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Freitag, 7. Oktober 2016

Predator in the Forest

Mein Kollege Greg hat mir das neueste Buch von David Paulides zugeschickt. Es handelt sich dabei um eine Sammlung von 148 Fallberichten über Jäger die auf der Pirsch spurlos verschwunden sind, der abgesteckt Zeitraum umfasst 100 Jahre. 
Paulides hat sich bis jetzt mit rund 5000 Reporten beschäftigt und 1800 in seinen Büchern veröffentlicht. 
Ab Seite 311 beschreibt er einen Fall der einen ufologischen Unterton hat. Es geht dabei um den Sichtungsbericht von Jan Maccabee, der Frau des Physikers John Maccabee, der unter anderem UFO-Bildanalysen für MUFON durchgeführt hat [=Gulf Breeze].  
Der Vorfall ereignete sich am 29-09-2010 unweit Lima, Ohio, USA, etwa 8 Meilen südwestlich von Lake Erie gelegen, in einem Waldstück. Die Zeugin geht regelmäßig auf die Jagd und benutzt dafür einen Bogen. 
Als sie gegen 18h21 auf ihrem Hochstand sitzt tritt ein uns bekannter [Oz]-Faktor auf: Es herrscht plötzlich völlige Stille. Etwa 15-20 Fuß von ihr entfernt bewegt sich „etwas“ von einem Baum zum anderen. 
Es fliegt dabei in einer geschätzten Höhe von 20 Fuß. Sie kann nicht erkennen was es ist, sie sieht lediglich ein kompaktes Flirren oder [Hitze]-Flimmern, was ähnlich dem ist was in den PREDATOR SF-Filmen als Tarnmechanismus eines Aliens dargestellt wird [„predator alien camouflage“]. Kurz bevor es verschwunden ist, macht sie ein Foto davon. 
Am Abend spielen sich zwei interessante Aspekte ab. Der Neffe von Jan meldet sich. Er hatte am selben Tag, etwa gegen 19h50, mit einigen Freunden eine UFO-Sichtung. Sie befanden sich auf einem Feld und spielten dort, als über ihnen ein helles Licht erschien welches sich erratisch am Himmel bewegte. 
Es verschwand, tauchte fünf Minuten später wieder auf, präsentierte sich einmal bernsteinfarben und dann als weißer Lichtkreis. Die Sichtung hatte er auf dem Gelände der Shawnee High School, die lediglich eine Meile vom Hochstand von Jan entfernt ist. 
Das Bild das Jan gemacht hatte zeigte übrigens nichts, was die Sache aber eher mysteriöser macht. Als sie den „Flugkörper“ fotografierte befand sie sich im Wald. Auf dem Bild waren aber keine Bäume zu sehen. Es ist dunkelgrau/schwarz [s/w im Buch] und weist lediglich ein paar  haarige „Schlieren“ auf die quer über das Bild laufen*. 
Die Bildeinstellung in ihrem Handy ist auf 1024x768 Pixel fixiert, dass Bild ist jedoch 528x400 groß, die „Byte“-Einstellung je Bild liegt bei 200 kb, dass „UFO-Bild“ weist lediglich 43,2 kb auf. Ganz offensichtlich hat also „etwas“ auf das Handy eingewirkt. 
Paulides erwähnt noch, dass diese „Objekte“ in Bäumen auch von Anhaltern geschildert wurden die über Land unterwegs waren, einen ähnlichen Effekt konnte man auch auf der Skinwalker-Ranch feststellen! Daneben wies er auch darauf hin dass Bogenjäger relativ oft verschwinden bzw. bizarre Unfälle auf ihrem Hochsitz erleiden.
*Das erinnert mich an eigene Falluntersuchungen. Das berühmt-berüchtigte „Schwarzbild“ in einer Reihe völlig normaler Aufnahmen, weder von dem Objekt noch der Umgebung ist etwas zu sehen.
Update: Guten Abend, hier noch eine interessante Seite zum Bericht, sozusagen aus 1. Hand, wenn nicht schon bekannt. Grüße aus Wuppertal: Torsten
Update: Auf Seite 21 berichtet Paulides dass Jäger die mit Bogen hantieren besonders oft verschwinden. Dies könnte damit zusammenhängen dass sie gut getarnt und regungslos auf Bäumen sitzen und nicht so leicht erkannt werden können [Bilder]. Möglich dass sie dann Dinge zu sehen bekommen die „normalen“ Jägern nicht unter die Augen kommen. Erstaunlich ist auch der Hinweis darauf dass es in den USA zwar 2,5mal mehr Fischer als Jäger gibt, Fischer aber fast nie verschwinden. 
► Der Umstand dass Flugzeuge dort abstürzen wo Personen verschwinden wird immer wieder berichtet. 1938 verschwand ein Harold l. Mercer im Peterson Canyon, Colorado. Ein Suchflugzeug stürzte genau über jenem Punk ab an dem er verschwunden war. Ursache war ein plötzlicher Ausfall des Motors. [S. 27f]
OZ in den Kratern des Mondes 
Paulides weist darauf hin dass einige Personen vor ihrem Verschwinden noch mit Freunden oder Angehörigen telefoniert haben, was aber die Sache nicht unbedingt klarer macht, da diese am Telefon oft verwirrt wirkten und nicht wussten wo sie waren. 
Er berichtet über einen Fall aus Idaho. Betroffen war ein Mann namens Willis Bendele, der am 17. November 1996 am frühen Morgen zur Jagd aufbrach. Sein Ziel war der Laidlaw Corral, ein verbuschtes, übersichtliches Gebiet, geeignet zur Hirschjagd, welches er bereits seit einigen Jahren aufsuchte. 
Dieses Areal ist lediglich 15 Meilen südlich vom „Craters of the Moon National Monument“ entfernt, wo sich ein anderer bizarrer Vorfall zutrug [=Zwerge in Mondkratern]. 
Gegen 6h am Morgen rief er seine Mutter an. Er gab an nicht zu wissen wo er war, konnte die Umgebung nicht beschreiben. Sein Truck war liegen geblieben und die Handybatterie sei kurz vor ihrem Ende. 
Seine Mutter rief die Polizei an. Cops fanden den Truck, nicht jedoch Bendele. Da die mitgeführten Polizeihunde keine Witterung aufnehmen konnten wurde die Suche nach nur vier Tagen beendet, vom Vermissten fehlt bis heute jede Spur [S. 68]. 
Die Kombination aus Verwirrung und dem gleichzeitigen Ausfall von technischen Geräten ist in der Hinsicht interessant und erinnert an den ufologischen Oz-Faktor!
Ein Toter IM Baum & Biberdiebe 
Am 04-12-1993 verschwand der 18jährige Jeremiah Harris im Red Rock Reservoir in Iowa. Er hatte sich zuvor mit drei Freunden zur Jagd getroffen, allerdings wurde er von den anderen separiert. 
Gefunden hat man ihn – so will es zumindest die erste Meldung – auf Farmland an einem Teich. Dort sei er durch das Eis eingebrochen und anschließend erfroren. 
Erstaunlich ist, dass diese Meldung später berichtigt wurde. Tatsächlich fand man ihn nackt IN einem Baum, also in einer Höhlung, seine orange Jagdbekleidung war davor verstreut. 
Die tatsächliche Todesursache wurde nicht angegeben. Die Suchmannschaften fanden ihn anfänglich nicht und die mitgeführten Hunde konnten keine Witterung aufnehmen! 
Hinweise auf ein Verbrechen gab es nicht bzw. wurden keine Ermittlungen aufgenommen. Im Umkreis um die Fundstelle waren mehrere Farmen, er hätte also bei einem Notfall [Einbruch ins Eis] Hilfe erhalten können. 
Was bewegte den 18jährigen mitten im Dezember seine Kleidung auszuziehen und sich IN einem Baum zu verstecken? [S 75ff] 
Nicht weniger bizarr war das Schicksal der beiden Jagdaufseher David Brown und Mertley Johnson. Diese verschwanden am 18-11-1922 am Big Bog Dam, Maine. 
Sie wurden in das Gebiet beordert da dort große Teile der Biberpopulation spurlos verschwunden waren. Man dachte an Wilderer und schickte die beiden Beamten auf Streife. 
Zeugen die in dem Gebiet unterwegs waren hörten ein Feuergefecht und informierten die Behörden. Eine Suchmannschaft wurde zusammengestellt. Man fand die beiden Männer. Sie waren im Kennebec River ertrunken, die beiden Leichen fanden sich im Umkreis von einer Meile. 
Sie wiesen weder Schusswunden noch sonstige Verletzungen auf. Es war auch unklar auf wen sie gefeuert haben, es fanden sich keine Blutspuren oder Körper von Wilderern oder Kadaver von Raubtieren. 
Paulides vermutet einen direkten Zusammenhang zwischen den verschwundenen Bibern und dem Tod der Jagdaufseher! [S. 78]
Missing 411 Orthoteny 
Im Zeitfenster vom 9-11 bis zum 16-11-1909 verschwanden in Nordmichigan 3 Jäger unabhängig voneinander. Nachdem Paulides den letzten bekannten Aufenthaltsort von ihnen auf eine Karte übertragen hatte stellte er erstaunt fest dass sich eine gerade Linie zwischen diesen Punkten ergab. 
Der Abstand zwischen Jäger¹ und Jäger² betrug 78 Meilen, der zwischen Jäger² und Jäger³ 162 Meilen. [S. 106] Das erinnert mich an das ufologische „Prinzip“ der Orthoteny: UFOs fliegen gerne in geraden Linien über Land. Übrigens hat Paulides jetzt 58 bzw. ganz neu auf seiner Webseite 59 Cluster in denen sich Vermisstenfälle konzentrieren. [S. X]
Was mir auffällt: Keiner der Jäger, dessen Schicksal im Buch besprochen wird, hat überlebt. Man hat sie entweder gar nicht mehr gefunden, oder nur ihre Leichen. Dies im Gegensatz zu anderen Gruppen wie Wanderern, Beerenpflückern, Pilzsuchern etc. Wurden sie ggf. wegen der mitgeführten Waffen getötet? 
Als Todesursache wird fast pauschal „Erschöpfung“ angegeben, auch wenn die Jäger nur einen oder zwei Tage vermisst worden sind. Die meisten von ihnen sind bereits seit ihrer Kindheit auf der Pirsch, verbringen mehrere Tage oder eine Woche im Wald – was führte zu ihrem plötzlichen Erschöpfungstod? 
Ein Hauptziel des Phänomens scheint darin zu liegen die Opfer von anderen Personen zu separieren. Ihnen wird schlecht, sie machen sich wieder auf zum Auto, zur Jagdhütte, oder wollen nach Hause, dabei verschwinden sie. [S. 217ff] 


UFO-Connection? 
Ein ziemlich bizarrer Vorfall trug sich am Larch Mountain, Multnomah, Oregon zu. 
Am 05-12-1961 war James McCormick Senior mit seinem 16jährigen Sohn James Junior und ihrem Jagdhund auf der Pirsch. 
McCormicks Sohn wurde schlecht und er hat ihn zurück getragen. Dann tauchten im Wald plötzlich Lichter auf, die an Autoscheinwerfer erinnerten – wohlgemerkt in einem Areal welches so verwachsen war, dass Automobile darin nicht fahren konnten! 
James Senior setzte seinen Sohn ab um nachzusehen was das für Lichter waren. Als er kurz darauf zurückkehrte war sein Sohn verschwunden. 
Er lief in die Zivilisation um Hilfe zu holen. Unweit der Stelle an der der 16jährige gesessen hatte, fand ein Suchteam seine Brille, seine Socken und Schuhe. 
300 Yards von dieser Stelle entfernt fand man James Junior. Er war tot. Der Gerichtsmediziner gab als Todesursache „Erschöpfung“ an. 
Wohlgemerkt: Der Tote war 16 Jahre alt und wurde die Strecke zurück aus der Wildnis getragen! Wie erklärt sich da der tödliche Erschöpfungszustand? Über die Lichter im Wald sinniert Paulides: 
What kind of lights would he see in the middle of the wilderness that could be mistaken for headlights? [S. 187]
Dazu eine Sage aus der Hallertau: 
Erst vor wenigen Jahren ging eine Frau um Mitternacht den Weg von Pimmerdorf nach Schlott. Als sie zum Eingang ins Schrammerholz kam, erschien plötzlich ein großes Licht, so groß wie das Scheinwerferlicht eines Autos. Bald darauf verschwand es aber spurlos im Wald, woher es gekommen war. Nirgends konnte sie ein menschliches Wesen erblicken.“
NoGoArea Adirondacks 
Die Adirondack Mountains sind ein Gebirge im nordöstlichen Teil des US-Bundesstaates New York. Es ist Teil des rund 24.000 km² großen Adirondack Park, der unter den besonderen Schutz des Bundesstaates New York gestellt wurde. [Wikipedia] 
Dieses Areal ist ein Hotspot in New York State für Vermisstenfälle, was nicht nur David Paulides aufgefallen ist, sondern auch staatlichen Stellen. 
Als ein Kind in dem Areal verschwand, wurden Green Berets eingeflogen, an sich eine militärische Spezialeinheit die nur dann in Action kommt wenn es irgendwo „brennt“. 
Die Green Berets wurden auch schon bei anderen Vermisstenfällen eingesetzt, was, wie Paulides herausfand, eindeutig nicht zum Aufgabengebiet der Spezialeinheit gehört! [siehe: Spurlos³ | Missing 411 + Spurlos² | Missing 411]. 
Als ein Jäger verschwand erschien sofort das FBI, als auch das New York Special Operations Response Team. Sie suchten nicht mit, sondern warteten nur ab was die Suchmannschaften zutage brachten. 
Was wissen die Behörden, und wieso lassen sie Besucher noch immer wie die Lemminge in die Parks strömen und dort „verschwinden“?
Missing Time 
Ein Bericht aus Alberta / Kanada, illustriert recht gut was mit den Personen geschieht die verschwinden. 
Rhonda Cardinal befand sich in einer Jagdhütte, unweit des Calling Lake. Man schrieb den 31-07-2012 als sie spurlos verschwand. 
Nach rund 8 Tagen tauchte sie wieder auf, sie gelangte an eine Straße und hielt einen Automobilisten an. Befragt wo sie war bzw. was ihr passierte, gab sie an einen „Blackout“ gehabt zu haben. 
Ihre letzte Erinnerung war in der Hütte gewesen zu sein. Dann fand sie sich plötzlich in der Wildnis wieder. Sie überlebte mit Hilfe von Wasser und Beeren die sie aberntete. Die Begegnung mit einem Bären ging glimpflich ab. [S. 265] 
Mich erinnert ihr Erlebnis an das Missing-Time Phänomen bei Abductions!
Allagash-Abductions
Kommentar: Bevor es zur Allagash-Entführung kam, verschwanden aus einer anderen Gruppe zwei Jugendliche die später gefunden wurden. Leider geht man in der Dokumentation nicht auf deren Schicksal ein!

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