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Sonntag, 18. Oktober 2015

UFO–Klassifikation


Seit im Jahr 1947 die moderne UFO-Epoche begann, war man bemüht die einlaufenden Reporte einem Schema zu unterlegen. In diesem Beitrag finden sich die bekanntesten Klassifikationssysteme, die weltweit von UFO-Forschern angewendet werden.

Nach Prof. Dr. J. Allen Hynek

[sog. CEs = Close Encounters]

CE 1: Nahbegegnungen der 1. Art - Sichtung eines Unbekannten Flugobjektes (näher als 500 m).

CE 2: Nahbegegnungen der 2. Art - Das UFO hinterlässt physikalische Spuren nach der Begegnung. Dies können Abdrücke, Verbrennungen, radioaktive Strahlung, chemische Reaktionen, elektromagnetische Effekte, u.a. sein.

CE 3: Nahbegegnungen der 3. Art - Beobachtung von fremdartigen Wesen ohne irgendeine Art der Verständigung

Dies war die ursprüngliche Einteilung nach Professor Hynek. Später wurden noch zwei weitere Kategorien hinzugefügt:

CE 4: Nahbegegnungen der 4. Art - Hierbei handelt es sich um die sogenannten "UFO-Entführungen". Dabei werden Menschen von fremden Wesen entführt und untersucht.

CE 5: Nahbegegnungen der 5. Art - Hierunter fallen die Fälle, in denen ein direkter Kontakt stattfindet und die Zeugen behaupten, regelmäßig "Treffen" mit diesen Wesen zu haben. Allerdings fallen auch die neuerdings an Popularität gewinnenden "Nahbegegnungen der tödlichen Art", bei denen -wie der Name schon sagt- der/die Zeuge(n) getötet werden (z.B. durch radioaktive Strahlung).

DD: Daylight Disc – „Tageslichtscheibe“.

NL: Nocturnal Light – „Nächtliches Licht“.

RV: Radar/ Visual – „Radar – Visuell“ [Sichtung durch Zeugen und Registrierung durch Radar]

Nach Dr. Jacques Vallée

AN=Anomalie, FB=Vorbeiflug, MA=Flugmanöver, CE=Nahbegegnung mit je 5 Unterkategorien [1=Sichtung, 2=phys. Effekte, 3=fremde Wesen, 4=Transformation in andere Realität, 5=bleibende oder tödliche Verletzungen].

ANs (Anomalies):

AN 1: Anomalien, die keine bleibenden physikalischen Effekte verursachen, wie z.B. amorphe Lichter oder unerklärliche Explosionen.

AN 2: Anomalien, die bleibende physikalische Effekte verursachen, wie z.B. Poltergeist-Phänomene, Materialisationen (Apporte) oder flachgedrücktes Gras.

AN 3: Anomalien mit Beteiligung von fremdartigen Wesen, wie z.B. von Geistern, Elfen, Feen oder kryptozoologischen Wesen.

AN 4: Anomalien, bei denen die Zeugen behaupten, Kontakt zu Wesen auf einer anderen Daseinsebene (in einer anderen Realität) gehabt zu haben. Hierzu gehören Nahtodeserfahrungen, außerkörperliche Erfahrungen (AKEs), religiöse Wunde und Visionen.

AN 5: Anomalien, bei denen die Zeugen bleibende Verletzungen behalten, getötet oder geheilt werden. Das wären z.B. spontane Selbstentzündung, unerklärliche Wunden und permanente Heilung.

FBs (Flyby's):

FB 1: Vorbeiflug eines UFOs.

FB 2: Vorbeiflug, bei dem physikalische Spuren zurückgelassen werden.

FB 3: Vorbeiflug, bei dem fremde Wesen an Bord beobachtet werden.

FB4: Vorbeiflug, bei dem die Zeugen in die Realität des Objekts oder dessen Insassen versetzt werden.

FB 5: Vorbeiflug, bei dem die Zeugen dauerhafte Verletzungen erhalten oder sterben.

MAs (Maneuvers):

MA 1: Vorbeiflug eines UFOs, bei dem das UFO keine normale Flugbahn verfolgt, sondern ein unkonventionelles Manöver ausführt, wie z.B. Herabsinken, Sprünge, Zick-Zack und Schleifen.

MA 2: Vorbeiflug, bei dem zusätzlich zu unkonventionellen Flugmanövern auch noch physikalische Spuren zurückgelassen werden.

MA 3: Vorbeiflug, bei dem außer den unkonventionellen Flugmanövern auch Wesen an Bord beobachtet werden.

MA 4: Vorbeiflug, bei dem außer den Flugmanövern und den Wesen auch eine Realitätsveränderung wahrgenommen wird.

MA 5: Unkonventionelle Flugmanöver, bei denen die Zeugen bleibende oder tödliche Verletzungen erhalten

CEs (Close Encounters):

CE 1: typische Begegnung der 1. Art (s. oben!)

CE 2: typische Begegnung der 2. Art

CE 3: typische Begegnung der 3. Art

CE 4: typische Begegnung der 4. Art

CE 5: typische Begegnung der 5. Art

Nach Rutledge

Klasse A: Unidentifizierte Flugkörper mit festen Strukturen, die in physikalische Wechselwirkung mit ihrer Umgebung treten.

Klasse B: Kugelförmige Lichter oder irregulär leuchtende Massen, die keine nennenswerten physikalischen Wechselwirkungen auf die Umgebung ausüben und meistens nachts gesehen werden.

Klasse C: Lichterscheinungen bei religiösen Manifestationen (etwa Fatima 1917)

Nach Hendry

UFOs i. w. S. sind Objekte, die zunächst für den Beobachter unidentifizierbar sind, die jedoch von Experten auf bekannte Phänomene oder Objekte zurückgeführt werden können.

UFOs i. e. S. können von Spezialisten nicht erklärt werden.

IFO ist ein identifiziertes, fliegendes Objekt.

Near IFO ist ein beobachtetes Objekt (UFO i.w.S.), das einer herkömmlichen Erscheinung ähnlich ist, trotzdem nicht eindeutig identifiziert werden konnte und weniger als zwei anomale Merkmale aufweist.

Problematic UFO ist ein nicht eindeutig identifizierte Objekt (UFO i.e.S.) mit wesentlichen anomalen Merkmalen, die jedoch auch unter extremen Bedingungen bei herkömmlichen Erscheinungen auftreten können. eine mögliche Identifizierung lässt sich somit nicht eindeutig Ausschließen.

Good UFO ist ein Objekt, das so viele anomale Merkmale aufweist, dass eine herkömmliche Erklärung sehr wahrscheinlich ausgeschlossen werden kann.

Best Ufo ist ein Objekt, das so viele anomale Merkmale aufweist, dass eine herkömmliche Erklärung eindeutig ausgeschlossen werden kann.

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