Suchmaschine

SN

Freitag, 7. Oktober 2016

Wurden UFOs im Luisenthal
[Thüringen] erfunden?

 
Heute habe ich das Buch „Geheime Reichssache: Thüringen und die deutsche Atombombe“ von Edgar Mayer und Thomas Mehner abgeschlossen. 
Es geht darin um die Entwicklung „unkonventioneller“ Technologie im ³Reich, genauer im „Schutz- und Trutzgau“ Thüringen. Angesiedelt zwischen den Ortschaften Arnstadt, Wechmar und Ohrdruf [kurz AWO-Gebiet]. 
Den Autoren gelingt es Anhand von Zeugenaussagen und Dokumenten recht gut zu belegen, dass Atombomben in Deutschland entwickelt und getestet worden sind! 
Für mich besonders interessant war der Bericht eines Oberleutnants der in dem Areal eingesetzt worden war. Kurz vor Kriegsende, Januar 1945, kam er auch nach Luisenthal [=im Buch „Luisental“], in eine unterirdische Fabrik. 
Dort wurde an runden Flugkörpern gearbeitet, die aussahen wie ein Kreis. Dabei saß der Pilot in der Mitte des Objektes. Die Scheibe hatte einen Durchmesser von 20 bis 22 Metern, die Kanzel ca. 1,5 Meter. 
Der Zeuge bezeichnete es als „Flugzeug“, ging aber leider nicht näher auf die Antriebsquelle ein, es sei aber mit einem Lenkrad steuerbar gewesen. Daneben schilderte er auch den Einsatz von „Strahlenwaffen“ die an Kühen getestet worden sein sollen. [S. 244ff] 
Das „UFO“ sieht damit dem ähnlich, welches ein Zeuge aus Tschechien während des WW² in Prag gesehen hat, siehe Skizze oben! [=Flugscheiben über Prag]. 
Auf Seite 164 erwähnen Mehner & Mayer dass es sich bei diesen Vehikeln um „Rundflugzeuge“ gehandelt haben soll, die als Transporter für Atombomben vorgesehen waren und Geschwindigkeiten von 4000 bis 4300 km/h gehabt hätten. 
Daneben erfahren wir von einem anderen Berichterstatter, dass die bekannten Flugscheibenkonstrukteure Schriever, Habermohl, Miehte und Klein im Dezember 1944 in Arnstadt, also in unmittelbarer Nähe [=16 Kilometer Luftlinie!], untergebracht worden waren! 
Wieder ein anderer Zeuge [also der Dritte im Bunde!] schrieb in seinem Bericht von „Flugobjekten von Luisental“ [=Luisenthal]. Mit diesen habe man sich „die Freiheit für die Zukunft erkauft“ [=von den Amerikanern]. 
Wanderte „UFO-Technologie“ auf diesem Wege in die USA und wurde dort weiterwickelt? 
Die erwähnte „Strahlenwaffe“ sei, laut Mehner & Mayer, eine Energieimpulswaffe, die Ziele sowohl vom Boden, als auch von der Luft aus bekämpfen könne. [S. 127] [=Röntgenstrahlbündel-Flak: Die Geheimprojekte im Forschungsbunker des Fliegerhorstes Grossostheim]
Flugscheiben und das FBI
Update: So langsam entwickele ich mich zu einem Fan des Autorenduos Mayer & Mehner! 
In „Die Atombombe und das Dritte Reich“ findet sich ein weiterer Hinweis auf „Runflugzeuge“. Gewährsmann ist ein Michael Rittermann [=geboren 1908, ehemals Ingenieur für Bauwesen, Baurat, Baubeauftragter für Sonderbauvorhaben, Reg. OSP bei der Deutschen Reichspost, dann Forschungsrat der Deutschen Reichspost] [S. 99]. 
In einem Brief / Protokoll schrieb er: 
1944 – Test mit Rundflugzeugen und Fluggleitern in der Nähe von Luisenthal und Rippersroda. […] Dazu wurden u.a. von Kammler Hauptmann Oldeboershuis und Ober.Ing. Wagner vom Baustab Schlempp eingesetzt.“ [S. 33] 
Es handelt sich dabei um den VIERTEN unabhängigen Hinweis auf Luisenthal durch Zeitzeugen als Erprobungsort für Flugscheiben – merkwürdiger Zufall! 
Die Entfernung Luisenthal-Prag [=Luftlinie] beträgt etwas über 273 Kilometer, möglicherweise die „Teststrecke“ für das „UFO“!
Update: In „Das Geheimnis der deutschen Atombombe“ von Mayer & Mehner findet sich ein weiterer, wenn auch kurzer, Hinweis auf die Entwicklung von „Rundflugzeugen“ im ³Reich! 
Adolf Bernd Freier war Dipl.-Ing. für Bauwesen, ab 1942 war Kammler sein direkter Vorgesetzter. Er schildert u.a. dass es zwischen Arnstadt und Crawinkel [Thüringen] 31 unterirdische Stollenanlagen gab. Hierzu der Zeuge im O-Ton: 
Eine Anlage befasste sich mit Sonderflugobjekten, wo von Technikern unter Leitung von Schriever und (der zweite Name ist mir entfallen) an einem Flugzeug, welches einem Kreis oder einer Scheibe gleich war, und an Farbe für Flugobjekte [gearbeitet wurde]. Nähere Angaben kann ich dazu nicht machen – nur, es fanden zahlreiche Versuche statt [...]. [S. 240f]

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.