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Sonntag, 27. August 2017

„Der Luzieschein“
"Intelligente" & "Ortsgebundene" Lichterscheinungen als "Evergreen"

Wer sich mit den historischen Aspekten des Ufo-Phänomens beschäftigt, dem wird bekannt sein dass es zu früheren Zeiten Lichterscheinungen gegeben hat die praktisch „Ortsgebunden“ waren und von den Einheimischen stellenweise Namen erhielten. 
Ein „Klassiker“ in der Hinsicht ist das „Hallertauer Licht“ in Bayern. Eine vergleichbare Erscheinung war in der Gegend von Mank, Niederösterreich bekannt – das sogenannte Luzie-Licht: 
Der Luzieschein ist eine sehr eigentümliche Erscheinung. Es ist ein zitterndes Licht, das sich langsam über die Dächer und Häuser bewegt, verschiedene Gestalten annimmt und nur für gewisse Leute sichtbar ist. 
Von diesem Licht erzählte mir ein Bauer folgendes: 
Es hatte schon lange zwölf Uhr geschlagen, und bald wäre ich eingeschlafen, als ein mildes Licht langsam über dem Haus meines jetzigen Schwiegervaters emportauchte, sich in einen Kranz und bald darauf in einen Totenkopf verwandelte. 
Mehr konnte ich nicht sehen, ich war besinnungslos und taumelte gegen die Bodentür, um meine Schlafstätte aufzusuchen. Doch fiel ich aus dem Heufenster hinab in einen großen Schneehaufen. 
Der Schneehaufen brachte mich wieder zur Besinnung, so dass ich bald mein Kämmerlein finden konnte. […] Seit dieser Begebenheit sah ich nie wieder das Luzielicht’“. [Vernaleken, Alpensagen, VfS, S. 106] 
In „Sagen und Legenden um das Fünfseenland“ berichtet die Autorin Schinzel-Penth über ein bei Höhenrain [Oberbayern] „beheimatetes“ Licht welches bis zum WW¹ beobachtet worden ist und danach verschwand. Im gleichen Zeitfenster verschwand übrigens auch das „Hallertauer Licht“! 
An der Ortsgrenze zwischen Dorfen und Höhenrain, dort wo heute die Autobahnbrücke ist, war kurz vor dem 1. Weltkrieg in der Nacht immer ein seltsames Licht zu beobachten, dessen Ursprung nicht ersichtlich war. 
Viele Leute, die erst spät in der Nacht dort vorüberkamen, berichteten übereinstimmend von der merkwürdigen Erscheinung […]. In der Gegend wohnte auch eine Lehrerin […] die […] beschloss, der geheimnisvollen Sache auf den Grund zu gehen. 
[…] ging sie kurz entschlossen einmal um Mitternacht zu der bewussten Stelle. Plötzlich sah sie tatsächlich ein kleines aber sehr helles Licht, das von einem gleißenden Mittelpunkt aus zum Rand hin sanfter wurde. Die seltsame Erscheinung schwebte frei in der Luft, ohne dass sich irgendein irdisches Wesen in der Nähe befand. Das war in der klaren Nacht genau zu erkennen. […] 
Als sie sich davon überzeugt hatte, dass es keine vernünftige Erklärung für das Vorhandensein dieser Erscheinung gab, machte sie kehrt und lief so schnell sie konnte in den Ort zurück. […]. Nach dem 1. Weltkrieg wurde das Licht nicht mehr gesehen.“ [S. 224]

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