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Sonntag, 4. Oktober 2015

Sweet UFO-Home Alabama


Vor einigen Jahren erschien das Buch ‚UFO and Bigfoot Sightings in Alabama’, dass vom Untersucher Wyatt Cox geschrieben wurde und ganz interessante Einblicke in die dortige UFO-Welt ermöglicht.

Im Wesentlichen unterscheiden sich die UFO-Sichtungen in Alabama nicht von denen in anderen Teilen der USA. Es gibt jedoch einzelne Facetten, die recht interessant sind und hier erwähnt werden sollen:

In den 70ger Jahren war im Ort Florence der Kontakler Larry Holland aktiv und behauptete, im regen Austausch zu Aliens vom Planeten ‚Planto’ zu stehen. Einer der ‚Plantorianer’ sei übrigens Elvis höchstpersönlich! Er sei nicht gestorben, sondern nur ‚übersiedelt’.

Die etwas älteren Semester unter der Leserschaft werden sich noch daran erinnern, dass ‚Elvis-Sichtungen’ Ende der 70ger und Anfang der 80ger Jahre so beliebt waren, wie UFOs oder Bigfoots und die Gazetten überschlugen sich mit immer neuen ‚Sichtungsberichten’. Klar, dass er auch bei der Kontaktlerbewegung eine Rolle gespielt hat.

1983 meldete sich ein Zeuge, ebenfalls in Florence ansässig, dessen Bericht schon etwas glaubwürdiger wirkt: Er gab an bereits 1930 ein UFO auf dem Highway 13, in Wayne County, Tennessee, gesehen zu haben und dazu rund sieben kleine Gestalten, die unweit eines Tisches standen. Leider wird nicht weiter ausgeführt, mit welcher ‚Art’ von Begegnung wir es hier zu tun haben, ob also ggf. eine UFO-Entführung dahintergesteckt haben könnte.

Am 31. Oktober 1983 ereignete sich ein Fall, der einen gewissen Schmunzelfaktor nicht vermissen lässt und offenbart, dass auch Aliens nicht ‚allmächtig’ sind. In La Grange, Georgia – unweit der Staatsgrenze zu Alabama – beobachtete ein Zeuge, der in seinem Truck gerade auf dem Highway 219 fuhr, ein UFO das über den Himmel schwebte und komplexe Flugmanöver präsentierte.

Offenbar war der UFO-Pilot etwas überfordert und krachte in die Vorderseite des Trucks, um dann ‚Fahrerflucht’ zu begehen. Leider fand sich an der Delle im Truck kein Metallfragment des Objektes.

Obwohl die meisten Berichte über Tierverstümmelungen aus den westlichen Staaten der USA stammen, ereigneten sich auch in Alabama zahlreiche Fälle. In rund 90% der Reporte wurden auch schwarze, unmarkierte Hubschrauber in dem betroffenen Areal beobachtet, was die Frage aufwarf, ob diese ggf. für die ‚Mutilations’ verantwortlich gemacht werden könnten.

Diese schwarzen Helikopter regen die Phantasie viele Untersucher an und werden unterschiedlich interpretiert. Der UFO-Forscher Timothy Good beschrieb in seinem Buch ‚Sie sind da’ [Zweitausendeins Verlag, Frankfurt 1992] einen Fall, in dem ein Zeuge einen dieser gelandeten Helikopter gesehen hat.

An Bord befanden sich etwa sieben bis acht Mann, sie waren schwarz angezogen und sahen ‚orientalisch’ aus. Das erinnert uns natürlich an die ‚Men in Black’, die schon seit Jahrzehnten im UFO-Umfeld auftauchen.

Der amerikanische Forscher John Keel veröffentlichte in seinem Buch ‚The Mothman Prophecies’ [Heyne Verlag, München 2002] zahlreiche Berichte über diese ‚MIBs’, die von den Zeugen ebenfalls als von ‚orientalischem Aussehen’ beschrieben wurden. Um die allgemeine Verwirrung auch noch zu verstärken, tauchten die gleichen Männer auch noch als UFO-Besatzungsmitglieder auf!

Eine weitere These unterstellt, dass diese Helikopter zum US-Militär gehören und dort eingesetzt werden, wo auch UFOs aktiv sind. Tatsächlich dürfte es nicht schwer sein, entsprechende Aktivität mittels der nordamerikanischen Luftraumüberwachung NORAD aufzuspüren und Kräfte vor Ort zu entsenden.

Diese könnten bei nahegelegenen Luftwaffenstützpunkten stationiert werden und das Geschehen mittels Messinstrumenten und ähnlichem aufzeichnen. Gerade ‚Hotspots’ mit Berichten über Tierverstümmelungen wären von großem Interesse.

Einer dieser ‚Hotspots’ ist das Örtchen Fyffe, das vom Senat des Staates Alabama tatsächlich zur ‚UFO-Hauptstadt’ des Staates ernannt wurde. Dort tauchten nicht nur UFOs und schwarze Helikopter auf, sondern auch Berichte über mysteriöse Tierverstümmelungen.

Besonders signifikant waren hier Vorfälle die im Oktober des Jahres 1992 ihren Anfang nahmen. Zahlreiche ‚Mutilations’ wurden gemeldet, ohne das sich Anhaltspunkte auf den oder die Täter fanden. Offenbar agierten die Verstümmler auch ohne Spuren zu hinterlassen, selbst wenn der Boden um den Kadaver aufgeweicht und schlammig war, fand sich nichts!

In einem Fall, der sich am 31. Januar 1993 ereignete, wurde eine weiße, flockige Substanz auf einem der toten Tiere und unweit vom Kadaver auf dem Boden gefunden. Da die Polizisten vor Ort keine brauchbaren Behälter fanden, verpackten sie die Probe in eine Zigarettenschachtel. Im Büro angekommen wanderte sie von der Schachtel aus in ein Glas. Dabei gebrauchte einer der Sheriffs einen Kugelschreiber.

Als er mit der Messingspitze an die weiße Substanz kam, verflüssigte sich diese plötzlich in eine transparentes Fluid! Dieses wurde dann anschließend in ein Labor geschickt. Dort stellte sich heraus, dass es eine Mischung war die aus Aluminium, Titanium, Oxygen und Silicon bestand.

Nun wusste man zwar, was die ‚Inhaltsstoffe’ waren, doch konnte man keine Auskunft darüber geben, was es war und wozu es diente. Man konnte lediglich ausschließen, dass es sich dabei um eine natürliche Substanz handelt.

Die aufgefundenen Kadaver waren auch blutleer, bzw. fand sich am ‚Tatort’ kein Blut von den Tieren. Die Wundränder wirkten ‚verbrannt’ bzw. ‚verkohlt’. Einzelne Proben wurden an den Mediziner Dr. Altschuler geschickt, der feststellte, dass die Tiere mit einem sehr heißen ‚Werkzeug’ aufgeschnitten wurden, dass die Wundränder sofort ‚versiegelte’ und somit die Blutung stoppte!

Die meisten der Leser werden die ‚Spuklichter’ von Hessdalen in Norwegen oder Marfa in den USA kennen. Auch im Nordwesten Alabamas findet sich ein Ort, in dem ‚Lichtbälle’ besonders oft gesehen werden konnten. Er nennt sich St. Florian und ist eine lokale Besonderheit. Interessant an den Lichterscheinungen ist ihr ‚quasiintelligentes’ Verhalten.

So verschwinden sie etwa, wenn sie verfolgt werden bzw. ein Flugzeug auftaucht, oder sie fliegen Eisenbahngleise ab! Autor Cox vermutet, dass die besonderen geologischen Bedingungen vor Ort für dieses Phänomen verantwortlich ist.

Dort findet sich Quartz, Wasser und Eisenerz. Signifikant ist auch, dass diese Lichtbälle ziemlich groß werden – bis 240 cm im Durchmesser [sic!] - und über eine relativ lange ‚Lebenszeit’ von mehreren Minuten verfügen.

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