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Mittwoch, 29. November 2017

Southsquatch ↔
US-Südstaaten Bigfoot

Lyle Blackburn @ www.superspektrum.de
Mein Lieblings-„Bigfooter“ aka „Kryptozoologe“ ist Lyle Blackburn. Sein neuestes Buch „Beyond Boggy Creek“ beschäftigt sich mit Bigfoot-Sichtungen im Süden der USA. 
Wobei der „Süden“ geographisch verschieden interpretiert wird, der Autor versteht darunter die „alten“ Staaten, also jene die im Bürgerkrieg die Konföderierten gestellt haben. Damit sind die Südost-Staaten ab Texas bis hin nach North Carolina gemeint. 
Über Southsquatch wird relativ wenig geschrieben, in der Regel dominieren in der Berichterstattung die "Bewohner" des Nordens, hier vor allem in Nordkalifornien, Washington State und Kanadas British Columbia. 
Als Intro des Buches dient die Beobachtung eines Paul Matlock, der sich Mitte der 1970ger als Jäger im Grenzgebiet von Texas und Louisiana am Sabin River aufhielt. 
Seine anvisierte Beute waren Wildschweine. Während er sich auf seinem Hochsitz befand bemerkte er durch das Zielfernrohr seines Gewehres einen weiteren "Jäger" bzw. eine "Jägerin", die mit entblößten Brüsten und Ganzkörperbehaarung ["Patty" läßt grüßen!] auf der Lauer lag und ein Wildschwein mit wenigen Faustschlägen erlegte. 
Signifikant war dabei nicht nur die Kraft sondern auch die ausgesprochen hohe Laufgeschwindigkeit der Entität. Die Amazone hatte rötlich-braunes Haar und war 6 bis 7 Fuß groß. Nach der erfolgreichen Jagd blickte sie prüfend in Richtung des Zeugen und entschwand mit ihrer Beute. 
Im gleichen Areal begegneten zwei weitere Matlocks Southsquatch [Name Game!], die jedoch mit Paul Matlock nicht verwandt oder verschwägert waren. 
In der Regel ist der Südstaaten-Bigfoot kleiner als seine "Artgenossen" im Norden. Es läßt sich feststellen, dass mit zunehmender geographischer "Höhe" auch die Größe der Entitäten zunimmt - mit dem absoluten Peak bei Alaska, wo sich Bigfoots unter einer Größe von drei Metern nicht unter die Leute trauen. 
Je weiter es jedoch gen Süd geht, umso rötlicher wird auch das Fell. Regelrecht "Keltisch" wirkt da der "Skunk Ape" in Florida, ein ausgesuchter Rotschopf der sich auch gut in den schottischen Highlands machen würde um dem dortigen "Grauen Mann" [UK-Bigfoot] Gesellschaft zu leisten!
↔ Bereits beim ersten durchblättern ist mir aufgefallen dass die Reporte sich mal wieder am gleichen „Ablaufmuster“ orientieren, Bigfoots werden zumeist beobachtet wenn sie die Straße kreuzen. 
Warum sie ständig über die Straße laufen müssen wenn auch ein Auto daherkommt ist bisher kaum diskutiert worden. 
Die Sache ist deswegen interessant, da die meisten Regionen in denen Bigfoot unterwegs ist abgelegen sind, da können schon mal Tage vergehen bis ein Automobilist herankommt! 
↔ Die beschriebene Bigfoot-Augenfarbe ist oft rot. [S. 11] 
↔ Der „Rebellen-Bigfoot“ hat verschiedene Namen bekommen: „Skunk Ape“ gilt nur für Florida, daneben gibt es noch: Fouk Monster; El Reno Chicken Man; The Caddo Critter; Sabine Thing; Belt Road Boger; Geneva Giant; Knobby; Holopaw Gorilla; Arp Ape; Noxie Monster; Cold Point Creature usw. 
Gemein ist ihnen allen, dass sie “bigfootartig” sind, also recht groß, muskulös, schwer und haarig! [S. 11] 
↔ Ein interessanter Fall hat sich am 28-09-2011 bei Fouk, Arkansas ereignet. Eine junge Frau hatte eine Bekannte auf dem Lande besucht. 
Gegen 22h begann der Hund der Bekannten lauthals zu bellen. Nach rund 45 Minuten [sic] hörte er damit auf. Die Zeugin verließ das Haus und vernahm ungewöhnliche Stille, es war absolut nichts zu hören [=OZ-Faktor?]. 
Sie stieg in ihren Wagen und fuhr los. Auf einem offenen Feld fiel ihr ein rund 240 Zentimeter großer, haariger Affe auf den sie mit dem Scheinwerferkegel ihres Autos illuminierte. Dieser sprang über einen Stacheldrahtzaun und lief über die Straße. [S. 17ff] 
↔ Die These dass sich Bigfoots schwimmend entlang von Wasserwegen bewegen scheint sich zu verdichten [=Aquasquatch]. In der Nähe vom Sichtungsort befinden sich oft auch Flüße, Seen etc. [S. 20ff]
↔ Der Red River verläuft durch Texas und Oklahoma. Auf der texanischen Seite wird der Fluß u.a. von einer 1893 erbauten Brücke überspannt. Von dieser werden Geister- und Bigfootsichtungen gemeldet, ein aufschlussreiches "Para-Amalgam"!
Auf der anderen Seite in Oklahoma verläuft der Fluss durch Love County [Nomen est nicht immer omen!]. Unweit Brown Springs wurden in den Ausläufern des Flusses seit den 1970ger Jahren zahlreiche Leichen entdeckt die dort versenkt wurden. 
In einem Fall befand sich die Leiche einer Frau auf dem Dach ihres im Wasser untergegangenen Autos. Der Massenmörder konnte nicht ermittelt werden. 
2004 wurde ein Jäger in dem fraglichen Areal (ein Bigfoot-Hotspot!) von einer großen, breiten, haarigen Gestalt mit Steinen attackiert - darunter befand sich auch ein rund 50 Pfund schwerer Grabstein! 
Es stellt sich die Frage ob ein Zusammenhang besteht zwischen den Morden und dem Mordversuch an dem Jäger?! Hatten die anderen Personen einfach weniger Glück und wurden von Steinen erschlagen? [S. 32ff]
↔ Bigfoot hatte sich in der Vergangenheit immer wieder ziemlich erfolgreich als "Entmieter" betätigt. So ab 1998 als eine Jägerfamilie unweit Honobia, Oklahoma, eingezogen ist. Das liegt an den Kiamichi-Bergen, die man auch vom "Missing 411"-Phänomen kennt. 
Die Humphreys horteten das erlegte Fleisch in einem Kühler vor dem Haus, der gleich eine Gruppe von Bigfoots anzog, die nicht nur das Fleisch klauten, sondern auch versuchten ins Haus selbst zu kommen, was von den Bewohnern mit Gewehrfeuer geahndet wurde. 
Nachdem der Sheriff sich nicht zuständig fühlte, wandte man sich an die "Bigfooter" der BFRO [=www.bfro.net]. Die Gruppe schickte drei Ermittler: Roger Roberts [mit Vater] und Miles Lawler. Die Untersuchung des Trios ergab, dass Bigfoots auch von den Nachbarn als ausgesprochene Plage empfunden wurden. 
Als die drei BFROs abends zu den Humphreys zurückkehrten war die Hölle los! Die Familie stand geschlossen auf der Veranda und feuerte volles Rohr ins Unterholz. 
Lawler bemerkte eine schattenhafte, rund 240 Zentimeter große Gestalt - offenbar der Grund für das "Feuerwerk". Die Familie hielt sich bis 2000 in dem Anwesen, bis Mutter und Kinder, die gerade nach Hause zurückkehrten, von einem regelrechten Steinhagel überrascht wurden der von mehreren Bigfoots ausging. [S. 50]
↔ Tatsächlich könnte ein Zusammenhang zwischen Bigfoots und dem "Missing 411"-Phänomen bestehen, nicht nur weil die Geographie passt! 
Im Jahr 2002 blieb ein Ehepaar am Lake Crook, unweit Paris, Texas, mit dem Wagen im Schlamm stecken. Die Frau blieb im Fahrzeug, der Mann marschierte los um einen Abschleppwagen zu holen. 
Nach einiger Zeit tauchten drei Bigfoots vor dem Wagen auf und einer versuchte die Frau durch das offene Fenster hindurch in Freie zu zerren. 
Das wäre auch fast gelungen, wenn Mann und Abschleppwagen nicht rechtzeitig aufgetaucht wären. Die Entitäten verschwanden und die Frau musste im Krankenhaus behandelt werden. [S. 56] 
Hätte ihr Ehemann etwas länger gebraucht, wäre sie früher oder später in der Statistik von David Paulides gelandet! 
Tauchten deshalb die Green Berets aus Georgia bei Vermisstenfällen außerhalb ihres Staates in voller Kampfmontur auf, weil jemand wusste mit wem man es als Entführer zu tun hatte und die "Richtigen" losschickte um das Problem zu beheben?
↔ Bigfoot ist kein neuzeitliches Phänomen. Es gibt kaum einen Stamm in Nordamerika der die haarige Giganten nicht kennt. 
Im Süden bezeichnen die Caddo ihn als ha'yacatsi, die Choclaw wahlweise als nalusa falaya oder shampe, die Creek als honka, die Seminolen als ssti capcaki, die Coushatta als eeyachuba usw. usf., wobei die Namen "groß", "haarig", "wild" beschreiben. 
Eine Choclaw berichtete übrigens dass ihr Großvater als kleines Kind verschwand und nach einiger Zeit wieder auftauchte. Er erzählte von so einem "Ding" entführt worden zu sein, konnte aber wieder ausbüchsen. Geschehen übrigens in den Kiamichis! [S. 59]
Fortsetzung