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Dienstag, 5. Dezember 2017

Zamora-Symbolismus ↕ Update
[Fortsetzungsrezension]

Einführung + Interview mit Kevin Randle
Der Socorro [Neu-Mexiko] CE³-Zwischenfall vom 24-04-1964 gehört zu den Klassikern der modernen Ufologie und wird im Buch ENCOUNTER IN THE DESERT von Kevin D. Randle neu aufgerollt. 
Einen großen Teil seiner Informationen hat der Autor von den Forschern Ben Moss und Tony Angiola, die in der Sache ermittelt haben und von First Lieutenant Carmon Marano, der am BLUE BOOK Projekt beteiligt war und einen Teil der Akten nach Hause geschafft und dort in der Garage [sic!] abgestellt hat! 
Darin befanden sich u.a. weitere Informationen / Akten zum Socorro Fall, in denen jedoch die Namen der Zeugen NICHT geschwärzt waren [S. 13] 
Lonnie Zamorra war Veteran des Korea-Krieges, 23 Jahre in der Nationalgarde von Neu Mexiko und 10 Jahre im Polizeidienst tätig. [S. 20] 
Interessant ist der Umstand, dass er die beiden "Entitäten" am Landeort des Objektes nur rund ZWEI Sekunden lang sah. Er verglich sie mit kleinen Erwachsenen oder Kindern, die wie ganz normale Menschen ausgesehen haben sollen und nichts "Exotisches" an sich hatten. 
Einer der "Ufonauten" sah ihn verblüfft an, offenbar hatte man keinen Cop erwartet! [S. 21] 
Die oft auf UFO-Zeichnungen des Socorro-Objektes dargestellte Leiter hat Zamora NIE beschrieben, der potentielle "Eingang" des Ufos befand sich auf der von ihm abgewandten Seite! [S. 30]
Einige Jahre vor dem Zwischenfall, am 03-11-1957, beobachteten zwei Militärpolizisten auf Streife auf der White Sands Missile Range, unweit Socorro, ein hell strahlendes, eiförmiges Objekt welches nach einigen "Rundflügen" bei den Bunkeranlagen landete. 
Der Landeort befand sich drei Meilen entfernt. Die Soldaten hielten es NICHT für Notwendig die Erscheinung genauer zu untersuchen. Rund 12 Stunden später beobachtete eine andere Streife im etwa gleichen Areal ein identisches Objekt. Involviert waren an diesem Tag also 4 Soldaten, die KEINEN Alarm gaben und die Eindringlinge nicht näher in Augenschein nahmen! [S. 43] 
Merkwürdig ist, dass "UFOs" auf sensiblen Militäranlagen landen und Wachmannschaften NICHT reagieren, es hätten ja auch sowjetische Spione sein können! 
Von Radar wurden sie wohl auch nicht erfasst, kein Alarm - absolut nichts geschah! 
Randle führt zahlreiche UFO-Berichte auf die aus dem weiteren oder engeren Umkreis von Socorro stammen, beginnend etwa ab dem Ende der 1950ger Jahre bis in die 1960ger hinein, als eiförmige "UFOs" so geläufig waren wie heute schwarze Dreiecke!
Für den Vorfall gab es zahlreiche Augen- und Ohrenzeugen! 
→ Der erste Kollege der bei Zamora eintraf war Sergeant Sam Chavez. Dem Forscher Ray Stanford berichtete er das Objekt ebenfalls gesehen zu haben, allerdings nur aus sehr großer Entfernung, so dass er sich während der Ermittlungen 1964 nicht weiter dazu äußerte! 
→ Opal Grinder, Manager einer Tankstelle, berichtete Hynek [damals noch bei BLUE BOOK], dass bei ihm am Tag der Sichtung eine Familie aus Colorado angehalten hatte die sich über einen "Tiefflieger" beschwerte. 
Sie berichteten dass sie auf dem Highway fast von einem ovalen Objekt gerammt worden wären welches knapp über ihr Dach geflogen sei. 
Grinder dachte anfangs an einen Hubschrauber, erfuhr aber erst zwei Wochen nach der UFO-Landung von Zamoras Erlebnis und informierte die Behörden. 
→ Ned Lopez, Sheriff's office radio operator, erhielt DREI Anrufe von Zeugen die zeitgleich zu Zamora [=die Sichtung begann für ihn um/ab 17h45!] Lichter am Himmel bzw. ein blaues Licht sahen! 
→ Ein Anrufer aus Albuquerque informierte einen lokalen TV-Sender darüber, dass er gerade [17h30] ein schimmerndes, ovales bzw. eiförmiges Objekt am Himmel gesehen habe, welches in Richtung SOCORRO flog! 
→ Larry Kratzer und Paul Kies waren gegen 17h45 mit ihrem Wagen auf dem Highway 60 unterwegs, östlich der Stadt, als sie zuerst eine schwarzbraune Rauchwolke vor sich bemerkten. 
Aus dieser stieg auf Höhe von etwa 20 Fuß ein rundes oder ovales Objekt hervor. Im Gegensatz zu Zamora gaben die beiden an verspiegelte FENSTER und ein rotes "Z" auf dem Vehikel gesehen zu haben. Es flog gen Wüste davon! 
→ Der Radioreporter Walter Shroede vermittelte dem Ufologen Ray Stanford den Kontakt zu zwei Zeuginnen aus dem Süden der Stadt, die das Objekt NICHT gesehen, sondern GEHÖRT hatten. 
Und zwar zweimal - offenbar bei Landung + Start! Auch ihre Nachbarn seien Ohrenzeugen geworden. Stanford gab weiter an, dass sich aufgrund des Lärms im Ort HUNDERTE bei der Polizei gemeldet hätten! 
→ Robert Dusenberry arbeitete damals für die Socorro Electric Corporation und saß mit zwei Kollegen in ihrem Dienstwagen. Alle drei konnten das startende UFO von ihrem Standort aus beobachten! 
→ Stunden nach dem Vorfall - zwischen 20h und 20h30 - fuhr ein Master Sergeant vom Stallion Range Center in Richtung White Sands Missile Range. 
Er bemerkte ein blaues Licht am Himmel mit einem flammend-orangen an seiner Unterseite. 
Nachdem das flammende Licht intensiver wurde, versagte sein Wagen den Dienst und blieb stehen, alle Systeme waren ausgefallen. 
Er stieg aus um sich den Motor anzusehen. Nachdem das Licht in der Ferne verschwunden war, sprang der Wagen wieder an! [S. 54ff]