Suchmaschine

SN

Dienstag, 25. Oktober 2016

Kelly, Kentucky CE³ +
Wright-Patt-AFB Connection

Manchmal sind die Ereignisse nach einem UFO-Zwischenfall interessanter als der Vorfall selbst. Der Kelly CE³ ist ein Klassiker der Ufologie. 
Am 21. August 1955 wurden die Suttons von kleinen koboldartigen Wesen belagert. Die Familie [=11 Zeugen zwischen 7 & 50 Jahren] reagierte wie es echte Kentuckians eben tun und nahm die Fremden unter Feuer. 
Das Scharmützel dauerte fast die ganze Nacht und endete am frühen Morgen. Da der Fall bekannt ist verzichte ich auf genauere Details, diese können bei Bedarf ergoogelt werden! 
Zum Thema hat sich nun Geraldine Sutton Stith mit einer kleinen, aber feinen Broschüre zu Wort gemeldet: „The Kelly Green Men ‚Alien Legacy Revisited’“. Die 85 Seiten sind ausgesprochen interessant und enthalten Hintergründe die bisher nicht, oder nur am Rande diskutiert worden sind. 
Sie selbst war an den Vorgängen nicht beteiligt [=Jahrgang 1961] allerdings wuchs sie in einer Familie auf deren Mitglieder alle Zeugen jener denkwürdigen Nacht waren! 
► Kelly ist eigentlich ein „Nichtort“, eine „Ansiedlung“ von [=damals] 50 Menschen die verstreut im Umkreis einer Meile, rund acht Kilometer entfernt von Hopkinsville, lebten. 
► Die Entitäten waren NICHT grün, sie sahen metallisch, silberfarben aus. Die Legende von den „grünen Männchen“ entstand da es eine Farbnuance „Kelly-Green“ gibt. 
► Der „Überfall“ durch die kosmischen Zwerge wurde mit einer UFO-Sichtung eingeleitet, beobachtet wurde ein scheibenförmiges, metallisches Objekt in geringer Höhe unweit des Hauses. Es hinterließ einen Kreis ausgedorrten Grases, der noch bis 1968 zu sehen war. 
► Einer der ermittelnden Polizeibeamten war Chief Russel Greenwell. 1952 besuchte er seine Schwester in Kentucky Lake. Auf der Fahrt dorthin bemerkte er ein ovales Objekt am Himmel. Der Verkehr auf der Straße kam ins Stocken, die Leute stiegen aus um sich das „Himmelswunder“ anzusehen. Greenwell schätzte dass bis zu 100 Personen das UFO beobachteten bis es mit hoher Geschwindigkeit verschwand. 
► Ein Teil des Zauns auf dem Sutton-Grundstück, auf dem die Fremden herumgeturnt waren, glühte - wenn sich die Polizeibeamten näherten ließ das Glühen wieder nach. Dieses „Spiel“ wiederholte sich mehrmals. 
► Auf dem Land der Suttons trieben sich Militärs herum. Wenn man sie ansprach verschwanden sie schweigend. Militärflugzeuge kreisten über dem Areal. 
Drei Militärs aus Fort Campbell erschienen und befragten die Familie. Nach dem Interview gingen sie zu ihrem Wagen und holten ein lebensgroßes Alienmodell zu Vergleichszwecken heraus. 
Dieses war identisch mit den „echten“ Aliens die der Familie begegnet waren. Offenbar kannten man in Fort Campbell den Alientypus bereits! 
Entweder weil die Fremden bereits irgendwo erschienen sind, oder weil ein schwarzes Militär-Projekt durchgeführt worden ist. 
► In der gleichen Nacht als die Suttons belagert wurden, beobachteten andere Bewohner von Kelly Lichter am Himmel, hörten merkwürdige Geräusche oder die Schüsse der Suttons! 
► Militärs trieben sich nicht nur in Kelly herum – und jetzt wird es wirklich interessant – sondern auch außerhalb. 
Rund drei Meilen von Kelly entfernt beobachteten Einwohner dass Militärs nach etwas suchten, es fanden und dann abtransportierten. 
Damals konnten sie sich darauf keinen Reim machen, da die UFO-Geschichte noch nicht in der Presse war. Erst später informierten sie die Suttons darüber. 
Jahre später tauchte bei der Autorin ein Mann auf. Er berichtete von einem unlängst verstorbenen Freund der zum fraglichen Zeitpunkt beim Militär diente und damit beschäftigt war ein abgestürztes UFO unweit Kelly zu bergen, deren Piloten mit Kugeln durchsiebt waren. 
Die Überreste des Vehikels und die bleihaltigen Piloten sollen dabei auf die Wright-Patterson Air Force Base in Ohio verbracht worden sein. Interessant ist: 
Die Geschichte von dem „Fundstück“ war damals nur den Suttons bekannt und eben jenen Nachbarn die das Prozedere beobachtet hatten – bzw. den Militärs die an der Bergung beteiligt waren! Der Informant konnte die Geschichte nicht kennen, außer eben, dass er selbst Kontakt zu jemandem aus dem Suchteam hatte!
Bauer & Farmer vs. „Kobolde“
Missing 411 & DUMBs in den Black Mountains [Kentucky] 
Die Broschüre “The Kelly Green Men” von Geraldine Sutton Stith habe ich jetzt abgeschlossen. Darin findet sich auch ein kurzer Abriss über UFO-Phänomene und Paranormales im Staat. 
Aufschlußreich war ein Hinweis auf den Lynch Mountain, der im Volksmund als „Black Mountain“ bezeichnet wird. Ich kenne das Gebirge von den Paulides-Büchern, ein Hotspot für Vermisstenfälle in Kentucky. 
Stith berichtet über merkwürdige Militärpräsenz in dem Gebirge. Schwarze Hubschrauber, Militärtransporter, Jeeps und Humvees. Im Berg soll sich eine Militärinstallation befinden. Dazu passend werden „Himmelsbeben“, laute Explosionen und Summtöne berichtet die von dort herstammen. 
Die Parallele zwischen Vermisstenfällen und Militärbasen ist interessant, vor allem weil sich diese Aspekte auch in North Carolina finden lassen: „Missing 411 - DUMBs - Eine mögliche Erklärung?

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen