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Dienstag, 14. November 2017

Das Zarobozero-Phänomen 1663


Zwei Jahre vor dem UFO-Vorfall in Stralsund erhielt 1663 der russische See Ozero Zarobozero (Озеро Заробозеро), Oblast Wologda, 30 Kilometer südwestlich von Belosersk gelegen, „hohen“ Besuch. 
Der Chronist des Vorfalles war der Kloster-Mitarbeiter Ivan (Ivashko) Rzhersky der seinen Herrschaften im nahe gelegenen Loza-Kloster darüber einen schriftlichen Bericht zukommen ließ, er selber war nicht Zeuge des Ereignisses gewesen. 
Dieser wurde 1842 von der Archeographischen Kommission, mit diversen anderen Arbeiten, veröffentlicht.  
Am 15-08, zwischen 10h und 12h, ertönte lauter Krach über dem See. Aus Nord kommend erschien eine gewaltige Licht- oder Feuerkugel. 
Diese soll einen Durchmesser von 40 Metern gehabt haben, was heute einem 15stöckigen Haus entsprechen würde. 
Aus der angenommenen Vorderseite schossen zwei Flammenbündel mit einer Länge von 40 Metern. Über dem Objekt stieg blauer Rauch auf. 
Unweit befand sich eine Kirche, in der gerade ein Gottesdienst abgehalten wurde. Die Gläubigen strömten aufgrund des Lärms ins Freie, doch bald wieder zurück um für himmlischen Schutz vor dem Ungetüm zu beten. 
Das Objekt verschwand dann auch tatsächlich, tauchte jedoch kurz danach wieder auf um abermals zu verschwinden und wieder in Erscheinung zu treten, mit jeweils wechselnder Lichtintensität, beim dritten Erscheinen strahlte es am stärksten. 
Anschließend verharrte es für 1,5 Stunden über dem kleinen See. Einige Wagemutige näherten sich dem UFO mit einem Boot. 
Dabei bemerkten sie dass die Kugel ihre „Flammenwerfer“ direkt auf das Wasser gerichtet hielt und die Fische aus dem Areal flohen. Es befand sich etwa auf der Höhe von 8 Metern und strahlte extreme Hitze ab. 
Dort wo die Flammen das Wasser erreichten bildete sich auf der Oberfläche ein rostfarbener Film. 
Der Chronist gab einen der Augenzeugen namentlich an, einen Lerko Fedorov, daneben den Priester der Kirche der die Erscheinung ebenso bestätigte. 
Im Sommer 1982 forschte ein E. Gorshokov von der Geographischen Gesellschaft auf und um den See. 
Dabei stelle er fest, dass in dem Gebiet über dem sich das Objekt bewegt hatte, Veränderungen / Abweichungen im geomagnetischen Feld feststellen ließen. 
Er spekulierte, dass ein sehr starkes elektromagnetisches Feld auf das Sediment des See eingewirke. [Stonehill + Mantle, Russia’s USO Secrets, S. 157ff]

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