Suchmaschine

SN

Samstag, 5. März 2016

The Terror Above Us


2013 habe ich u.a. „UFOs over New York“ von Preston Dennett gelesen über dessen Arbeit ich schon öfter berichtet habe. Darin schildert er [ab Seite 130ff] einen Fall der sich im Sommer 1958 ereignet hat und vom amerikanischen Forscher Malcolm Kent untersucht wurde. 
Dieser veröffentlichte seine Ergebnisse in einem kleinen Paperback mit dem Titel „The Terror Above Us“. Der Fall wurde im größeren ufologischen Umfeld nie bekannt, wahrscheinlich weil er Elemente enthält die als bizarr einzuschätzen sind und ein Phänomen vorwegnahm das man erst seit kurzem diskutiert: MILABS! 
Die Zeugen, Jason und Robert Steiner, litten sozusagen „über Nacht“, plötzlich und aus unerfindlichen Gründen, unter zahlreichen Phobien, so etwa die Unfähigkeit in der Dunkelheit Auto zu fahren, was zu Angstausbrüchen führte. Beide ließen sich vom Therapeuten Dr. Emmanuel Brant behandeln. 
Wichtig ist das zu dieser frühen Phase nichts auf UFOs oder Entführungen hinwies. Weder hatten die Zeugen Ahnung vom UFO-Phänomen noch der Therapeut. Die Erkenntnisse wurden also bei einer völlig normalen Psychotherapie zu Tage gefördert. Bei dieser setzte Dr. Brant Hypnose ein um so festzustellen welches Ereignis die Männer dergestalt verschreckt hatte. Interessant ist das Resultat der Regression: 
Beide Männer waren in der Nacht mit einem Wagen im Bundesstaat New York, USA, unterwegs, als sie plötzlich eine „Nebelbank“ bemerkten. Dieser „Nebel“ roch „metallisch“, daneben war ein piepender Ton zu hören. Am Himmel tauchte eine große Flugscheibe auf die in der Mittelsektion diverse hell strahlende Lichter aufwies. 
Da es mit der Situation nicht zum Besten bestellt war, drehten die Männer bei und versuchten zu fliehen, jedoch blockierte der Flugkörper die Straße. Ab hier berichten die Zeugen mit Erinnerungslücken, was ein Hinweis darauf sein könnte dass der metallisch riechende „Nebel“ ein Betäubungsgas war. 
Auf jeden Fall tauchten schwarz uniformierte Gestalten auf, entführten die Brüder an Bord des „UFOs“ wo sie medizinisch untersucht wurden. Dann beschrieben beide, unabhängig voneinander, ein bizarre Szenerie: 
Einzeln „erwachten“ sie in einem fensterlosen Raum. Auf einem Tisch stand eine Obstvase mit Früchten [sic] und auf einem Bett saß eine Frau die darauf hinwies das sie alle drei von Außerirdischen entführt worden seien. Sie bot Sex an der in dieser Form auch „vollzogen“ wurde. 
Dann fanden sich die Männer in einem dunklen Raum wieder, auf einer Bank sitzend. Eine Stimme versetzte sie in hypnotische Trance und gab ihnen die Anweisung das Erlebte zu vergessen. Kurz darauf saßen beide wieder in ihrem Wagen und hatten den Vorfall völlig vergessen. Soweit die Kurzzusammenfassung. 
Der Umstand das ein gasartiges Gemisch eingesetzt, mit Hypnosesuggestion gearbeitet wurde und Menschen an der Entführung beteiligt waren lässt den Verdacht naheliegend erscheinen das der militärisch-industrielle Komplex an der Verschleppung und Untersuchung der Männer beteiligt war, Menschenversuche getarnt hinter dem UFO-Phänomen. 
Dabei ist völlig unklar wie weit die gemachten Beobachtungen mit der Realität des Geschehens konform gingen. Womöglich gab es kein UFO, keinen Sex mit der Erdenfrau, sondern medizinische Experimente, ähnlich denen von MKULTRA. 
Interessant daran ist die Parallele zum Hill-Entführungsklassiker. Auch dort waren zwei Personen involviert, beide fuhren in einer abgelegenen Gegend, begegneten einem Flugkörper und schwarz gekleideten „Ufonauten“ und auch das „Piepen“ war zu hören, nicht unähnlich übrigens zum Tujunga Canyon Fall. 
► Wie man „Paranauten“ erfindet und daraus entstehenden Mythen militärisch nutzt 
Innerhalb der „Paraszene“, also jener „Gemeinde“ die sich mit ungewöhnlichen Phänomenen beschäftigt, gibt es in der Regel zwei Fraktionen: Die „Gläubigen“, also die von der Existenz solcher Erscheinungen überzeugt sind und die „Ungläubigen“, ergo die Skeptiker. 
Jedoch scheint noch eine dritte Fraktion mitzuspielen – das amerikanische Militär. Im WW² waren etwa die Philippinen von den Japanern besetzt worden. Als besonders wackere Widerstandskämpfer erwiesen sich die Huks, die sich zu den Hukbalahap zusammenschlossen. 
Nachdem die Eindringlinge vertrieben waren, wollten die Rebellen auch gleich die Staatsführung in Manila entfernen, was jedoch nicht im Sinne der Amerikaner war. Da man sich nicht unbedingt mit den Aufständischen bekriegen wollte, erfand ein Generalmajor Edward G. Lansdale eine andere Methode. 
In der Rebellenregion kannte man den Mythos des Aswang, eines „Formwandlers“ der zumeist als Hund in Erscheinung treten sollte und sich von Menschenblut ernährte – so wollten es zumindest die einheimischen Überlieferungen. Um also den Hukbalahap Respekt einzuflößen tötete man mit Spezialteams Einheimische und versetzte diesen mit entsprechendem „Handwerkszeug“ Halsverletzungen, die aussahen wie Vampirbisse. 
Man ließ die Leichen auf Bäumen ausbluten und drapierte sie in Rebellennähe, was seine Wirkung nicht verfehlte! Ähnlichen „Hokuspokus“ veranstalteten auch die Briten in Italien um deutschfreundliche Italiener einzuschüchtern. Der Erfinder dieser Finte war ein Mann namens Jasper Maskelyne, der sinnigerweise auch Zauberkünstler war. 
Die Briten bauten eine 12 Fuß große Vorrichtung die den „Teufel“ darstellen sollte die sich eigenständig (mit „Blitz und Donner“) fortbewegte und Funken schlug, auch diese Psyop (Psychological Operation) zeigte bei der tiefkatholischen Bevölkerung ihre Wirkung! 
Diese frühen Erfolge veranlassten die amerikanische RAND Corporation am 14-04-1950 eine Arbeit zu veröffentlichen die den Titel „The Exploitation of Superstitions for Purposes of Psychological Warfare“ („Die Ausnützung des Aberglaubens zum Zwecke der psychologischen Kriegsführung“) trug. 
Diskutiert wurden dort verschiedene Beeinflussungsmethoden, etwa das Streuen von Gerüchten. So wurde etwa in der UdSSR verbreitet dass bei Kämpfen amerikanischer Truppen oftmals Marienerscheinungen auftauchen würden – die Amerikaner seinen also gottgesandt… (Nick Redfern / Geheimsache Monster / Kopp Verlag / S. 64ff) 
Das Papier ist von 1950 und kann man heute nur spekulieren was heute so alles fabriziert wird, ich denke da zum Beispiel an die vielen „UFOs“ die den Iran heimsuchen oder andere Aspekte des UFO-Phänomens wie „Entführungen“ aka MILABS, oder aber das Chupa-Chupa Phänomen in Brasilien. 
Im Bundesstaat Para, wo diese feindseligen „UFOs“ herumflogen, gab es zu der Zeit nämlich eine kommunistische Guerilla und diverse Militäreinsätze, sowohl brasilianischer Truppen als auch amerikanischer „Berater“… Ein Schelm wer Böses dabei denkt…

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.