Suchmaschine

SN

Samstag, 15. Oktober 2016

Spaced Out Radio Show ► Bigfoot and Lizard Man with Lyle Blackburn

Sumpfmonster & Roadrunner
Beast of Boggy Creek 
An sich hatte ich vor über das „Beast of Boggy Creek“ einen Artikel abzuliefern, jedoch reichten bereits die ersten 50 Seiten des Buches THE BEAST OF BOGGY CREEK von Lyle Blackburn um zu erkennen dass dies aufgrund der Datenmasse kaum zu stemmen ist. Von daher gibt es also nur eine kurze Zusammenfassung: 
Fouk liegt am Boggy Creek in Miller County, Arkansas, hat 500 Einwohner [=wenn man die Ansiedlungen im Umfeld mitrechnet 600]. 
Der Bigfoot-Ärger begann dort im April bzw. Mai 1971 als im Umfeld von Fouk immer wieder ein haariges Wesen mit einer Größe von etwas über zwei Metern beobachtet wurde. 
Im Mai belagerte es das Anwesen der Familie Ford, welches nördlich von Fouk liegt. Wahlweise griff es durch das Fenster nach den Einwohnern oder versuchte durch die Hintertür ins Haus zu kommen. 
Die Familie Ford zog aus, die Familie Taylor zog ein und hatte dann denselben Ärger. Das Monster wurde in der Zeit mehrfach zur Zielscheibe für Pistolen- und Gewehrschüsse, stellenweise aus kürzester Distanz, so dass man wohl ausschließen kann dass es sich dabei um einen Scherzbold im Affenkostüm gehandelt hat – der wäre bereits nach der ersten Pump-Gun Salve ausgeschaltet gewesen. 
Wie für Paranauten üblich trieb es sich gerne am Highway 71 herum und begegnete dabei zahlreichen Autofahrern – mir hat sich bis jetzt immer noch nicht erschlossen wieso „Monster“ aller Art sich ausgerechnet an Verkehrsverbindungen orientieren. 
In dem Areal waren vier verschiedene Stämme von Amerindians wohnhaft, die Tunica, Caddo, Quapaq und Osage. In ihrer Mythologie spielten haarige Waldbewohner eine große Rolle. Die Caddos etwa bezeichnen das Wesen als Ha’yacatsi [etwa übersetzbar in „verlorener“ oder „verschwundener“ Riese]. 
Die Fußabdrücke des Wesens hatten eine Länge von 33 Zentimetern [=deutsche Schuhgröße 52] und wiesen nur drei Zehen auf. 
Bezüglich der Anatomie kann man feststellen dass es komplett mit Haar umhüllt war, auch wenn diverse Zeichnungen und Graphiken etwas anderes zeigen, dass Gesicht war also weitgehend nicht, oder nur schlecht zu erkennen. Lediglich die rot leuchtenden Augen [Biolumineszenz?] stachen hervor.
 
Nachdem die ersten Berichte über das „Monster“ ruchbar wurden, meldete sich der Landbesitzer Willie Smith. Er selbst hatte das [oder ein vergleichbares] Wesen bereits 1955 gesehen, seine Schwester begegnete der Kreatur 1908, als sie 10 Jahre alt war. 
Lyle Blackburn fand zahlreiche Berichte aus Arkansas aus dem 19jahrhundert, in dem eine haarige, bipedale Kreatur beschrieben wurde. 
Der Ort Fouke wurde 1891 von Reverend John F. Shaw als „religiöse Ansiedlung“ gegründet, dem das Leben in Texarkana [=Texas, Arkansas, Luoisiana] zu weltlich geworden war. 
1971 waren stellenweise bis zu 500 Jägern um die Stadt herum unterwegs. Während man in Washington State, Oregon und Kalifornien recht cool auf Bigfoot reagiert, wurde in Arkansas sofort auf die Kreatur geschossen. 
Was immer „ES“ auch war, ein Lebewesen war es nicht, zwar fand man an den Sichtungsorten haufenweise Patronenhülsen, doch kein Blut.
www.lyleblackburn.com
Der Ortsname leitet sich ab von George Fouke, auf dessen Land die Ansiedlung errichtet wurde. Dabei spielten sich die meisten Sichtungen zwischen Fouke und Jonesville ab, Jonesville liegt sechs Meilen südwestlich von Fouke. 
Das „Biest“ hatte/hat die merkwürdige Angewohnheit Tierstimmen zu imitieren, etwa die von Katzen, Ziegen, Hunden, Eulen usw. 
Viele Begegnungen spielten sich unweit Wasserreservoirs ab, also bei Flüssen, Teichen etc. etwa am Sulphur River der südwestlich von Boggy Creek verläuft. 
Die These dass sich Bigfoots entlang von Wasserwegen bewegen ist nicht neu [=Aquasquatch], wer sich allerdings eine Karte von Arkansas ansieht, dem fällt auf dass Ansiedlungen vielfach am Wasser errichtet wurden und sich dort folglich auch Zeugen aufhalten. 
Allerdings: Der US-Staat mit der höchsten Regenmenge [=Washington State] ist auch das „Epizentrum“ von Bigfoot-Aktivität! 
Die Sichtungen haben bis heute nicht abgenommen. Nach Angabe von Sheriff H. L. Phillips wird seit den 1990ger Jahren monatlich ein Report gemeldet. Dreh- und Angelpunkt ist und bleibt dabei der Highway 71, wobei Bigfoot nicht nur in Miller-County „tätig“ ist, sondern auch in 12 weiteren Arkansas-Countys! 
Ein bekannter von Blackburn hatte eine Bigfoot-Sichtung in Texas. Erstaunlich ist, dass dieses Wesen ein menschliches Gesicht hatte, also aussah wie eine Mischung aus Affe und Mensch. Das erinnert an die Recherchen von David Paulides bei den Hoopa in Washington State [=Der tribalistische Sasquatch].
Kommentar: Hi Wladislaw, der Bericht erinnert mich etwas an einen Fall, den ich gerade erst in einem interessanten Buch gelesen habe: "Auf den Spuren des Schneemenschen" von Dimitri Bajanow, erschienen im Kosmos Verlag 1998. 
Bajanow geht der Geschichte des Schneemenschen in Russland nach (Kaukasus, Sibirien, Europäisches Russland und Russisch-Fernost). 
Das Buch ist ein echter Geheimtipp und beinhaltet zahlreiche, detaillierte Sichtungsberichte. Bei besagtem Fall machte eine Gruppe russischer Jugendlicher im August 1988 einen Ausflug zu ihrer selbstgebauten Hütte am Lowozero-See auf der Halbinsel Kola. 
Dort wollten sie angeln, Beeren und Pilze sammeln und mehrere Nächte verbringen. Sie wurden dabei mit einem 2,50m großen Bipeden konfrontiert, den sie als menschenähnlich, grau behaart und mit leuchtenden roten Augen beschrieben. 
Sie tauften ihn "Afonja". Afonja ließ sich mehrmals blicken, klopfte nachts an die Hütte, stieg auf das Dach, verfolgte die Jugendlichen und warf Steine nach ihnen bzw. in das Lagerfeuer. 
Die Jugendlichen kehrten zurück zu ihrer Siedlung, um ihre Geschichte zu erzählen, doch niemand glaubte ihnen. Abermals kehrten sie zur Hütte zurück und trafen wieder Afonja. 
Afonja versuchte mehrmals nachts die Tür der Hütte aufzubrechen, was ihm auch gelang, allerdings betrat er sie niemals. Die Jugendlichen waren so ängstlich, dass sie mit den Booten flüchteten, doch einer schaffte es nicht rechtzeitig, sein Boot abzustoßen. 
Afonja rannte auf ihn zu, blieb allerdings stehen, ohne dem Jungen etwas zu tun. Der fiel wiederum in Ohnmacht, wurde dann aber von Freunden in deren Boot gezogen. 
Die Jugendlichen kehrten abermals zurück und im weiteren Verlauf ließ sich ein Wildhüter überzeugen, sich die Sache anzusehen. Auch er und seine Begleiter sahen das Wesen. 
Es folgte ein riesen Trubel mit Pressefotografen vor Ort etc, allerdings fand man nur noch Fußspuren. Ein russisches Ehepaar sah dann in der Nähe der Hütte aus weiter Entfernung mehrere "Schneeflecken", die sich schnell davon bewegten und von unetrschiedlicher Größe waren (eines der Wesen war sehr klein). 
Es soll sich um aufrecht gehende Gestalten haben, womit Rentiere und ähnliches ausgeschlossen wurden. Der Autor des Buches, Bajanow, gibt dann folgende These an: 
Afonja ist der Vater und Führer einer Schneemenschenfamilie. Diese lebt in der Region und fühlt sich durch die Menschen gestört/bedroht. Der Vater macht sich alleine los, um die Jugendlichen zu vertreiben, ohne sie dabei verletzen zu wollen. 
Ich finde den Gedanken interessant, dass der Yeti, Sasquatch oder wie auch immer man ihn nennen mag, so gut wie nie ernsthaft aggressiv auftritt, selbst wenn er provoziert wird. 
Immer wieder werden Menschen erschreckt, ohne dass ihnen körperliches Leid zugefügt wird. Ich habe zahlreiche Berichte gelesen, sicher mehrere hundert, und so weit ich mich erinnere, gab es dabei maximal 5 Fälle, in denen Sasquatch unprovoziert aggressiv auftrat und die Menschen tatsächlich angriff (also z.B. ohne vorher beschossen zu werden). 
Ich denke, wenn ein 2,50 großes und 300 Kg schweres Wesen wirklich in ein Haus will, dann kann es das ganz einfach tun. Für mich zeigt sich hier eine intelligente und gewaltlose Verschreckungstaktik. 
LG: smoove

1 Kommentar:

smoove hat gesagt…

Hi Wladislaw,
der Bericht erinnert mich etwas an einen Fall, den ich gerade erst in einem interessanten Buch gelesen habe: "Auf den Spuren des Schneemenschen" von Dimitri Bajanow, erschienen im Kosmos Verlag 1998.
Bajanow geht der Geschichte des Schneemenschen in Russland nach (Kaukasus, Sibirien, Europäisches Russland und Russisch-Fernost). Das Buch ist ein echter Gehemtipp und beinhaltet zahlreiche, detaillierte Sichtungsberichte.
Bei besagtem Fall machte eine Gruppe russischer Jugendlicher im August 1988 einen Ausflug zu ihrer selbstgebauten Hütte am Lowozero-See auf der Halbinsel Kola. Dort wollten sie angeln, Beeren udn Pilze sammeln und mehrere Nächte verbringen. Sie wurden dabei mit einem 2,50m großen Bipeden konfrotiert, den sie als menschenähnlich, grau behaart und mit leuchtenden roten Augen beschrieben. Sie tauften ihn "Afonja". Afonja ließ sich mehrmals blicken, klopfte nachts an die Hütte, stieg auf das Dach, verfolgte die Jugendlichen unn warf Steine nach ihnen bzw. in das Lagerfeuer. Die Jugendlichen kehrten urück zu ihrer Siedlung, um ihre Geschichte zu erzählen, doch niemand glaubte ihnen. Abermals kehrten sie zur Hütte zurück und trafen wieder Afonja. Afonja versuchte mehrmals nachts die Tür der Hütte aufzubrechen, was ihm auch gelang, allerdings betrat er sie niemals. Die Jugendlichen waren so ängstlich, dass sie mit den Booten flüchteten, doch einer schaffte es nicht rechtzeitig, sein Boot abzustoßen. Afonja rannte auf ihn zu, blieb allerdings stehen, ohne dem Jungen etwas zu tun. Der fiel wiederum in Ohnmacht, wurde dann aber von Freunden in deren Boot gezogen. Die Jugendlichen kehrten abermals zurück und im weiteren Verlauf ließ sich ein Wildhüter überzeugen, sich die Sache anzusehen. Auch er und seine Begleiter sahen das Wesen. Es folgte ein riesen Trubel mit Pressefotografen vor Ort etc, allerdings fand man nur noch Fußspuren. Ein russisches Ehepaar sah dann in der Nähe der Hütte aus weiter Entfernung mehrere "Schneeflecken", die sich schnell davon bewegten und von unetrschiedlicher Größe waren (eines der Wesen war sehr klein). Es soll sich um aufrecht gehende Gestalten haben, womit Rentiere und ähnliches ausgeschlossen wurden.

Der Autor des Buches, Bajanow, gibt dann folgende These an: Afonja ist der Vater und Führer einer Schneemenschenfamilie. Diese lebt in der Region und fühlt sich durch die Menschen gestört/bedroht. Der Vater macht sich alleine los, um die Jugendlichen zu vertreiben, ohne sie dabei verletzen zu wollen.

Ich finde den Gedanken interessant, dass der Yeti, Sasquatch oder wie auch immer man ihn nennen mag, so gut wie nie ernsthaft aggressiv auftritt, selbst wenn er provoziert wird. Immer wieder werden Menschen erschreckt, ohne dass ihnen körperliches Leid zugefügt wird.
Ich habe zahlreiche Berichte gelesen, sicher mehrere hundert, und so weit ich mich erinner, gab es dabei maximal 5 Fälle, in denen Sasquatch unprovoziert aggressiv auftrat und die Menschen tatsächlich angriff (also z.B. ohne vorher beschossen zu werden).
Ich denke, wenn ein 2,50 großes und 300 Kg schweres Wesen wirklich in ein Haus will, dann kann es das ganz einfach tun. Für mich zeigt sich hier eine intelligente und gewaltlose Verschreckungstaktik.

LG

Kommentar veröffentlichen