Humanoids, Futura Publications • 9. David Webb, Year of the Humanoids: An Analysis of the Fall, 1973 UFO/Humanoid Wave, Chicago 1976 • 10. Raymond Fowler, Der Fall Andreasson, Reichel Verlag • 11. Gansberg & Gansberg, Die UFO-Beweise, Blanvalet Verlag • 12. Lammer & Sidla, UFO-Nahbegegnungen, Herbig Verlag • 13. Illobrand von Ludwiger, MUFON-CES Tagungsband Nr.10, Eigenverlag • 14. John Spencer, Geheimnisvolle Welt der UFOs, Bertelsmann Verlag • 15. John E. Mack, Entführt von Außerirdischen, Bettendorf Verlag • 16. Autorenteam, UFOs: Das ewige Geheimnis, Bertelsmann Verlag • 17. Johannes Fiebag, Das UFO-Syndrom, Knauer Verlag, München 1996 • 18. Michael Hesemann, UFOs über Deutschland, Falken Verlag • 19. Illobrand von Ludwiger, Unidentifizierte Flugobjekte über Europa, Herbig Verlag, München 1999.
Anmerkung: Der Artikel wurde ca. 1999 | 2000 verfasst und spiegelt die Datensätze jener Zeit wieder. Denn sicherlich umfangreichsten CE3 | CE4 Fallkatalog unterhält heute der amerikanische Kollege Albert Rosales!

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