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„Jede hinreichend fortschrittliche Technologie ist von Magie nicht zu unterscheiden.“ Arthur C. Clarke

Samstag, 7. November 2015

Können UFOs Gedanken lesen?


Ein Argument gegen das UFO-Phänomen [i.e.S.] das recht schwer zu entkräften ist macht sich an dem merkwürdigen Umstand fest das wir zwar recht viele UFO-Nahbegegnungen haben [Fälle in denen die fremdartigen Objekte in unmittelbarer Nähe der Zeugen aktiv waren] jedoch nur ausgesprochen wenig gute Bilder. 

Das führt sogar dazu dass man innerhalb der „Forscher-Szene“ Aufnahmen, auf denen UFOs sehr nah und deutlich zu erkennen sind, als Schwindel, neudeutsch „Hoax“, bezeichnet, was sich mittels Bildanalysen letztlich auch bestätigt. 

Nachdem ungewöhnliche Vorfälle am Himmel [etwa Abstürze von Hubschraubern und Flugzeugen, spontan auftretende atmosphärische oder meteorologische Phänomene usw.] immer wieder gefilmt und fotografiert werden, liegt dieser „Makel“ sicher nicht an den Zeugen oder dem Mangel an technischem Gerät. 

Ein Fall der sich im Großraum Fulda abspielte und von meinem Kollegen Peter Kleinschmidt und mir vor einer Weile untersucht wurde könnte eine Lösung des Problems andeuten. 

Die Zeugen [die fünfköpfige Patchworkfamilie Sch.] bezogen im Frühjahr 2009 ein Einfamilienhaus mit unverbautem Blick auf die Landschaft. Der Fall wäre vielleicht nie ins Rollen gekommen, denn keiner der Familie ist ein ausgesprochener Himmelsbeobachter oder „Frischluftfanatiker“, wenn die Wohnküche nicht einen ausgesprochenen Panoramablick ins Freie ermöglicht hätte. 

So blickt also bei jeder gemeinsamen Mahlzeit ein Teil der Familie durch große Fenster und eine Terrassentür ins Freie. Dabei fiel nach einiger Zeit ein orangerotes Licht auf das plötzlich „anblinkte“ bzw. nach einiger Zeit wieder „ausblinkte“. 

Es schien sich immer am gleichen Ort zu befinden, über einigen Bäumen am Rande des Grundstückes. [Anmerkung: Wenn man das Gebäude als Referenzpunkt ansieht waren es etwa 200 Meter!]. Das Licht verharrte jeweils für einige Minuten und verschwand dann in dem es sich „ausschaltete“. 

Den erwachsenen Familienvorstand interessierte „das Phänomen“ nicht sonderlich, die Kinder [9-14 Jahre] jedoch umso mehr. Folglich herrschte zur Essenszeit immer wieder Unruhe und letztlich wollte die 14jährige Tochter das frisch aufgetauchte Objekt fotografieren. Sie nahm die Kamera, visierte das Licht an, konnte im Sucher jedoch nichts mehr erkennen da es verschwunden war. 

Sie legte das Gerät bei Seite, saß wieder zu Tisch als der „Besucher“ wieder auftauchte. Das „Spiel“ von vorhin wiederholte sich immer wieder. Irgendwann platzte den Eltern der Kragen und sie wollten feststellen woher das Licht stammt um endlich Ruhe zu haben. 

Folglich suchten sie die Umgebung ab, konnten aber keinen Anhaltspunkt finden. Bei einem weiteren „Besuch“ der Kugel stellte sich heraus dass sich diese vor den Bäumen befand, also nicht mit einer externen Lichtquelle in Zusammenhang stehen konnte, da die Bäume von der Familie abgesucht worden sind. 

Das Licht tauchte zu unregelmäßigen Zeiten auf und wurde von wechselnden Zeugen beobachtet. Tagsüber von den Kindern bzw. deren Freunden, am Abend auch von den Eltern und ggf. Großeltern. Direkt am Fenster wurde eine Kamera platziert um die „Erscheinung“ möglichst schnell auf Film bannen zu können, doch gelang das nie da sich das Licht immer rechtzeitig aus dem Staub machte und nicht fotografiert werden konnte. 

Bei der Besprechung des Falles erzählten uns die Zeugen einhellig das sie den Eindruck hatten das dieses Licht ihre Gedanken lesen könne und selbst auf „Tricks“ nicht hereinfalle. [Die 14jähre hatte sich einmal mit der Kamera unter dem Fenster versteckt. Als sie aus ihrer „Deckung“ hervorspringen wollte war das Licht weg.] 

Die „Intervalle“ in denen das Licht erschien wurden dann immer größer. Gestern [02-02-2010] telefonierte ich [W. Raab] mit der Familie die mir versicherte dass die letzte „Sichtung“ sich im Dezember 2009 ereignet hatte. 

Das Szenario erscheint sehr harmlos. Außer diesem Licht ereignete sich nichts Merkwürdiges und die Familie hatte einen durchaus positiven Eindruck von dem Phänomen. Das UFOs offenbar die Gedanken von Zeugen bzw. Personen in ihrem Umfeld erfassen und darauf reagieren können wird immer wieder berichtet: 

So spielte sich etwa Anfang der 1980ger Jahre im amerikanischen Bundesstaat New York eine Sichtungswelle ab in der bumerangförmige Objekte am Himmel gesehen wurden. Einige diese UFOs reagierten auf „gedankliche Wünsche“, etwa in dem sie sich den Zeugen näherten. 

Während einer vergleichbaren mexikanischen „Welle“, anfangs der 1990ger Jahre, schilderten drei Zeugen das ein UFO ein „gewünschtes“ Flugmanöver absolvierte während andere Objekte verschwinden sobald Zeugen sich entschließen sie zu fotografieren.
Update: In ERGEBNISSE AUS 40 JAHREN UFO-FORSCHUNG von Illobrand von Ludwiger fand ich zum Thema einen Hinweis auf Seite 77f: Der amerikanische Ufologe und Physikprofessor H. D. Rutledge führte im Zeitfenster von 1973 bis 1980 im US-Bundesstaat Missouri einen Versuch durch. 
Mit 620 freiwilligen Helfern, verteilt auf 158 mobile Beobachtungsstationen, untersuchte man den Himmel nach UFO-Aktivität. Die gesamte Beobachtungszeit lag bei 427 Stunden, wobei 123 unerklärliche Lichterscheinungen und 34 materielle Objekte unbekannter Herkunft beobachtet wurden. Hierzu von Ludwiger:
In 80 Prozent aller Fälle hatten die Untersucher den Eindruck, dass die Erscheinungen ‚die Gedanken der Beobachter lesen’ konnten. Denn wenn jemand sich eine besondere Flugbahn wünschte, etwa eine Sinuskurve, dann flog das Objekt eine solche.“
Das gleiche Muster schien auch für Hessdalen zu gelten:
Die Untersucher stellten auch hier wieder fest, dass die Erscheinungen auf ihre Gedanken und Versuchsbedingungen zu reagieren schienen“.

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