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Mittwoch, 14. Februar 2018

Aliens & kulturelle Konditionierung


Die beiden Fallkataloge von Albert Rosales, Humanoid Encounters 1995-1999 (Band 1) + 2000-2009 (Band 2) habe ich zwischenzeitlich „erfolgreich“ beendet und war ausgesprochen amüsiert zu sehen wie sehr sich die CE3 + CE4 Berichte international unterscheiden.

Am meisten verwundert hat mich wie selten der Grey-Alien-Typus bei Sichtungsfällen in den USA und Kanada beschrieben wird, während uns gleichzeitig Ufologen suggerieren es handele sich dabei um die dominante „Alienart“, was sich als völliger Quatsch herausstellt wenn man die Fallberichte liest!

Greys sind ein dominantes Medienphänomen, kein dominantes „Alienphänomen“, zu diesem Schluss kann man kommen wenn man die Reporte studiert!

(Fast) völlig unbekannt sind Greys in Osteuropa. Russen und Ukrainer werden zum Beispiel nicht entführt, sondern zu einer Besichtigung eingeladen und wenn sie fremde Planeten betreten wird ihnen zu Ehren ein Gastmahl serviert (etwa Band 2, Seite 60)!

In der Türkei sieht man „Roboter“ und in Brasilien sind die Aliens so fußballverrückt wie die Einheimischen, in keinem anderen Land werden UFOs & Aliens so oft auf, wohlgemerkt auf [sic!] Bolzplätzen beobachtet wie dort (etwa Band 2, Seite 70)!

Mein Resümee: UFOs & Aliens sind so verschieden, wie die Menschen die sie beobachten, wobei es offenbar eine „Leitkultur“ gibt, welche die Rahmenhandlung vorgibt*!
* Am größten ist die ufologische Diskrepanz meiner Meinung nach zwischen Russland und den USA. Mir ist kein russischer Fall bekannt, in dem Aliens unter Feuer genommen wurden, während die Amerikaner gerne zum Colt (oder etwas anderem) greifen wenn die „Besucher“ kommen. 
Daraus resultiert vielleicht auch der Gegensatz in der Behandlung: gepflegte Analpenetration (und anderes) für Amerikaner, freundliche Rundflüge im Weltraum mit lecker Häppchen & Alienwodka für Russen… Bekommt jeder das UFO-Phänomen das er verdient? ^^