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Montag, 18. Juli 2016

Langenargen CE⁴ & Bodensee-Lichter


Angeregt durch einen Leserbrief von Devis [„UFOs am Bodensee“] habe ich mir ein paar Sagenbände aus der Region organisiert. Unter anderem „Sagen und Schwänke vom Bodensee“ von Bernhard Möking. 
Da sich der interessanteste UFO-Fall in Langenargen abgespielt hat, ist es sinnvoll nach historischen Reporten zu suchen. In der Regel besteht eine Wechselwirkung zwischen dem modernen UFO-Phänomen und Himmelserscheinungen die in Sagen fixiert worden sind [=Ufosagen]. 
Auf Seite 146 findet sich eine Überlieferung über den Killenweiher, der etwas über 26 Kilometer von Langenargen entfernt ist. Zitat: 
Zwischen Mühlhofen und Mimmenhausen liegt rings von Wald umgeben der Killenweiher. Dort sollen des Nachts […], sehr oft Lichter gesehen worden sein, die gespenstisch auf dem Wasserspiegel umhertanzten oder blitzschnell über die Straße huschten“. 
Etwa 18 Kilometer von Langenargen entfernt befindet sich Bregenz (Ö): 
Auf dem Bregenzer Schlossberg ist ein kleiner Weiher […]. Dort flimmert zur Nachtzeit, […], ein winziges Lichtlein. Bald kommt es von den Tannen und Buchen, bald beim Hexenplatz und an den Eichen vorbei, bald durch die Lärchen über den Rain herauf. Am Weiher bleibt es dann stehen und brennt bis zwei Uhr“. [S. 195] 
Wartau [=Kanton St. Gallen, Schweiz] liegt ziemlich genau 55 Kilometer von Langenargen entfernt [=alle Angaben in Luftlinie!]: 
„…sah man später, als das Schloß längst zerstört war, von der Ruine aus fort über Hügel und Täler, ein Lichtlein über den Boden schweben und dort verlöschen… [S. 216] 
In dem oben genannten Sagenband fand ich drei historische Hinweise auf Lichterscheinungen, jeweils 26, 18 bzw. 55 Kilometer von Langenargen entfernt. 
Beim Langenargen-Fall spielte hellstrahlendes Licht [welches auch von unbeteiligten Zeugen bemerkt wurde – siehe den Link zur MUFON-CES Fallrecherche oben!] eine entscheidende Rolle. Mal sehen was weitere Sagenbände an verwertbaren Informationen bringen!
Girenwagen und Zwerge in Bunkern 
Mir sind in dem Buch noch zwei passende / unpassende Überlieferungen aufgefallen. Die eine stammt aus Vorarlberg und behandelt den „Girenwagen“: 
Um Lustenau hört man sagen, dass alle sieben Jahre der Girenwagen vom Himmel herabkomme und über die Erde fahre, dass man ihn von weitem kommen hört. Er vernichtet jeden […]“. [S. 207] 
Unter Sagen.at fand ich eine Erklärung was der Girewagen ist: „Das war ein niedriger Eisenwagen mit Rädlein“ dessen Verwendungszweck es war „das Obst zum Dörren in den Ofen“ zu schieben. 
Interessant ist, dass dieser vom Himmel herabkommende Eisenwagen einen astronomischen Bezug hatte: „dass die Bauern der Gegend den gleichen Namen dem Sternenbild des Großen Bären gaben“. 
Es kann sein, dass in der Region „etwas“ beobachtet wurde, was vom Himmel herabkam und mit dem besagten Wagen verglichen wurde. 
In der Sage sind „Zauberer“ die Piloten / Fahrer des Gefährtes und erwähnt wird, dass ein Kind von einem Bauernhof spurlos verschwand, nachdem das „Ding“ mit seiner „Besatzung“ aufgetaucht war [Lustenau ist 20 Kilometer von Langenargen entfernt!]. 
Das Erzählmuster erinnert mich an die „fliegenden Jäger“, also ufoartige Objekte die bei tödlichen Begegnungen eine Rolle spielen [=“Er vernichtet jeden“] bzw. als Entführer auftreten. Bemerkenswert ist, dass bei „modernen“ Überlieferungen aus Afrika, Haiti usw. ebenfalls „Zauberer“ als Piloten beschrieben werden.
Die zwei Entitäten von Langenargen waren 110 bis 130 cm groß. Man kann volkstümlich sagen, es waren Zwerge. 
Etwa 60 Kilometer von Langenargen entfernt findet sich der Berg Gonzen, Kanton St. Gallen, der recht ungewöhnliche Bewohner in noch ungewöhnlicheren Behausungen hatte: 
Auch der Gonzen, ein mächtiger Berg bei Sargans, hatte früher seine Zwerglein. Oben beim Erzbild wohnten sie in den tiefen Löchern, aus denen der kühle Wind aufsteigt. Ihre Häuser waren aus Eisen und Stahl […]“. [S. 215] 
Die Beschreibung über den aufsteigenden Wind und die „Bunker“ aus Eisen und Stahl erinnerten mich an die vermuteten Untergrundanlagen bei Pine Bush in New York State. 
Teil-Resümee 
Die beschriebenen Sagenorte befinden sich alle im östlichen Teil des Bodensees, ebenso wie der Ufosichtungsort Langenargen. 
Beschrieben wurden Lichter, zumindest ein vom Himmel herabsteigender „Wagen“ und „Zwerge“ in unterirdischen Wohnanlagen aus Eisen und Stahl!

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