Suchmaschine

SN

Donnerstag, 7. April 2016

Endzeit & Hybride


Heute Abend habe ich mich etwas mit meiner „alten“ Humanoiden-Datei beschäftigt - übrigens noch auf Karteikartenbasis! (Für die Jugend: Was ist eine Karteikarte?) da ich weitere Informationen zum Ruwa-CE³ gesucht habe. 
Dabei fiel mir auf, dass bei sehr vielen Humanoiden- und Entführungsberichten „Endzeitvisionen“ eine Rolle spielen, bei Abductions schließen sie in der Regel die „medizinischen“ Untersuchungen/Eingriffe ab. Wenn man so will gibt es da zwei Kernelemente: 
1. Untersuchung + genetische Manipulationen und Hybride.  
2. Endzeitvisionen, Hinweis auf eine herannahende globale Katastrophe, der Overkill für die Menschheit, die individuell interpretiert werden. (Wenn man es ganz genau nimmt kommen „paranormale“ Aspekte auch hinzu, etwa außerkörperliche Erfahrungen usw.). 
Daraus könnte man tatsächlich ableiten, dass jemand der in die Zukunft blicken kann, gerade dabei ist den „Rechtsnachfolger“ der Menschheit zu züchten, eine Menschenart die mit den neuen Verhältnissen zurecht kommt. So ungewöhnlich ist der Gedanke eigentlich nicht. 
Derzeit lese ich DIE PHYSIK DER ZUKUNFT von Michio Kaku. Der Autor präsentiert eine Tour durch die Wissenschaften und befragte dazu Forscher zu ihren aktuellen und zukünftigen Projekten. Daraus hat er dann den technologischen, medizinischen und militärischen Stand in der Zukunft hochgerechnet. 
Genannt werden also nicht phantasievolle utopische Aktivitäten, sondern nur solche zu denen es mindestens Grundlagenforschung gibt. In der Hinsicht ist auch geplant am Menschen zu basteln. Zitat: 
„…könnte unsere Spezies durch systematische Züchtung in nur 70.000 Jahren in zahllose Zuchtrassen aufgespaltet werden, wenn alle auch immer noch ein und derselben Art angehören. Mit Hilfe der Gentechnik könnte sich dieser Prozess vermutlich deutlich beschleunigen und auf eine Generation reduzieren lassen.“ (S. 256) 
Und im Hinblick auf das Abduction-Phänomen interessant: 
„…erscheint es realistisch, gentechnisch eine neue Menschenrasse zu schaffen, die sich an verschiedene Schwerkraft- und Klimabedingungen anpassen kann. Eine neue Menschenrasse könnte beispielsweise in der Lage sein, weniger Sauerstoff zu konsumieren, mit verschiedenen Tageslängen zurechtzukommen und ihr Körpergewicht sowie ihren Stoffwechsel an unterschiedliche Bedingungen anzupassen.“ (S. 258) 
Die vermeintlichen „Hybride“/“Transgene“ müssten also keineswegs eine „Mischrasse“ aus Menschen und Fremden darstellen. Es kann sich dabei tatsächlich um „modifizierte“ Menschen handeln, die soweit „verbessert“ worden sind, dass sie nach der globalen Katastrophe den Planeten besiedeln/bewohnen können.