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Sonntag, 4. Oktober 2015

UFO-Terror in Brasilien


Der amerikanische Forscher und Autor John Keel wies einmal darauf hin, dass man immer weniger über das UFO-Phänomen weiß, je mehr man sich damit beschäftigt. Von ‚Außen’ betrachtet scheint alles klar zu sein: 

Außerirdische mit ihren Raumschiffen besuchen uns, doch bei einer intensiven Betrachtung des Phänomens und seiner Sekundärerscheinungen treten gewisse unvorhergesehene ‚Anomalien’ auf, die an der ‚klassischen Sichtweise’ zweifeln lassen. 

Kosmische Scharade 

Ein gutes Beispiel bieten hier UFO-Berichte aus Brasilien. Bereits 1975 erschien in Deutschland das Buch ‚Vierzig Begegnungen mit Außerirdischen in Brasilien’, Ventla Verlag, von Walter K. Bühler, einem Deutschen der in das südamerikanische Land ausgewandert war. 

Die darin geschilderten Fälle unterschieden sich eigentlich nicht von anderen CE3-Reporten aus aller Welt, doch schon damals gab es Hinweise auf ein aggressives Verhalten der UFO-Besatzungen. 

Die Informationslage über brasilianische UFO - Berichte war in den letzten Jahren nicht so gut, da hier ein großes und fundamentales Problem mit der Sprache besteht und nur die wenigsten einheimischen Forscher Englisch können, folglich erfuhren wir auch in Europa wenig von dort [Ausnahme Portugal]. 

1994 erschien das Buch ‚Konfrontationen’, Zweitausendeins Verlag, des Forschers Jacques Vallee, in dem es um tödlich verlaufende UFO-Begegnungen ging. Er war selber vor Ort und konnte dort mit einzelnen Zeugen sprechen. 

Dort erfuhr er, dass die meisten Berichte aus dem Amazonas-Gebiet stammten und das brasilianische Militär 1977 ein eigenes Projekt [‚Operação Prato’] startete um die Vorfälle zu untersuchen. 

Die Objekte die dort beobachtet wurden, strahlten mit einem ‚heißen Licht’ Zeugen an, die wahlweise gesundheitliche Schäden davontrugen oder gar verstarben. 

Der deutsche Journalist Thomas Kistner veröffentlichte 2003 ‚Die Toten von Leticia’ beim DVA-Verlag. Er beschäftigte sich im Schwerpunkt mit der organisierten Kriminalität im Amazonas-Gebiet, hier im besonderen mit Organraub, Kokainschmuggel usw. und erwähnte ebenfalls die merkwürdigen Objekte und die damit verbundenen Todesfälle. 

Somit ergab sich also, dass die Aktivität der UFOs keine kurzzeitige war, also kein ‚Flap’ und keine ‚Welle’, sondern viel mehr ein merkwürdiger ‚Dauerzustand’. 

1996 erschien im amerikanischen Verlag Horus House das Buch ‚UFO Danger Zone’ des Forschers und Autors Bob Pratt, der mehrfach in Brasilien war um mit Zeugen und Forschern zu sprechen und Fälle zu recherchieren. 

Hier erfuhr man, dass die tödlichen UFO-Begegnungen kein ausschließliches Phänomen der Amazonas-Region sind, sondern das ganze Land betreffen. Tatsächlich unterscheiden sich die brasilianischen UFO-Fälle vom weltweiten ‚Mainstream’ durch ihre ausgesprochene Feindseligkeit der Bevölkerung gegenüber. 

Im Wesentlichen wollen wir uns nun mit den Inhalten dieses Buches beschäftigen und die Situation und die Fälle etwas genauer unter die Lupe nehmen! 

Ménage á 3 

Eine der Kuriositäten der feindlichen Übergriffe betraf die UFO-Besatzungen. Während der Sichtungswelle im Amazonas wurden besonders oft menschliche UFO-Piloten beobachtet, meist eine Frau in Begleitung zweier Männer. Allerdings waren auch mal zwei oder vier Menschen an Bord. Solche Fälle wurden aber auch aus anderen Regionen vermeldet: 

Anfang Januar 1979 beobachtete ein Zeuge in Santa Cruz, Staat Rio Grande do Norte, ein Objekt in der Form eines Silos. An Bord befanden sich zwei Personen – ein Mann und eine Frau. Das UFO schwebte nur wenige Meter über ihm und zog ihn an wie ein Magnet, so dass er sich an einer Palme festhalten musste und gleichzeitig angehoben wurde. 

Um seinen Widerstand zu brechen goss die ‚Ufonautin’ eine heiße Substanz auf ihn, die ihn an Öl erinnerte. Als auch dies nicht half, flogen sie wieder davon. An den Armen des Zeugen fanden sich Verbrennungen die aussahen, als sei eine Zigarette auf ihm ausgedrückt worden. 

Auch stellten sich bei ihm die ‚üblichen’ Beschwerden als Folge der Begegnung ein, wie Kopfschmerzen, Schwindel, Übelkeit usw. 

Ein ähnlicher Fall ereignete sich in der Zeit zwischen August und November 1979 und betraf einen Zeugen, der an Borde eines hell strahlenden Objektes zwei Männer und eine Frau sah. Auch er wurde mit einer heißen Substanz ‚beträufelt’ und erblickte zu Beginn seiner Begegnung eine Art ‚Fischernetz’ aus Licht, welches auf ihn geworfen wurde. 

Ein Detail das immer wieder von Zeugen angegeben wurde. Pratt sprach in seinem Buch nicht umsonst von einer merkwürdigen Scharade, die von den UFO-Besatzungen aufgeführt wurde. 

Der Einsatz von heißem, öligen, Fluid und einem ‚Lichtnetz’ sind einfach nur unsinnig, wenn man sich die technischen Möglichkeiten der Objekte ansieht. Offenbar wurden diese Begegnungen – aus welchem Grunde auch immer – ‚inszeniert’. 

In Anbetracht der Fälle ist es sehr schwer zu entscheiden, ob die beobachteten ‚Men in Black’ als separates Phänomen auftraten, oder nicht viel mehr als Bestandteil des UFO-Phänomens. 

Unweit Paraipaba, Ceara, beobachteten im Mai 1974 einige Fischer einen schwarzen Jeep, der am Strand stand. In seiner Nähe waren merkwürdige, schwarz gekleidete Männer zu sehen. Da sie so gar nicht an den Ort passten, beobachtete man sie weiter und stellte dann erstaunt fest, dass sie sich in ihren Wagen setzten und in Richtung des Atlantiks fuhren, also direkt in die Fluten, um kurz darauf spurlos zu verschwinden.

1976 beobachtete ein Mädchen ein gelandetes UFO mit menschlichen Besatzungsmitgliedern, die schwarz gekleidet waren und um das Objekt herum liefen. Sie meinte, dass die Wesen aussahen wie ‚Amerikaner’. 

Das UFO-Besatzungen oftmals völlig menschlich wirken und auch bei MIB-Szenarien auftreten, darauf wies der schon erwähnte Forscher und Autor John Keel hin. In seinem Buch ‚The Mothman-Prophecies’ [in Deutschland auch bei Heyne erschienen, München 2002] brachte er ähnliche Fälle. 

Offenbar besteht also ein direkter Zusammenhang zwischen MIBs und UFOs, da MIBs auch als UFO-Piloten geschildert werden. Die Fälle sind sehr zahlreich und global vertreten. Entweder ist das UFO-Phänomen also ‚irdisch’ und wird von Menschen verursacht [wo auch immer diese Menschen herkommen] oder die unbekannte Intelligenz setzt Menschen ein bzw. ‚imitiert’ die menschliche Form – aus welcher Motivation heraus auch immer. 

Absurdes Verhalten 

Eine weitere Kuriosität in den von Pratt untersuchten Berichten, ergab sich durch die ‚Verwandtschaftsverhältnisse’ einiger der Zeugen. So wurden etwa unabhängig voneinander ein Mann und seine Freundin ‚heimgesucht’, Vater und Sohn, und in einem Fall zwei Männer mit dem gleichen Namen aus demselben kleinen Ort! 

In einem besonders interessanten Fall, der sich 1988 ereignete, beobachtete ein Zeuge im Staat Rio Grande do Norte, ein ovales UFO das gelandet auf drei ‚Landebeinen’ stand. Davor befanden sich drei kleine Wesen. Das Objekt verschwand in einem ‚lautlosen Knall’. 

Signifikant an dem Ganzen war nun, dass ein Onkel ein identisches Szenario bereits 1959 erlebt hatte, zwar an einem anderen Ort, aber mit dem gleichen Objekt, seiner Besatzung und dem ‚Abgang’! 

Die UFO-Sichtungen wiesen auch ‚Hotspots’ auf. Im Staat Minas Gerais gibt es eine Region die welche ‚Tal der alten Frauen’ genannt wird. Dort alleine ereigneten sich 300 Nahbegegnungen die von einem lokalen Forscher so gut wie möglich gesammelt wurden. 

Die Zeugen schilderten ebenfalls die starke ‚Anziehungskraft’ bzw. die ‚Sogwirkung’ der UFOs und ein Gefühl von großer Kälte und Hitze, die im Wechsel von den Lichtern der Objekte ausging. 

Der Formreichtum der Objekte war überwältigend – es wurden über 100 verschiedene UFO-Formen beobachtet, was den Gedanken nahe legt, dass die Objekte nicht unbedingt an eine feste ‚Erscheinung’ gekoppelt sind und jedes Aussehen annehmen können welches gerade gewünscht wird. 

Signifikant war auch, dass die Form der UFOs oft nicht zu erkennen war, da sie ein extrem helles, gleißendes Licht ausstrahlten und oft nur als ‚Lichtkugel’ wahrgenommen werden konnten. Hinzu kommt, dass einzelne Zeugen auch einen starken, kalten, tornadoähnlichen ‚Wind’ verspürten, während sie ‚angehoben’ wurden. 

Hier offenbarte sich wieder das völlig absurde Verhalten der Objekte, welche die Zeugen in die Luft sogen und kurz darauf wieder absetzten, ohne dass ein ‚Sinn’ hinter diesen Aktivitäten ersichtlich wäre. In dieser Region ereignete sich auch ein besonders ‚stranger’ Zwischenfall am 9. September 1976: 

Ein Mann war nachts mit seinem Hund unterwegs, als ein hell strahlendes Licht über ihm erschien. Aus diesem wurden plötzlich vier ‚Haken’ abgeseilt, mit denen versucht wurde ihn zu ‚fangen’. Als dies nicht gelingen wollte, seilte sich an einem der Haken ein kleines Wesen ab, welches so etwas wie eine ‚Rüstung’ trug und versuchte nach ihm zu greifen. 

Zwar gelang dies nicht, doch konnte es immerhin noch einen Haken an ihm anbringen und er wurde so in die Luft gezogen. Kurz bevor er die ‚Bodenluke’ des Objektes erreichte, konnte er sich noch abstoßen und landete auf einer Palme. 

Ein ähnlicher Fall ereignete sich im November 1979 in Santo Antonio. Auch hier wurde ein Mann von einem Haken gefangen der an einem UFO hing und hochgezogen. 

An Bord erkannte er menschliche Besatzungsmitglieder und hörte dann die Stimme einer Frau, die meinte er sei schon ‚zu alt’. Darauf fiel er herunter, da sein Shirt, an dem der Haken hing, riss. Auch er hatte Glück und landete relativ sanft im Unterholz. 

Einige der UFOs, deren Form wahrgenommen wurde, hatten ‚TV-Antennen’ auf ihrer Oberfläche, wieder andere imitierten Laute. Ein Zeuge der auf einer Farm arbeitete sah ein Licht vom Himmel herabsteigen und nur wenige Meter über sich schweben. Es hörte sich an wie ein ganz normaler Traktor. 

In anderen Fällen gaben die Objekte Geräusche von sich, die an ein Fahrrad erinnerten oder gar fließendes Wasser oder Tiere! Welchen Sinn diese ‚Mimikry-Töne’ machen sollen, ist allerdings nicht zu beantworten. 

Allerdings wissen wir aus anderen UFO-Berichten, dass die Objekte auch schon mal Hubschrauber oder Flugzeuge ‚nachahmen’ – also auch ein klassischer Hinweis auf das völlig absurde Verhalten der Objekte bzw. der Entitäten die sie steuern. 

Pratt spricht hier zu recht von einer ‚Maskerade’, immerhin ist selbst die irdische Technik schon so weit, dass sie auf weit herausragende ‚Antennen’ verzichten kann und dass UFOs nicht mit alten Traktormotoren angetrieben werden, dürfte auch klar sein. 

Zum Themengebiet sei abschließend noch auf einen Fall verwiesen, der an seinem bizarren Gehalt kaum zu überbieten ist: Am 9. September 1991 war ein 15jähriger Junge abends zu Fuß zum Hause seines Onkels in Ibicuitinga, Ceara, unterwegs. 

Da es recht warm war, zog er sein T-Shirt aus und warf es über die Schulter. Plötzlich tauchte ein helles Licht über ihm auf, welches ihn verfolgte. Er nahm die Beine in die Hand und rannte was er konnte zum Haus. Da sein Onkel noch nicht da war, schlug er eine Scheibe ein und rettete sich ins Innere. 

Bei der Flucht verlor er jedoch sein Shirt, welches nun einige Meter entfernt vom Haus auf dem Boden lag. Das Licht schwebte für einige Zeit über dem Textil und verschwand wieder. Später stellte sich heraus, dass dort Löcher in der Größe eines Apfels eingebrannt waren, der betroffene Stoff zerfiel sofort in kleinste Partikel. 

Ein solches Verhalten aus ‚Rache’ über den entgangenen ‚Spaß’, hätte man vielleicht einem ‚Kobold’ aus der Sagenwelt zugetraut, oder einem bösen Kind welches sich ärgert, nicht jedoch einer Intelligenz, die diese Umschreibung auch verdient! 

Manchmal keimt in mir der Gedanke auf, dass wir uns in einer virtuellen ‚Simulation’ befinden und nichts weiter sind als ‚Spielfiguren’, deren Verhalten und Reaktionen ausgetestet werden.

‚Fensterorte’ 

Im Zusammenhang mit UFOs wird immer wieder eine ‚Anomalie’ berichtet, die als ‚Himmelsfenster’ umschrieben werden kann. Dies heißt, am Himmel erscheint plötzlich eine geometrische Fläche, die wie ein ‚Fenster’ aussieht. Gelegentlich treten dann UFOs in diese Fenster ein, oder aber sie fliegen von dort heraus, danach schließt sich das Ganze wieder. 

Im Februar 1991 beobachteten drei Arbeiter unweit Acari, Rio Grande do Norte, zwei kugelförmige Lichter, die am nächtlichen Himmel kreisten. In ihrer Nähe öffnete sich plötzlich eine rechteckige Struktur in gelber Farbe und schloss sich nach kurzer Zeit wieder. 

Entführt 

Neben UFO-Sichtungen wurden und werden auch UFO-Entführungen gemeldet, die ebenfalls mit einer gewissen Brutalität durchgeführt wurden: 

Am 24. Juli 1978 entdeckte ein Fischer in Penalva, im Gebiet von Maranhao, einen 16 Jahre alten Jungen, der um Hilfe rief. Er lag im Wald auf dem Boden und konnte sich nicht bewegen. Er wurde zuerst zu seiner Familie gebracht, anschließend in ein Krankenhaus. 

Aufgrund seiner Bewegungsunfähigkeit nahm man anfänglich an er habe Drogen zu sich genommen, doch fanden sich keine Spuren oder Rückstände auf solche Substanzen in seinem Körper. 

Vier seiner Zähne fehlten, andere wiesen Beschädigungen auf. Das Haar war von seinem Kopf gebrannt worden, allerdings war die Kopfhaut unverletzt. Lediglich an seinen Ohren fanden sich leichte Verletzungen, doch nicht wie von Feuer, es sah eher aus wie ein Sonnenbrand. Er zeigte keinerlei Reaktionen, keine Schmerzempfindung, nichts. 

Erst nach und nach kehrte ‚Leben’ in ihn zurück. Sein restlicher Körper hingegen war gänzlich unversehrt. Er berichtete, dass er sich im Wald befand und eine ‚Autohupe’ von oben herab hört [das UFOs Geräusche imitieren haben wir ja schon an anderer Stelle festgestellt]. 

Als er aufblickte sah er ein strahlendes Licht über sich und fiel plötzlich paralysiert auf den Boden. Nach einiger Zeit wurde er angehoben und in das UFO ‚geschwebt’. 

Das UFO war scheibenförmig, hatte eine Kuppel mit drei Fenstern obenauf. Er schwebte durch eines der Fenster und wurde von kleinen Wesen in Empfang genommen, die metallische Anzüge mit Visier trugen. Diese verbrachten ihn, nach einem kurzen Flug, an einen sehr merkwürdigen Platz: 

Als er aus dem Objekt bugsiert wurde fand er sich an einem düsteren Ort. Er war dort im Freien, konnte aber keinen Himmel, keine Sterne und keine Bäume sehen, lediglich hohes Gras. Sie ‚schwebten’ ihn zu einem flachen ‚Stein’, steckten ihm etwas, in der Form einer Tube, in die Nase und einen ‚transparenten Ball’ in den Mund. 

Seine nächste Erinnerung war, dass er sich im Wald wiederfand. Alles in allem dauerte die ‚Auszeit’, in der er spurlos verschwunden war, drei Tage und sieben Stunden. 

Der Fall ist auch deshalb interessant, weil er an die Initiationsriten von Naturvölkern erinnert, die eine ‚Schwelle’ markieren sollen in der Entwicklung vom Kind zum Mann. Dazu gehören auch schmerzhafte Eingriffe am Körper in freier Natur – der Stein auf dem er ‚aufgebahrt’ wurde passt dazu perfekt. 

Letztlich sagte er selbst, die Erfahrung habe ihn ‚klüger’ gemacht bzw. verändert. Über dem Gebiet an dem die Entführung stattfand, beobachteten unabhängige Zeugen ein feuriges Licht zu der Zeit, als er verschleppt wurde. 

Menschenjagd 

Ein großer Teil der Zeugen, die mit den Objekten ‚kollidierten’, hatten gesundheitliche Nachwirkungen. Entweder physischer oder psychischer Art: 

Verbrennungen, Kopfschmerzen, Durchfall, Probleme mit den Augen, Angstzustände usw.. Einige ‚Kontakte’ jedoch verliefen tödlich bzw. schien eine Tötungsabsicht durch die UFO-Piloten wahrscheinlich: 

Am 23. April 1976 war ein Farmer aus Quixada am frühen Morgen mit einem Eselskarren unterwegs, als plötzlich ein großes, hell strahlendes Objekt über ihm auftauchte. An der Unterseite öffnete sich eine ‚Tür’ und ein Lichtstrahl schoss heraus, der den Mann und seinen Wagen traf. 

Das UFO entfernte sich anschließend und der Zeuge kam zu Hause an, wo sich sein Gesundheitszustand rapide verschlechterte. Er hatte Kopfschmerzen, ihm war schlecht und Durchfall stellte sich ein. Eine Untersuchung im Krankenhaus erbrachte kein Resultat, es wurde lediglich vermutet, er habe eine Verletzung am Gehirn davongetragen. 

Rund drei Monate später war er bettlägerig, konnte sich nicht mehr verständigen und bewegen, reagierte weder auf Sinnesreize noch auf Ansprache. Er verstarb 1993, ohne dass sich sein Zustand gebessert hätte. 

Im August 1976 befand sich ein Mann, in Begleitung zweier älterer Damen, auf dem Wege nach Hause. Sie waren unweit der Siedlung Jaboticatubas in Minas Gerias, als ein UFO in Form eines geöffneten Regenschirmes auf sie nieder kam. Die Frauen ergriffen die Flucht und ließen den Zeugen alleine zurück. 

Er wurde von dem Objekt ‚angehoben’ und spürte dabei große Kälte und hörte einen summenden Ton. Daneben roch es stark nach Sulfat. In dem Objekt erkannte er drei kleine Gestalten. Das Objekt löste sich dann ‚in Luft’ auf und ließ den Zeugen zurück, der nach Hause ging und sich zu Bett legte, da es ihm schlecht ging. Nur wenige Tage später starb er. Da er nie von einem Arzt untersucht wurde steht die Todesursache nicht fest. 

Ein ähnlich dramatischer Fall ereignete sich im Mai 1979, unweit der Stadt Carnaubinha. Ein 22jähriger Mann war nachts zu einer religiösen Veranstaltung unterwegs und sprang gerade über einen Zaun, als er von einem Lichtstrahl getroffen wurde. 

Dieser stammte von einem Objekt, welches in einer Höhe von gut 10 Metern über ihm schwebte. Es war etwa 2 Meter groß und an seiner Unterseite war eine Öffnung zu sehen. Der Mann lag drei Tage lang völlig paralysiert und hilflos auf dem Boden, bis er durch Zufall von einem Farmarbeiter entdeckt wurde. Bei einer medizinischen Untersuchung im Krankenhaus diagnostizierten die Ärzte einen ‚Schlaganfall’, seit dem an sitzt er im Rollstuhl. 

Im Jahr 1981 wurden unweit des Ortes Guajara, gelegen in der Amazonas-Region, zwei Fischer [vor Zeugen, die nicht weit entfernt am anderen Ufer waren] von einer hellen Lichterscheinung getötet, die über dem Strand erschien. 

Die beiden versuchten sich noch auf einen Hügel zu retten, wurden jedoch von einem Lichtstrahl aus dem UFO getroffen und später tot aufgefunden. Tage davor waren in der gleichen Region auch zwei tote Pferde gefunden worden, die am Abend zuvor von einem merkwürdigen ‚Licht’ umkreist wurden. 

Im Jahr 1991 war ein junger Mann abends mit seinem Rad unweit von Acari, Staat Rio Grande do Norte, unterwegs. Plötzlich erschien ein ‚Licht’ über ihm welches ihn massiv anstrahlte. Er rettete sich unter einen Baum, doch die Hitze wurde langsam unerträglich und er sprang aus seinem Versteck. 

Rechtzeitig genug, denn der Baum explodierte förmlich und brach am unteren Ende einfach ab. Eine Zeugin, die das Spektakel aus der Ferne beobachtet hatte, beschrieb eine blaue Lichtkugel die ‚Funken’ auf den Baum ‚sprühte’ oder aussonderte. Der Zeuge konnte fliehen, offenbar hat man an Bord des Objektes nicht damit gerechnet dass er den ‚Anschlag’ überlebt. 

Ungestört 

Die beobachteten UFOs bewegten sich mit einer zum Teil unglaublichen ‚Selbstsicherheit’. So ist zum Beispiel ein Fall überliefert, in dem Fischer des nachts von einem der Objekte verfolgt wurden, sich jedoch noch in ein Haus flüchten konnte. Das UFO umflog das Haus rund 20 Minuten lang ehe es verschwand. 

In Jurassal, im Amazonas-Gebiet, landete eines der Objekte und zahlreiche Zeugen konnten zwei oder drei kleine Wesen beobachten, die ‚ausstiegen’, kurz herumliefen um dann wieder zu verschwinden. 

Der kleine Ort Parnarama, mit gerade mal 3000 Einwohnern, verzeichnete in nur einem Jahr über 100 UFO-Berichte. Dabei handelte es sich nicht um ‚Lichter am Himmel’, sondern um solide Objekte und massive Lichter, die im Rahmen von ‚Nahbegegnungen’ gesehen wurden. 

Diese massiven und ‚wagemutigen’ ‚Auftritte’ erklären sich sicherlich auch durch die abgelegene Lage der meisten Sichtungsorte. Während einzelne Regionen Brasiliens europäischen Standard haben, was die Infrastruktur und Informationskanäle betrifft, sind andere Landesteile noch nicht einmal an das Stromnetz angeschlossen und können auch nur über Wasser oder per Flugzeug erreicht werden. 

Bob Pratt wies auch darauf hin, dass viele der ihm gemeldeten Berichte zuvor noch nie an Forscher oder die Medien weitergegeben wurden. Das heißt: 

UFOs können in der Region ungestört operieren, ohne Gefahr laufen zu müssen mit Polizei oder Militär konfrontiert zu werden. Vielleicht zeigt sich gerade im Dschungel Amazoniens die hässliche Fratze des UFO-Phänomens?

‚Operação Prato’ 

Über das brasilianische Militärprojekt ‚Operação Prato’ wurde hier bereits einiges veröffentlicht, deshalb zur Erklärung nur soviel: 

Im Amazonasgebiet, in dem Bereich, in dem der Fluss in den Atlantik mündet, nicht weit entfernt von der Metropole Belem, ereigneten sich in den Jahren 1977 und 1978 zahlreiche Zwischenfälle mit Objekten, die Menschen mit merkwürdigen ‚Lichtstrahlen’ unter Feuer nahmen. 

Diese Objekte erschienen am Himmel oder flogen in oder aus dem Amazonas heraus, zum Teil wurden sie auch im Wasser tauchend gesehen. Bob Pratt hat bei seiner Recherche vor Ort noch ein paar Details zu Tage gefördert, die mir bisher unbekannt waren: 

Die Vorfälle konzentrierten sich auf einen Ort namens Corales. Im lokalen Krankenhaus praktizierte eine Ärztin namens Wellaide Cecim Carvalho, die ein paar interessante Entdeckungen machte: 

Bei ihr meldeten sich 40 Personen die angegriffen wurden. Sie wiesen alle Brandwunden auf, die relativ schnell verheilten. Im Zentrum der Wunde fanden sich zwei kleine ‚Einstichstellen’, was auch zu dem Gedanken führte, man habe es mit ‚kosmischen Vampiren’ zu tun, die den Menschen das Blut aussaugen. 

Und tatsächlich hatten alle 40 einen niedrigen Wert an Hämoglobin, der weit unter dem Durchschnitt lag. Einer ihrer Patienten starb nach einem Angriff, eine schwangere Frau verlor ihr Kind. [Berichte über schwangere Frauen, die von UFOs verfolgt wurden und ihr Kind verloren, bzw. dieses Missgebildet zu Welt kam, fand Pratt übrigens in großer Zahl!]. 

Als Kuriosität sei noch vermerkt, dass zahlreiche Bewohner des Ortes auch die ‚Piloten’ der Objekte gesehen haben – blonde, nordeuropäisch aussehende Menschen. Wenn die Patienten ihr davon berichteten, sagten sie immer, dass Dr. Carvalho [die blond und hellhäutig ist] genau so aussieht wie die ‚Außerirdischen’. 

In der Region waren auch Militärs um die Sichtungen zu untersuchen. Dabei stellte sich ein Phänomen ein, welches wir Jahre später auch in Belgien – während der dortigen Sichtungswelle von 1989 – und in den USA – hier bei den Sichtungen vom Hudson Valley im Bundesstaat New York von 1985 – registrieren sollten. 

Den Soldaten präsentierten sich UFOs in verschiedenen Formen, die fotografiert wurden. Als die Bilder jedoch entwickelt wurden, fanden sich lediglich ‚Lichtflecken’ oder ‚Punkte’ darauf, was in keinster Weise dem entsprach, was zu sehen war! 

Die 'Loki-Intelligenz' 

Die Frage was UFOs sind oder nicht, ist heute nicht zu beantworten. Zu viele falsche Fährten wurden gelegt, zu viele widersprüchliche Hinweise gestreut. Man kann lediglich feststellen, was UFOs nicht sind: 

Es sind keine außerirdischen Weltraumschiffe die mit Wissenschaftlern einer fremden Intelligenz gespickt sind, die uns untersuchen, studieren oder analysieren möchten. Das Verhalten des UFO-Phänomens wäre ein gänzlich anderes, wenn eine planende und forschende Kraft dahinter stände. 

Wir haben es hier mit etwas zu tun, dass sich einen diabolischen Spaß daraus macht mit uns zu spielen, etwas das gerne ein ‚Theater’ aufführt und mit falschen Informationen füttert und einen gewisse boshaften Humor besitzt. Das Ganze erinnert sehr an den aus der germanischen Mythologie stammenden Loki. Doch wer war Loki? 

Loki oder Loge [Lofn oder Loptr; norddeutsch von logi „Feuerbringer”, „Lohe”[?], „Luftgott” und "Lügengott"; nicht zu verwechseln mit dem Riesen Logi, dem Wildfeuer] ist eine Gestalt aus der germanischen Mythologie. 

Er ist das Kind zweier Riesen, dennoch einer der Asen. Sein Vater ist Farbauti, seine Mutter Laufey [Laubinsel] oder Nal [beide mütterlichen Namen sind erwähnt], seine Brüder sind Byleipt und Belblindi, seine Frau ist Sigyn. Durch „Blutsbrüderschaft“ steht er in besonderer Beziehung zu Odin. Dabei wird er, nicht unumstritten, als Lodur identifiziert. 

In seinem Trickreichtum und seiner Gerissenheit stellt er ein Musterexemplar des mythischen „Tricksters“ dar. Er besitzt einen ausgeprägten Sinn für Strategie und nutzt ihn um mit Intrigen und ausgefeilten Lügen seine Interessen durchzusetzen. 

Seine äußere Gestalt ist wandelbar, sein Wesen und Verhältnis zu den Göttern zwiespältig. Loki ist ein Meister der Metamorphose, der sich in verschiedene Tiere und Menschen verwandeln kann. Er wechselt auch sein Geschlecht, erlebt Schwangerschaft und Geburt, was von den germanischen Göttern für einen Mann als schändlich betrachtet wird. 

Loki ist als Kulturheros der Erfinder des Fischnetzes, aber er, der Tölpelhaftigkeit und Listenreichtum in sich vereint, wird auch zum Opfer seiner eigenen Erfindung. Loki bringt Zwietracht und sein Begehr ist einzig auf Chaos und Zerstörung ausgerichtet. 

Ganz offensichtlich hat die Intelligenz hinter dem UFO-Phänomen den Charakter eines ‚Tricksters’, der mittels nebulöser und hinterhältiger Wege versucht seine – im Verborgenen liegenden – Ziele zu erreichen. 

Gegebenenfalls hat ‚Es’ gar keine Ziele, sondern spielt lediglich ein merkwürdiges Spiel, dem wir versuchen einen Sinn abzuringen, der aber gar nicht besteht!

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